
Warum sich Native Advertising lohnt
Im Online-Marketing wird das Native Advertising immer beliebter. Es stellt eine großartige Chance für Unternehmen dar, mit dem eigenen Content für Aufmerksamkeit zu sorgen. Wer seine Themen gut platzieren will, kommt eigentlich nicht mehr um diese Form der Paid Media herum. Wer wahrgenommen werden will, sollte sich intensiv damit auseinandersetzen und im Rahmen seines Content-Marketings diese Vermarktungsform nicht ignorieren. Sie funktioniert sehr gut in Blogs und in Medien, wenn der Content stimmt.
Leider sind viele Texte dieser neuen Advertorials nicht unbedingt lesenswert, einige wirken viel zu werblich und bieten wenig Nutzen. Wer nicht auf journalistische Standards setzt und vom Leser her denkt, verliert sehr schnell wieder die Nähe zu seinen Stakeholdern. Was nützt mir der direkte redaktionelle Zugang, wenn ich diesen verspiele, indem ich eher werbliche Texte abliefere und nur über meine Marke spreche. Das ist dann ein verschenkter Spielraum.
MDG Advertising hat eine tolle Infographik entwickelt, in der auf die Bedeutung des Content-Marketings insgesamt hingewiesen wird. Anders als für Werbung gibt es ein großes Interesse der Konsumenten an informativen Content. In der Infographik wird gezeigt, worauf Marken beim Einsatz von Native Advertising achten, welche Strategien es für Social Networks gibt und wie sich Erfolge messen lassen.

Einige Beispiele für das Native Advertising habe ich bereits auf Medium vorgestellt.
Warum Marken auf Native Advertising setzen
Anders als traditionelle Werbeformen bieten Native Ads einige Vorteile:
• ihre Unternehmensbotschaften verbreiten und Agenda Setting betreiben,
• die Interaktion mit Ihren Kunden stärken,
• ihre Reputation und Markensympathiewerte verbessern,
• virale Effekte erzeugen und Earned Media erhalten,
• den direkten Zugang zu Ihren Stakeholdern erhalten
• selbst die Inhalte gestalten können,
• ihre Social Media Kanäle oder Websites durch relevanten Content promoten
Allerdings gibt es auch viele Kritiker an dieser Werbeform: So wird in der Late-Night-Show “Last Week Tonight with John Oliver” die fehlende Trennung von Content und Werbung harsch kritisiert:
Für die Verfechter von Native Advertising ist die Trennung von Anzeige und Content (eigentlich) selbstverständlich, heißt es in einer Replik in AdAge:
“Native advertising is not sponsored content made to look like news. You claim that publishers are blurring the line between news and advertising and are not clearly labeling native ads as such, when in fact they are.”
Entscheidend für den Erfolg der Native Ads ist die Relevanz des jeweiligen Contents. Wenn der Inhalt nicht authentisch ist und den Bedürfnissen der jeweiligen Stakeholder entspricht, wird es nicht funktionieren. Ohne Transparenz im Content-Marketing geht es hierbei nicht.
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