2016 für Medium auf Deutsch

Die wichtigsten Geschichten, Publikationen und Leute der deutschsprachigen Community auf Medium.

Medium auf Deutsch
Dec 26, 2016 · 3 min read
Illustration von Natalie Nelson

2016 war ohne Frage ein ereignisreiches Jahr, voller Geschichten, die erzählt und gehört werden wollen. Wir wollen und können hier nicht alles abdecken, was in diesem Jahr alles passiert ist, stattdessen wollen wir an ein paar Geschichten erinnern und auf ein paar Leute und Publikationen hinweisen, die uns in diesem Jahr aufgefallen sind.

Ob man wollte oder nicht, spätestens dieses musste man politisch werden. Wir mussten über Trump reden, viel vor der Wahl, aber noch viel mehr danach. Und was daraus wird, kommt erst noch auf uns zu.

Der Account der FPÖ Watch sammelt schon seit letztem Jahr falsche Aussagen von Heinz-Christian Strache und seit diesem Jahr die von Norbert Hofer, die größte Aufmerksamkeit bekam aber die Übersicht der unserösen Quellen.

Gerald Hensel hat mehrere Artikel über Populismus in Deutschland und die AfD geschrieben, besonders aber sein offener Brief an Henryk M. Broder hat extrem viel Resonanz erzeugt.

Nach dem Anschlag am Breitscheidplatz in Berlin appelliert Simon Hurtz für mehr Empathie und gegen blinden Hass. martin giesler machte sich 99 Gedanken zur Entwicklung von Social Media und Journalismus, die mehr als nur einen Nerv bei uns trafen.

Aber neben der Politik gab es auch andere Artikel und Geschichten, die euch beschäftigt haben. @misharrrgh warnte im Februar vor sogenannten Pick Up Artists und ihren Meetings und produzierte dabei so ein gewaltiges Medienecho, dass Roosh, der Verantstalter, die Meetings absagen musste.

Nicolai Goschin schrieb einen Rant über den Ausverkauf guter Ideen und die Gratismentalität der Kreativbranche, Sven Giesen geht mit seinem offenem Brief “Bringst du deine Kamera mit?” in eine ähnliche Richtung.

Brrrte und milchhonig, aber auch Horst, Hund und Brodt beweisen, dass Medium nicht nur ein Ort für Journalismus und offene Briefe ist, sondern auch Platz für Geschichten, Lyrik und Prosa bieten kann.

Valerie begleitet den Priester Franziskus für ein Jahr, eine Journalistin aus der Stadt, die nichts mit der Kirche am Hut hat, stellt alle Fragen, die wir nicht stellen können und sammelt ihre Erfahrungen in ihrer Publikation.

Marvin Mendel hat mit seinen Mitstreitern und Gastautoren das Stadtmagazin hallo frankfurt aufgebaut, ein Magazin nicht nur für Frankfurter, sondern auch für alle, die die Stadt besuchen kommen.

Das Gesellschaftsmagazin SHIFT hat sich bei Medium seine Heimat für ihre Bonustracks eingerichtet und Philipp Steuer gibt Einblicke in Social Media und neue Technologien.

Wir wünschen euch allen eine großartige Weihnachtszeit, kommt gut ins neue Jahr. Wir sind sehr gespannt, welche Geschichten uns 2017 beschäftigen werden.

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