Inspiration für Innovation: Wie sich Konzerne mit $€£ und Daten für Start-ups neu aufstellen

Gründer-Recruiting steht auf der Agenda: Für ein eigenes Accelerator- oder Incubator-Programm bis zum Company Builder. Häufig mit Anleihen bei verschiedenen Modellen. So starten immer mehr etablierte Unternehmen mit öffentlichkeitswirksam angelegten Open-Innovation-Projekten. Mit anderen Worten: Forschung & Entwicklung für neue Geschäftsmodelle und Digital Transformation. Immer mehr klingende Namen kommen hinzu, die nicht aus technologienahen Branchen stammen.

Neben Geld und Kontakten haben sie vor allem eines zu bieten: ihre realen Daten und “Pain Points” für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Darauf stürzen sich auch die klassischen Berater.


“Die Fähigkeit, schneller zu lernen als die Konkurrenz, ist vielleicht der einzige nachhaltige Wettbewerbsvorteil.”

Das Zitat des 1930 geborenen Topmanagers und langjährigen Leiters der Strategic Planning Group bei Royal Dutch Shell, Arie de Geus, scheint zum Credo vieler Konzerne geworden zu sein. Das Spektrum ist breit: Von Beteiligungsgesellschaften über Berater mit neu entdecktem Digitalfaible, von streng definierten Ansätzen als Corporate Incubators oder Accelerators bis hin zu Company Builders wie Rocket Internet, Team Europe oder die von der OTTO Group und Axel Springer wesentlich finanzierte Project A Ventures. Denkbar und aktuell modern sind sowohl auf Branchen oder Rollen fokussiertere Investoren und Förderer — und insbesondere solche, die Anleihen bei verschiedenen Modellen nehmen. Wie den “founders first”-Ansatz: Das Acceleratoren- und Inkubatorprogramm unter der Leitung von Marius Swart, ‎Global Director Innovation & Entrepreneurship bei The Coca-Cola Company (s. u.), nimmt auch Gründer ohne Idee auf. Diese Anleihe bei den Company Builders wird derzeit weltweit durchexerziert.

Coaching, Networking, Infrastruktur und Finanzierung in überschaubarem Rahmen — das bieten die meisten Programme. Zusätzliche Erfahrungen im US-Markt lassen sich mit dem branchen- und phasenübergreifenden German Accelerator sammeln. Das vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierte Programm unterstützt deutsche Tech-Start-ups mit Standorten im Silicon Valley, in San Francisco und New York City beim US-Markteintritt — für Gründer aus dem Bereich Life Sciences gibt es den Standort Cambridge, MA / Bosten. Spannend an diesem Ansatz ist auch die Möglichkeit, den German Accelerator als zweite Stufe nutzen zu können. Gezielt mehrstufige Programme für Start-ups in unterschiedlichen Entwicklungsphasen bis hin zur Zusammenarbeit mehrerer Accelerators und Inkubatoren sind bisher eher Ausnahmen.

Trotz der täglichen Fülle an vielversprechenden Start-ups, Gründerteams und Wachstumsphantasien ist erwartungsgemäß nicht alles Gold, was glänzt. “Viel Spreu, wenig Weizen”, so fasst Gründerszene-Herausgeber und Samwer-Biograph Joel Kaczmarek seinen kritischen “Blick auf die Inkubatoren-Flut” zusammen. Dieses Jahr zum 10. Geburtstag des iPhones wird sich zeigen, welches Corporate-Ansätze Mehrwert über die PR-Ziele hinaus geschaffen haben. Die Diskussion ist Jahre alt und keineswegs gut mit Daten unterfüttert, ob die Accelerator- und Incubator-Ansätze des Silicon Valley überhaupt woanders Mehrwert schaffen.

Design Thinking, Rapid Prototyping, Minimum Viable Products (MVP): Standardvokabular für agile Unternehmen

Dennoch wird die Herangehensweise, komplexe und dadurch häufig träge Konzernprozesse — insbesondere für Innovation und Business Development — zu “startupisieren”, sicher kein zeitlich eng begrenzter Hype bleiben. Klassische Investments in vielversprechende Start-ups bleiben ein Dauerbrenner auf der Agenda; Anregungen bietet beispielsweise die Akquisitionsstrategie von Cisco über viele Jahre. In Deutschland zählen die ehemaligen Bundesbehörden Deutsche Post mit nugg.ad sowie die Deutsche Telekom mit hub:raum (s. u.) zu den Pionieren. Und neben den fast schon klassischen Plattformen wie AngelList reihen sich neue Informationsaggregatoren hinzu. So bietet die umfangreiche Seed-Database Rankings sowie eine Schnellübersicht mit Beteiligungen, Funding-Summen und Exits:

Die immer unübersichtlicher werdende “Branche” unternehmensgebundener und unabhängigerer Accelerator- und Incubator-Programme macht es für “Corporates” wie “Start-ups” aufwändiger, den passenden Partner zu finden. Im Vergleich zur vitalen Start-up-Szene in den USA und ihren vielfältigen Verflechtungen mit Konzernen bleibt ein häufig zu beobachtender Unterschied: Gerade in Deutschland ist die Versuchung groß, Start-ups möglichst nah an das eigene etablierte Unternehmen zu binden — statt in die von außen betrachtet chaotisch wirkende, auf Unabhängigkeit bedachte Start-up-Welt zu investieren. Das Kalkül ist klar: Der Innovation Spirit soll auf die eigenen Unternehmensstrukturen überspringen.

