Bikeloop: Wien baut weltgrößtes Hochwegenetz für Radfahrer


Die österreichische Hauptstadt hat ambitionierte Pläne vorgestellt. Schon 2017 soll der Bau der ersten 100 Kilometer im Zentrum begonnen werden.
Wien. Bei der internationalen Pressekonferenz zeigte sich die Stadtregierung geschlossen optimistisch, mit dem Projekt Bikeloop neue Maßstäbe in Sachen nachhaltiger Stadtentwicklung zu setzen und die Lebensqualität der Stadt weiter zu erhöhen.
Ermutigt von den aktuellen Ankündigung, das von Tesla Inhaber Elon Musk initiierte Hyperloop System solle in Europa mit einer Verbindungsstrecke zwischen Bratislava und Wien seine Premiere finden, habe man den lang gehegten Plan um 2 Jahre vorverlegt.
“Es sei die richtige Zeit für visionäre Schritte, damit unsere Stadt auch in Zukunft zu den lebenswertesten Orten der Welt zählt”, so der Bürgermeister.
Die ersten Skizzen zeigen ein über dem Auto-Stadtverkehr schwebendes Hochwegenetz, das neben der Trasse für Fahrräder auch Fußgängern seinen Platz gibt. Modernste Photovoltaikflächen sollen jenseits des Winters eine autarke Energieversorgung der Beleuchtung, digitalen Wegweiser und Infoscreens garantieren. An touristisch attraktiven Plätzen sollen Plattformen — die sogenannten Skydecks — Platz für das Verweilen und für kleine Shops & Kaffees bieten. Den betroffenen Anrainern wird die kostenlose Aufbringung von modernen Sichtschutzfolien für Fenster angeboten, um deren Privatsphäre zu schützen.
Der Fahrradbeauftragte der Stadt Wien zeigte sich euphorisch ob der großen Pläne und sprach von einem internationalen Meilenstein für die urbane Bike-Community.
“Das Fahrrad wird in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung als gesundes und schnelles Fortbewegungsmittel gewinnen. Nicht zuletzt durch die Elektrifizierung können weite Strecken auch von älteren Menschen locker bewältigt werden”, so der Beauftragte.
Für die Entwicklung des technischen Konzeptes plant die Stadt Wien, die lokalen Universitäten zu beauftragen. Mit der interdisziplinären Kreativität der jungen Menschen sollen die vielfältigen Herausforderungen ganzheitlich gelöst werden. Vorgegeben wird die ausschließliche Verwendung von nachhaltigen — im besten Falle regionalen — Baustoffen, sowie eine kurze Bauphase durch ein Fertigteilkonzept. Darüber hinaus legt man großen Wert auf eine leichte Wartung und Erweiterung um Abzweigungen, Aufgängen und Verlängerungen.
Die Stadt erwartet sich neben der Steigerung der Lebensqualität für die BürgerInnen auch einen massiven, internationalen Imagegewinn als Smartcity, der zu einem spürbaren Anstieg im Tourismus führen soll.
“Wien liegt mit der Donau an einer der beliebtesten Radwanderstrecken Europas. Mit Bikeloop wird auch das Erkunden und Verweilen in der Stadt attraktiver werden”, so der zuständige Tourismusreferent.
Auch bei der Umsetzung hat man in die Zukunft gedacht. Die Aufträge für die Bauteileproduktion und den Aufbau, sowie die Wartung des Netzes sollen ausnahmslos der heimischen Wirtschaft — im besten Falle Wiener Unternehmen — zugesprochen werden. Internationale Baulizenzen für das System sollen das Projekt später sogar zum lukrativen Geschäft für die Stadt machen, wobei man schon heute versichere, Gewinne in weitere, städtische Innovationsprojekte zu investieren.
Weitere Informationen werden in den kommenden Wochen auf der Website www.fahrradwien.at der Stadt Wien veröffentlicht.
Aber…
Dieser Artikel ist Teil einer fiktionalen Artikelserie (positive Satire). Alle Fakten sind frei oder zum Teil erfunden. Leider.. Der Autor Hannes Offenbacher ist Inhaber von Mehrblick — Agentur für schöpferische Erneuerung und Gründer der Sustainable Entrepreneurship Bewegung Schumbeta.
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