Content Marketing Geschichte – Kennst Du noch… Playmobil?

Du dachtest, Content Marketing sei eine Erfindung der letzten Jahre? Nein, Werbung mit guten Inhalten gibt es schon lange!

Das wird leider heute vergessen. Deswegen habe ich ein paar beeindruckende Beispiele aus der Vergangenheit zusammengesucht, die ich Dir unter der Überschrift „Content Marketing Geschichte“ in loser Reihenfolge hier präsentiere.

Heute: PLAYMOBIL

Die Geschichte der kleinen Plastikfiguren beginnt Anfang der siebziger Jahre. Damals, als wir alle noch kleine Hosenscheisser – oder noch gar nicht geboren – waren, hatte ein Ingenieur eine geniale Idee. Er nutzte sein technisches Wissen und konstruierte eine handliche Figur aus Plastik, die sich eingeschränkt bewegen ließ. Alles war genau bedacht und berechnet, damit Kinder ideal mit dem neuen Spielzeug umgehen konnten. Diese Perfektion machte die kleinen Figuren in kürzester Zeit zu einem Riesenhit. Aber das weißt Du ja bestimmt selbst.

Kommen wir zum Content Marketing.

Mit steigender Vielfalt der Figuren, es gab inzwischen zum Beispiel Indianer und Ritter, war es irgendwann in den 80ern dann an der Zeit, Geschichten zu erzählen, um die Fantasie der Kinder anzuregen. Das war der Moment, an dem Playmobil anfing, neue Werbeformen außerhalb der Verpackung zu nutzen. Natürlich hat man damals nicht einfach eine Microsite mit ein paar Casual Games ins Web gestellt. Nein, damals hat man noch richtige Geschichten erzählt.

Zum Beispiel: „Unser Sheriff ist der Beste“ oder „Das Geheimnis von Burg Klopfstein“. Das waren die Titel von zwei Playmobil Hörspielen, die auf Schallplatte von der berühmten ARIOLA herausgebracht wurden. Auf den Covern waren jeweils die passenden Playmobil Szenen zu sehen und inhaltlich, tja, 80er Jahre Hörspiele halt. Aber sie passten in die Zeit. Und die Geschichten gaben den Kindern konkrete Ideen für ihr eigenes Spiel.

Die Geschichten ließen Wünsche wachsen.

Natürlich waren die Schallplatten nicht der einzige Versuch, mit tollen Inhalten mehr Produkte zu verkaufen. Es gab zum Beispiel auch Malbücher oder auch Bücher zur Verkehrserziehung, also durchaus Material, was man in die Bildungsecke stellen könnte. Oder wie man heute sagt: Edutainment mit Mehrwert.

Apropos heute: Wie Du wahrscheinlich weisst, ist Playmobil nach wie vor unglaublich beliebt und inzwischen sind richtige Welten aus Plastik entstanden. Darin tummeln sich die verschiedensten Figuren mit Details und Funktionen, die vor 40 Jahren undenkbar waren. Und natürlich gibt es heute eine Website. Und Casual Games. Und eine wirklich toll gemachte Ausstellung, die Du noch bis Ende September im Maximilianpark in Hamm ansehen kannst. Hier ist der Link:

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