Kontaktlos bezahlen

Kontaktlos bezahlen mit der DKB-VISA-Card

Bezahlen Sie eigentlich schon kontaktlos? Die ‚funkende Kreditkarte‘ sorgt für Gesprächsstoff — in den Medien und unter Freunden. Dabei geben wir die DKB-VISA-Card schon seit 2013 mit einem NFC-Chip aus. Jede 7. Zahlung mit unserer Kreditkarte ist bereits kontaktlos.

Das Verfahren ist also nicht neu. Die meisten Kassenterminals sind inzwischen mit der Kontaktlos-Funktion ausgestattet und sorgen so für eine höhere Verbreitung und Sichtbarkeit. Dieses Kontaktlos-Symbol zeigt, ob das Gerät dazu bereit ist:

Nicht alle Nutzer wissen jedoch, wie die Technologie genau funktioniert und ob ‚Gefahren‘ damit einhergehen. Mancher Kunde soll seine Kreditkarte sogar in Alufolie eingewickelt haben. Müssen Sie also Angst haben vor der funkenden Kreditkarte?

Wir sagen: Nein. Das NFC-Bezahlverfahren ist sicher, praktisch und schnell. Keine Bezahllösung ist perfekt, auch Bargeld kann geklaut werden oder verloren gehen. Doch bei NFC ist die praktische Gefahr ziemlich gering.

Per Funk bezahlen

NFC steht für ‘Near Field Communication’. Die elektromagnetische Funktechnologie überträgt Daten auf minimalste Entfernung, ist also Kommunikation auf kurze Distanz. Zum Bezahlen werden nur die dazu notwendigen Informationen zwischen Kreditkarte und Lesegerät übertragen: Kartennummer und Gültigkeit. Der Betrag wird eingegeben, die Karte einfach an das Lesegerät gehalten. Fertig.

NFC lässt sich übrigens nicht nur zum Bezahlen einsetzen. Fotos zwischen 2 Smartphones lassen sich einfach austauschen, indem die beiden Telefone aneinander gehalten werden. Oder bei einem Museumsbesuch können damit weiterführende Informationen zum Kunstwerk angeboten werden. Zusätzliche Einsatzmöglichkeiten werden gerade noch entwickelt und erprobt. Bleibt die Frage:

NFC, ist das sicher? Ja!

Dynamische Sicherheitscodes schützen nämlich die Übertragung der Daten zwischen Kreditkarte und Lesegerät: Sie können nur einmal verwendet und dadurch nicht kopiert werden. Doppelbelastungen sind nicht möglich, selbst wenn die Karte mehrfach an das Lesegerät gehalten wird. Und auch versehentliche Abbuchungen sind ausgeschlossen.

Ebenfalls wichtig für die Sicherheit der Transaktion: Sie wird nur dann ausgelöst, wenn sich die Karte weniger als 4 cm am Lesegerät befindet. Ab 50 Euro gibt der Besitzer seine PIN ein — das schützt vor Missbrauch bei Verlust der Karte.

Der Datenklau ist also eher eine theoretische Möglichkeit. Betrüger müssten erstmal nah genug an die Karte gelangen. Ist diese im Geldbeutel, in der Handtasche oder im Innern der Jacke verstaut, ist das schon mal schwierig. Sollte dies dennoch geschehen, lassen sich allenfalls die Kartennummer und das Ablaufdatum Ihrer DKB-VISA-Card auslesen. Doch damit können Diebe nicht viel anfangen. Beim Einkauf im Internet schützen zusätzliche Authentifizierungsverfahren wie 3D Secure besser bekannt als Verified by Visa.

Aber was passiert, wenn die Karte geklaut wird? Könnte dann nicht jeder damit bezahlen bis zu einer Höhe von 50 Euro? Ja, das stimmt. Erst, wenn die Karte gesperrt wird, geht das nicht mehr. In der Zeit davor schützt unsere Aktivkunden aber die Kartenkasko: Schäden, die in der Zeit zwischen Kartenverlust und Kartensperre auftreten, erstatten wir unseren Aktivkunden. Im Fall der Fälle sind diese also auf der sicheren Seite.

Ist die Zukunft bargeldlos?

Übrigens kann sich schon fast die Hälfte der Deutschen vorstellen, in Zukunft fast ausschließlich bargeldlos zu bezahlen. Das ergab eine Befragung des Digitalverbands Bitkom 2016. 1 Jahr zuvor war es erst gut ein Drittel. Und die Bereitschaft für einen Alltag ohne Bargeld ist bei den 30- bis 49-Jährigen besonders hoch: In dieser Gruppe können sich bereits 53 % vorstellen, weitestgehend auf Scheine und Münzen zu verzichten.

Mobil bezahlen

Der nächste Schritt werden mobile Lösungen sein, bei der die NFC-Technologie im Smartphone integriert ist. Bei Apple Pay speichert der Nutzer seine Kreditkartendetails im iPhone. Wie bei der NFC-fähigen Kreditkarte wird das iPhone dann nah an das Lesegerät gehalten und die Bezahlung per Fingerabdruck autorisiert. Während unsere französischen und Schweizer Nachbarn schon mit Apple Pay bezahlen, wird der Dienst hier aber noch nicht angeboten. In Blogs wird derzeit wild spekuliert, dass dies spätestens im 1. Halbjahr 2018 der Fall ist. Auch Googles mobile Bezahllösung Android Pay lässt in Deutschland noch auf sich warten und wird nicht vorher erwartet. Wir sind gespannt…

International hinken wir in Deutschland also ganz schön hinterher. In Großbritannien, Spanien, den Niederlanden, der Schweiz und Polen ist es bereits völlig normal kontaktlos zu bezahlen. Und Sie? Haben Sie es schon einmal ausprobiert?

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