“Wir werden in Zukunft Start-ups fördern, die unsere Wertschöpfungskette angreifen”

So unverblümt kündigte Gisbert Rühl, der Vorstandsvorsitzende von Europas größtem Stahlhändler Klöckner & Co, bei der Vorlage der Jahreszahlen die Marschrichtung an. Anfang 2015 hatte das SDAX-Unternehmen eigens ein Group Center of Competence für Digitalisierung in Berlin gegründet: kloeckner.i saß anfangs im betahaus, einem Melting Pot nicht nur der deutschen Start-up-Szene.


Accelerators & Incubators von Unternehmen und Beratern in Deutschland


Eine Reihe von Programmen in Deutschland habe ich nachfolgend zusammengestellt, renommiert oder weniger bekannt, B2B / B2C / B2G, branchenbezogen oder -übergreifend. Berater-Dependencen im deutschsprachigen Raum mit Schwerpunkt Digital Transformation und dem erklärten Ziel, Start-up-Relations bzw. deren Innovationen auch für ihre Klienten zu etablieren, sind ganz unten verlinkt.

Die Unternehmensberater selbst nehmen Start-ups und Digitalfirmen beim war for talents als größte Konkurrenz wahr. Bereits im Consulting-Monitor 2015 von Odgers Berndtson bezweifeln 71 % der Befragten, dass Consultants auch zukünftig die Top-Talente gewinnen können.

Götz Hamann fragt in seinem Interview mit Skype-Gründer Niklas Zennström, ob bei der Bewertung vielversprechender Start-ups eine neue Spekulationsblase wie im Jahr 2000 drohe. Darauf antwortet der heutige Atomico-CEO (DIE ZEIT Nr. 12 vom 10.03.2016, S. 25):

“Die Situation ist eine ganz andere. Im Jahr 2000 waren weltweit gerade mal 280 Millionen Menschen online, heute sind das drei Milliarden. Wir verbringen acht Mal so viel Zeit online wie damals, der Onlinehandel, der seinerzeit in den Anfängen steckte, setzt heute eineinhalb Billionen Euro um. Der digitale Werbemarkt ist 270 Milliarden Euro groß. Es sind sehr erfolgreiche, reife Unternehmen und Gechäftsmodelle entstanden. Das wird nicht infrage gestellt, wenn die Bewertung einiger Firmen fragwürdig sein sollte.”

Branchenübergreifend / Intersectoral

Axel Springer Plug & Play Accelerator, Berlin

Durch die Einbindung sog. Corporate Partners wie der Versicherungsgruppe ERGO (2015) branchenübergreifend tätig.

Bauer Venture Partners, Hamburg

Breed Reply IoT Advanced Incubator, London / Mailand / München

Bereits vor dem offiziellen Launch erhielt das italienische Start-up Xmetrics, das Fitness Tracker / Wearables für Schwimmsportler produziert, eine Finanzspritze von 675.000 GB£. Der Inkubator der Reply Gruppe (Big Data, Cloud, Mobile) konzentriert sich auf Internet-of-Things-Lösungen für die Branchen Fitness & Wellness, Healthcare, Smart Home, Manufacturing, Transportation und Energy.

G+J Fund, Berlin

Im September 2015 mit 50 Millionen € ausgestattet an den Start gegangen. Je zur Hälfte Geld und Medialeistung stehen für die Bereiche Living, Food, Family, Women und Fashion & Beauty sowie Adtech zur Verfügung. Start-ups werden bis zur vollständigen Übernahme oder zum Exit begleitet.

German Tech Entrepreneurship Center (GTEC), Berlin

Gemeinsam von Henkel, RWE, Globumbus Foundation, Sigmund Kiener Foundation, der Anwaltskanzlei Noerr und der ESMT European School of Management and Technology gegründet.

Für die Zusammenarbeit mit dem US-Accelerator-Netzwerk Techstars s. u. “Techstars METRO Accelerator”.

Google Launchpad (Google Developers Startup Launch), Berlin / München et al.

“…for early stage startups focused on topics including product strategy, UX/UI, engineering.”

HARDWARE.co, Berlin

Auf Hardware-Start-ups fokussiertes Accelerator-Programm powered by betahaus (Christoph Fahle) und DB mindbox (s. DB Accelerator).

