Fünf gute Gründe, warum du eine Pause machen solltest

David Bongard
Dec 20, 2015 · 3 min read

Eine Pause machen, rasten, ausruhen, die Arbeit einstellen, zur Ruhe kommen, aussetzen, nicht aktiv sein, die Batterien aufladen, einhalten, zu sich kommen… So viele Ausdrücke es für diesen elementaren menschlichen Zustand gibt, viele von uns neigen trotzdem dazu, persönliche Ruhezeiten zu vernachlässigen.

Laut einer Befragung in Österreich nutzen mehr als ein Drittel der Antwortenden nur die gesetzlich vorgeschriebene Mittagspause zur Erholung während des Arbeitstages, 10% arbeiten sogar komplett durch. In einem Dokument der TU Dresden werden als häufige Gründe für den Pausenverzicht „zu viel Arbeit“ und eine wahrgenommene Störung des Arbeitsablaufs genannt.

Auf den allerersten Blick liegt es auf der Hand, dass Pausen zu geringerer Produktivität führen. Wer wenig tut, wird auch weniger erreichen. Dabei wird allerdings übersehen, dass der menschliche Körper nicht für Dauerbelastungen geschaffen ist. Ein Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe ist aufgrund unserer Physiologie ebenso notwendig, wie Essen und Schlafen.

Wenn du einem Job nachgehst, in dem besondere Leistung gefordert wird, oder du eine Führungspositionen inne hast und von deinen Entscheidungen viel abhängt, sind Zeiten des Innehaltens sogar doppelt wichtig.

Um dir das süße Nichtstun etwas zu erleichtern, hier ein paar Argumente für die kleine Auszeit zwischendurch.

5 gute Gründe für mehr Pausen

  1. Du bringst mehr Leistung
    Hier gilt tatsächlich: weniger ist mehr. Regelmäßige Pausen haben einen leistungssteigernden Effekt, der, je nach Gestaltung der Pausenzeit, die „verlorene“ Arbeitszeit deutlich übertreffen kann. Stell dir vor, du entspannst dich jeden Tag 20 Minuten länger als bisher und schaffst dadurch auch noch mehr. Klingt traumhaft, oder?
  2. Das Lernen fällt dir leichter
    Insbesondere Minipausen (< 5 Minuten) und Kurzpausen mit Unterbrechungen von weniger als 10 Minuten steigern die Lernleistung deutlich. Sie geben deinem Gehirn die Möglichkeit, die neuen Informationen richtig einzuordnen und zu speichern.
  3. Du hast mehr Spaß und Motivation
    Wenn du Ermüdungserscheinungen ignorierst, reagiert dein Körper mit der Ausschüttung von Stresshormonen, um die Leistungsfähigkeit gegen alle Widerstände zu erhalten. Das macht miese Laune und schlägt auf die Motivation — Zeit für eine Pause!
  4. Du verursachst weniger Unfälle
    Vermeide dumme Fehler, indem du dir Zeit zum Nachdenken und reflektierten Handeln gibst! Ein Effekt, der nicht nur für Kranführer wichtig ist; auch im Büroalltag sind kleine und große Unfälle aller Art an der Tagesordnung. Du erinnerst dich vielleicht an die versehentlich gelöschte Datei von neulich… ;-)
  5. Du stärkst den Teamzusammenhalt
    Ihr arbeitet zusammen, haltet euch in beruflichen Stresssituationen gegenseitig den Rücken frei, wisst aber sonst nur wenig voneinander? Pausen sind der perfekte Zeitpunkt, sich auch persönlich ein wenig näher zu kommen und den Zusammenhalt im Team zu stärken.

Übrigens: Wenn du das hier liest, machst du wohl gerade eine Pause.
Weiter so! :-)


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David Bongard

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Unternehmer, Online-Marketer, Pausenclown. Meet my agency: www.resonanz-marketing.com

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