Personal Content Strategy

Masterarbeit in the making

Wie macht man eigentlich eine Content Strategie für sich selbst und setzt sie auch um? Diese Frage will ich in meiner Masterarbeit untersuchen.

Ich habe die Idee in letzter Zeit vielen Menschen erzählt und sie gefragt, was sie davon halten. Und ich höre sehr oft: „In der Ausbildung habe ich zwar die Theorie für meinen Job gelernt, aber ich habe keine Ahnung, wie ich mich am besten verkaufen kann.“

Wie vermarktet man sich? Indem man mit anderen interagiert und sie von sich und den eigenen Fähigkeiten überzeugt. Wie macht man das heutzutage? Indem man etwas ins Internet stellt — ob in einem Blog, im XING-Profil oder in einem Let’s Play-Video auf Twitch. Und das ist alles Content.

Content braucht einen Plan

Was haben wir im Studium gelernt? Wer Content macht, braucht im besten Fall eine Strategie, die sagt, welches Ziel wie mit welchem Content erreicht werden soll. Ob der Content von einem Unternehmen oder einer Person kommt, ist aus meiner Sicht gar nicht so wichtig. Content Strategie als Ansatz sollte nicht nur Unternehmen vorbehalten sein.

Warum stecken Unternehmen mehr Gedanken, Zeit und Geld in eine Strategie, um ihre Ziele zu erreichen, als echte Menschen? Vielleicht weil das nötige Mindset fehlt — und das will ich ändern.

Wie kann ich meine Ziele mit Content erreichen? Wie baue ich eine Community auf, finde einen coolen Job oder positioniere mich so, wie ich will? Als Einzelperson. Mit Content. Geht alles.

All diese Menschen, die auf YouTube, Instagram und auch woanders in diesem Internet Geld verdienen, haben übrigens auch eine Strategie — warum sollten das nicht auch Normalos haben?

Das mag vielleicht verkopft klingen, weil #yolo und “ich arbeite doch schon 40 Stunden in der Woche, wann soll ich das denn machen”. Aber mal im Ernst — wenn man sich ein Ziel setzt #NewYearsResolutions2017 und zwei Monate später schon wieder aufgibt, weil es eh nicht voran geht. Wie frustrierend ist das.

Ein Gedankenspiel

Wenn man sich selbst als Person (auch in Festanstellung) als Mini-Unternehmer mit eigenen Zielen sieht und sich strategisch überlegt, wie man sie erreichen kann, und dann diesen Plan einfach mal umsetzt. Das wär doch mal Hammer.

Wie viel zufriedener wären die Menschen auf der Welt. (Und auch weniger gestresst, weil sie nicht mehr irgendwas machen, sondern genau das, was sie zu ihrem Ziel führt.)