Volle Auftragsbücher für Freelancer

Freelancer Jobs: Aufträge bekommen

Aufträge für Freelancer gibt es jede Menge. Sie zu bekommen und die persönliche Auftragslage stabil zu halten, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Freelancer Jobs sind gefragt.

Soeren
Soeren
Oct 5 · 8 min read
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Photo by Hannah Wei on Unsplash

Portale für Freelancer

Bedenke jedoch, wenn die Teilnahme an einem der Portale keine Kosten verursacht, solltest du die Chance nutzen, darüber als Freelancer Jobs zu gewinnen. Der Preis ist denkbar gering, du investierst nur die Zeit ins Erstellen deines Profils.

FreelancerMap

Die Plattform rankt u.a. für wertvolle Begriffe wie:

  • Freelancer Projekte
  • Webdesign Freelancer
  • AdWords Freelancer
  • SEO Freelancer
  • Freelancer Berlin
  • Contao Freelancer
  • WordPress Freelancer
  • Prestashop Freelancer
  • Marketing Freelancer
  • Google Ads Freelancer

Das sind freilich nur ein paar wenige Beispiele. Schaut man sich die Sichtbarkeit des Projekts in Google seit Januar 2018 jedoch an, weiß man wohin die Reise derzeit geht und das man als Freelancer hier unbedingt sein Glück versuchen sollte!

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Du kannst FreelancerMap auf zwei Arten nutzen. Entweder nur mit deinem Profil um dich finden zu lassen, oder zusätzlich noch für Bewerbungen auf ausgeschriebene Projekte. Beides kannst du kostenlos machen. Möchtest du etwas mehr Möglichkeiten und ein besseres Listing in den Ergebnissen, hast du die Option zur bezahlten Mitgliedschaft. Erforderlich ist es nicht.

Ich bin dort vor allem um gefunden zu werden. Die Webseite deckt viele Begriffe über Google ab, die für mich wichtig sind. Zum Teil ranke ich da auch mit meiner eigenen Webseite und parallel mit dem Listing der Plattform. Das erhöht meine persönliche Sichtbarkeit und die Anzahl der Kundenanfragen. Nutzt du FreelancerMap bereits?

Freelance.de

Ich bin selbst dort, aber eher um mit meinem Profil vertreten zu sein und weniger um mich auf Projekte zu bewerben. Dies liegt aber am Mangel der Marketing-Projekte und kann in deinem Bereich ganz anders aussehen. Durch die integrierten Suchagenturen lasse ich mich über relevante Projekte informieren und gehe dann gezielt hin. Kommt kein relevantes Projekt, bin ich allerdings auch nicht auf der Plattform online.

MachDuDas

Leider sind viele Auftraggeber nicht bereit realistische Preise zu bezahlen, doch das erlebt man heute auf fast jeder Plattform. Langfristige Projekte konnte ich über das Portal noch nicht finden, für kleine Mini-Projekte, insbesondere für Aufgaben die nur ein paar Stunden umfassen, ist es aber einige Male spannend gewesen.

Du wirst als Freelancer auf MachDuDas nicht wirklich durch dein eigenes Profil gefunden. Wenn du Aufträge möchtest, musst du aktiv werden und die Projekte durchsuchen und dich bewerben.

Stifter helfen / Digital IT Services

In dem Projekt können sich nur Dienstleister (Freelancer, Agenturen etc.) anmelden und mit einem eigenen Profil auf Anfragen warten. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass diese Anfragen kommen. Ich bin jetzt ungefähr ein halbes Jahr dabei und bin durchaus zufrieden. Projektausschreibungen gibt es keine. Das unterscheidet Digital IT Services von den anderen Plattformen.

Durch Newsletter an Stifter-helfen Teilnehmer, wird regelmäßig von den Betreibern eine große Aufmerksamkeit erzeugt. Was schubweise zu den spannenden Anfragen führt.

Facebook-Gruppen bzw. Social Networks

Bist du in solchen Gruppen, solltest du unbedingt durch hilfreiche, freundliche Kommentare überzeugen. Du musst nicht dein komplettes Wissen preisgeben, aber wenn du jemanden hilfst, freut sich die Person natürlich. Und viele andere Leute erkennen deine Kompetenz und kommen mit ihren ganz eigenen Fällen auf dich zu. Die Anfragen kommen dann via Personal Message (PM) oder gar via E-Mail.

Unheimlich viele Menschen sind als stille Leser in Gruppen, um innerhalb von Diskussionen anderer Leute, kompetente Kontakte finden zu können. Denn viele wollen ihre eigenen Probleme nicht in Gruppen schreiben, suchen aber dennoch Unterstützung. Und diese Leute erreichst du durch deine Aktivitäten. Werbung musst du keine machen, denn deine Hilfe ist die wertvollste Werbung. So nervst du niemanden, störst keine Gruppen-Moderatoren und gewinnst trotzdem an Reputation und Aufträgen.

