Warum wir weniger Fleisch essen sollten

Durch die industrielle Revolution zu Beginn des 19. Jahrhunderts ist die Weltbevölkerung durch die Decke geschossen. Im Jahre 1800 waren wir gerade mal 1 Milliarde Menschen. Jetzt, gute 200 Jahre später, das 7 fache = Ca. 7 000 000 000 Menschen! Und die Zahl steigt. Dass mit einer größeren Weltbevölkerung ein höherer Bedarf an Lebensmitteln und Rohstoffen einhergeht, ist klar.

Die Polkappen schmelzen und der Klimawandel ist im vollen Gange. Der Mensch ist verantwortlich für einen Treibhauseffekt, der uns eines Tages statt mit dem Auto, mit dem Boot in die Stadt fahren lässt.

Was also tun? Mal auf das Auto verzichten? Ist eine Idee. Aber die Öl-Riesen, die Wirtschaft, Politik und natürlich Medien beeinflussen, müssen ja auch von irgendwas leben. Und ein effizientes Auto kann / will sich nicht jeder leisten.

Weniger Verpackungsmüll verursachen? Ja, das ist wichtig. Bewusst nur das Kaufen was man braucht und am besten so wenig Plastikmüll verursachen, wie irgend möglich, trägt zu einem besseren Klima bei.

Es gibt aber etwas, mit dem wir alle in kurzer Zeit Großes bewegen können.Weniger Fleisch essen! Ich selbst esse sehr gerne Fleisch und könnte es mir nicht vorstellen, meine Ernährung komplett vegetarisch oder vegan umzustellen. Aber was würde passieren, wenn man ausschließlich regional kauft, Fleisch wieder etwas besonderes wird und nicht jeden Tag wie selbstverständlich auf dem Teller landet?

Klimawandel

Kurzes Zitat:

“Das WorldWatch-Institut fand im Bericht „Livestock and Climate Change” heraus, dass die Herstellung von Fleisch, Eiern und Milchprodukten für mindestens 32,6 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr verantwortlich ist – das ist über die Hälfte aller weltweiten Ausstöße von Treibhausgasen.

Fleisch, Eier und Milchprodukte = 50% der weltweiten Treibhausgase?

Du weißt was zu tun ist:

1. Kauf Fleisch da, wo Du sicherer sein kannst, dass die Tiere nicht wie Abfall behandelt werden. Stelle Dir nächstes Mal beim Essen Deiner Chicken Wings vor, wie die Küken dieser Prallen Henne bei lebendigem Leibe geschreddert wurden, weil sie zu klein waren.

2. Iss einfach weniger Fleisch. Es schadet Deinem Körper nicht, ärgert ein riesen Lebensmittelkartell und schont die Umwelt.

Mein Favorit ist die Rindersalami vom www.hofschlachterei-muhs.de – Auch mit Stand auf dem Kieler Markt anzutreffen.

Zudem fand ich das Projekt von Alexander Grafs einfach vorbildlich, Tiere dann zu schlachten, wenn ein Großteil des Fleisches im Vorwege verkauft wurde. Über den Online-Shop www.localgourmet.de konntest Du Dir Dein Tier aussuchen, das Fleisch bestellen, das Du brauchtest. Wie ich gerade lesen musste, scheint das Projekt eingestampft zu werden – sehr schade!

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