Mein erstes Barcamp – Heimat gefunden

Kurz vorher hatte ich mit Dennis schon einen Düsseldorfer Weggefährten getroffen. Das fing ja schon gut an. Und so ging es auch weiter. Die Anmeldung war nett, mit dem Tipp „Schnapp dir schnell ein T-Shirt, so lange es geht.“ Sofort erledigt. 😉

Langsam trudelten immer mehr Gesichter ein, die ich aus meiner Twitter-Timeline kannte. Überraschenderweise würde ich ebenfalls erkannt und angesprochen – wie cool ist das denn? Sofort losgequatscht mit Michael Stein (Twitter: @Pixelkurier) über alles Mögliche. Sogar eine kurze Einführung in seine Session „Künstlersozialkasse“ nebenbei bekommen.

Sobald es an die Sessionplanung ging, erkannte man sofort die Barcamp-Oldies. Diese stürmten nämlich sofort nach vorne, um ihre Themen vorzustellen. Das Board füllte sich schnell. Und dann ging es los …


Schnell hatte ich mich entschieden. Meine erste Session war die Neulingssession von Balu und Katti (Twitter: @Balu @Katti). Wie entstanden eigentlich Barcamps, wie funktionieren diese, welche Regeln gibt es – was man halt so wissen sollte. Das war jedenfalls ein schöner Einstieg.


Meine zweite Session betraf den FactoryCampus in Düsseldorf. Das war für mich ein Muss, nicht nur weil der Campus in meinem Stadtteil aufgebaut wird, sondern weil ich das Projekt total spannend finde. Ralf (Twitter: @ra_lf) als Projektbeteiligter hat die Idee hinter dem Projekt vorgestellt. „Bei der Campus Fläche handelt es sich um das 34.000 qm grosse Areal des ehemaligen Metso Geländes, einer Recycling-Maschinenfabrik. Hier entsteht mithilfe des Modells „Coworking“ ein Campus für die Zukunft der Arbeit, der als Anziehungspunkt in die gesamte NRW Region und darüber hinaus wirken soll. Der Campus wird von der GarageBilk entwickelt, geleitet und vermietet. Der bisherige Standort wird aufgegeben.“ (Zitat aus Pressemitteilung)

Während der Session sind dann auch spontan einige Ideen entstanden. Zum Beispiel Einbindung einer Kaffeerösterei oder eine interne Drohnenbelieferung.

Mehr zum Campus gibt es aktuell unter https://www.facebook.com/factorycampus.de


„Zum Job bloggen“ war das Thema meiner dritten Session. Daniela von https://www.bloggerabc.de hat wunderbar erklärt, wie nun Jobs auf sie zukommen und sie keine Bewerbungen mehr schreiben muss. Mit einem Blog kann man sich sozusagen auch vorstellen und seine Fähigkeiten sogar deutlicher zeigen als in einer Bewerbung. Wobei, dafür hat uns Daniela auch noch Tipps gegeben. Zum Beispiel mal Kommentare vom eigenen Blog zitieren.

Hier habe ich jedenfalls gute Anregungen für mein weiteres Vorgehen bekommen. Danke, Daniela!


So langsam wurde ich etwas müde. Aber „Aufgeben gilt nicht“ …


Session No. 4 betraf ein anderes Lieblingsthema von mir – „Konstruktiver Journalismus/Perspective Daily“.

Edda begann mit einem kleinen Test, den ich schon von der Webseite https://perspective-daily.de schon kannte. Interessanterweise war das Ergebnis in dieser Runde nicht ganz so wie erwartet.

Um einen konstruktiveren Journalismus anzubieten, wird kreuz und quer durch Deutschland getourt. Da ich schon einen Vorstellungstermin in der GarageBilk in Düsseldorf verpasst hatte, habe ich mich gefreut, hier noch einmal eine Möglichkeit zu erhalten. Über Twitter @PDmedien könnt ihr mehr erfahren.


In der nächsten Session hat uns Romy gezeigt, wie man in 5 Tagen den Gründungszuschuss bekommt. Sehr spannend und lustig geschildert.

Schön war, dass ich hier endlich mal die Michaela Brandl persönlich getroffen habe und nicht nicht nur per Twitter.


Beim Essen mit netten „Kolleginnen“ zusammen gesessen und gequatscht.

Und das ist es, was das Barcamp ausmacht. Du kannst jederzeit mit jedem über alles Mögliche sprechen. Alles Gleichgesinnte, denen man nicht erst das Internet erklären muss. Deswegen hatte ich ein richtiges Heimatgefühl. Wunderbar!


Mein einziger Vorschlag: Bitte nächstes Jahr nicht zeitgleich mit der Literaturmesse Leipzig planen.


Ein großes Dankeschön an das Unperfekthaus, das ein wunderbarer Gastgeber war und auch an die vielen Sponsoren, ohne die das Barcamp so nicht stattfinden kann.

Sponsoren (Twitter):

glsbank communicode @RWE_AG @LemonbeatGmbH @dotruhr @rheinschafe @lokalkompass_de @agileruhr @BrandwatchDE @netzkommune @KreativeKK @9elements

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