Facebook frisst zu viel Zeit? Nun, es ist Kundenakquise, wenn du auf Facebook unterwegs bist und Leuten hilfst. Als diese musst du es auch sehen. Und das ist kein „Schönreden“, sondern Fakt. Zumindest so lange, wie du auch wirklich produktiv auf Facebook unterwegs bist. Sobald du die Timeline hoch- und runter scrollst und lustige Videos schaust, entfernst du dich natürlich aus der Akquise-Phase.

Fiverr

Fiverr wird in Deutschland gern belächelt. Klar, damals konnte man dort jede Dienstleistung für 5 Dollar kaufen (daher der Name) und es wurde oft für SPAM verwendet. Aber die Zeiten — ganz ehrlich — sind auch am deutschsprachigen Markt bei Fiverr vorbei. Nicht dass es diese Optionen nicht mehr gäbe, doch Fiverr ist weitaus mehr. Inzwischen ist es eine etablierte Plattform für Freelancer, um Unternehmen ihre Dienstleistungen zu seriösen Preisen anzubieten. Und wer Jobs / Aufträge als Freelancer sucht, sollte unbedingt Fiverr mitnutzen. Passend dazu gibt’s von mir derzeit auch ein laufendes Experiment, ob man mit Fiverr heute noch Geld verdienen kann.

Kollegen und Bestandskunden

Mit Kollegen Empfehlungen austauschen

Natürlich erwarte ich das von diesen Kollegen auch umgekehrt. Deshalb spreche ich das immer gezielt mit den Personen ab. Es bringt mir wirtschaftlich keinen Mehrwert, wenn ich immer nur einseitig Empfehlungen ausspreche, selbst aber nie empfohlen werde. Da muss in der geschäftlichen Beziehung ein Geben und Nehmen herrschen. Das funktioniert erstaunlich gut.

Der Vorteil solcher Empfehlungen ist i.d.R. auch, dass die Kollegen mir bereits zum Kunden und zum Projekt etwas sagen können. So weiß ich viel besser einzuschätzen auf was ich mich einstimmen darf.

Von Bestandskunden empfohlen

Da auch deine Kunden ein Netzwerk mit Kollegen pflegen und sich über den Bedarf austauschen, kannst du diesen Hebel sehr effektiv nutzen und neue Anfragen generieren. Ob dein jeweiliger Kunde für ein Gespräch in dieser Form offen ist, musst du selbst ausloten. Stell auf jeden Fall sicher, dass auch bei neuen Aufträgen, dein Bestandskunde keine Einschränkungen in deiner Verfügbarkeit erwarten muss. Das würde die Quote die Empfehlungen dramatisch senken.

Ein paar Tipps am Rande

Du hast genug Aufträge und brauchst keine Akquise? Falsch! In dem Moment wo es dir an Aufträgen mangelt — auch wenn du heute glaubst das könnte nie passieren — wirst du es bereuen die Kundenakquise nicht fortgesetzt zu haben. Du musst dann frisch damit beginnen und dafür sorgen neue Projekte zu bekommen. Stattdessen solltest du lieber fortlaufend akquirieren und immer am Markt sichtbar sein. Wenn du ausgelastet bist, dann lehne Anfragen ab und kümmere dich darum, sie an Kollegen weiterzureichen. Das stärkt deine Reputation am Markt enorm und kein Anfragender wird dir böse sein. Und kommt der Tag, an dem du wieder einen neuen Kunden brauchst, kannst du dich auf deine Anfragen verlassen.

Sag Nein, wenn es nicht passt! Umsatz ist toll, Zahlungseingänge verbuchen macht Freude. Doch Geld ist nicht alles im Freelancer Business. Wenn du deine Aufträge alle selbst bearbeitest, wirst du auch Nein sagen müssen. Nicht jede Anfrage besteht aus einem Auftrag, der dir Freude machen wird. In schlechten Zeiten neigen viele dazu, einfach auch die unschönen Aufträge anzunehmen. Tendierst du bei uninteressanten Aufträgen dazu, die Arbeit schleifen zu lassen und Deadlines zu brechen? Dann lass es besser und sage Nein. Aufträge nicht ordentlich zu behandeln hat viele Konsequenzen:

  • Deadlines verzögern sich
  • Gespräche mit Kunden werden unangenehmer
  • Mehraufwände brauchen verstärkte Rechtfertigungen
  • Rechnungen werden diskutiert
  • Zahlungen werden verzögert
  • Abnahmen führen zu unzähligen Extra-Wünschen

Es sind provokativ ausgedrückte Probleme, aber sie sind nicht abwegig und vereinzelt durfte auch ich mich schon in manchen Situationen finden. Klar, ich habe ja auch mal angefangen und jede Phase mal miterlebt. Und ich kann noch so vorsichtig sein, der nächste Fehler wird auch bei mir kommen.

Hast du eine eigene Webseite? Wenn ja, lass keine Möglichkeit aus, deine eigene Webseite bei den Portalen wo du eingetragen bist, ordentlich zu hinterlegen. Es ist wichtig für deine Seite, dass möglichst viele relevante und gute Quellen auf diese verweisen. Dadurch gewinnt deine Webseite an Vertrauen bei Google und kann in den Rankings steigen. Außerdem können sich Interessenten direkt auf deiner Seite umsehen und sind nicht ans Portal gebunden.

Fazit

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