Microsoft Accelerator, Berlin / London / Tel Aviv et al.

Die viermonatige Gründer-Unterstützung als Teil des weltweiten Accelerator-Programms residiert seit Herbst 2013 über der Digital Eatery Unter den Linden im Zentrum Berlins. Neben Mentoring und technischem Training gehören Kontakte zu Angel Investors, VCs, Medien- und Branchenvertretern zum Angebot.

Project Flying Elephant, Berlin

Inkubator von WestTech Ventures, 2013 vom Frankfurter Verlag Software & Support Media Group ausgegründet. In den beiden ersten Jahren mit den Schwerpunkten Deep Tech und Media Tech, zuletzt Fokus auf Themen wie B2B, SaaS Software und anderen Tech-Themen sowie auf Medien-, Bildungs- und Gesundheitstechnologie.

ProSiebenSat.1 Accelerator, Berlin

Dreimonatiges Programm der Sendergruppe mit Mediavolumen, Funding und Mentoring für B2C-Start-ups aus den Bereichen Medien, Entertainment, eCommerce, Internet of Things, Smart Home, Health und FinTech. B2B-Gründungen rund um Ad Tech und Online-Video sind ebenfalls willkommen.

Robert Bosch Venture Capital, Frankfurt / Stuttgart / Palo Alto / Tel Aviv

Das Portfolio des VC-Geschäfts konzentriert sich auf die vier Bereiche Controls & Automation, Enabling Technologies, Energy & Environment sowie Healthcare. Im April 2015 startet ein ergänzendes Hardware Accelerator Program in Zusammenarbeit mit TechFounders (s. u.) von UnternehmerTUM.

SpinLab — The HHL Accelerator, Leipzig

Der 2014 gegründete Accelerator der HHL Graduate School of Management in der alten Leipziger Baumwollspinnerei hat zahlreiche renommierte Partner von Microsoft BizSpark über CMS Hasche Sigle, E.ON bis zur Postbank gewinnen können.

TechFounders by UnternehmerTUM, München

Powered by BMW Group, Bosch & Festo: Das 3-monatige Accelerator-Programm bringt Industriepartner und VC-Geber mit Tech-Start-ups aus den Bereichen Automotive, Automation & Robotics, Financial Services, Cleantech, Electronics sowie Software & Telecommunications zusammen.


Energie / Energy

E.ON :agile accelerator, Düsseldorf / Berlin

innogy Innovation Hub, Berlin / Essen

Für Start-ups rund um den Energiesektor und angrenzende Branchen bietet die RWE-Ausgründung in einem mehrmonatigen Prozess verschiedene Partnerschaften, Coaching und Infrastruktur.

kraftwerk-city accelerator, Bremen

Die erste Bewerbungsrunde für die Bereiche Energie und Abfallwirtschaft des Bremer Programms startete 2015. Gesucht werden junge Unternehmer, Gründer und Start-up-Teams für die Infrastruktur-Sektoren Energie, Smart Transportation, intelligente Abfallwirtschaft und neue Formen der Zusammenarbeit.

Startupbootcamp, Berlin / Copenhagen et al.

Der Schwerpunkt des 3-monatigen Programms liegt in Deutschland auf Smart Transportation & Energy; Mobile bedient die ‘Mutter’ in Kopenhagen, FinTech London & Singapur, weitere Standorte E-/M-Commerce, IoT & Data oder Smart City. Bemerkenswert ist das Partnerspektrum: Cisco, HERE (ehem. Nokia), Castrol innoVentures, Bosch, EnBW und Mercedes-Benz in Deutschland, weltweit kommen Amazon Web Services, Google Cloud Platform, PayPal und Samsung hinzu.


Finanzdienstleistungen & Versicherung / Finance & Insurance / FinTech & InsurTech

Allianz X, München

Der ehem. Allianz Digital Accelerator ist unter die Company Builders gegangen — sozusagen als Vorstufe von Allianz Corporate Ventures im Start-up Lifecycle. Die neue Aufstellung setzt auf erfahrene Einzel-“Gründer” und Teams als Entrepreneurs in Residence.

AXA Innovation Campus, Berlin / Köln / Zürich et al.

12–18 Monate mit dem Ziel des erfolgreichen Exits: Als Teil des Global Innovation Campus konzentriert sich der AXA Innovation Campus auf eHealth, Lead-Generierung, Big Data, Mobile und Ruhestandsplanung.

Commerzbank main incubator, Frankfurt a.M.


Gesundheit / Health Care

Bayer Grants4Apps® Accelerator, Berlin

Das Mentoring-Programm für Digital-Health-Start-ups bietet 2015 für fünf Unternehmen drei Monate Bürofläche in der Zentrale von Bayer HealthCare Pharmaceuticals sowie eine Finanzspritze von 50.000 €.

Bayer CoLaborator, San Francisco / Berlin

Incubator für Start-ups im Bereich Life Sciences.


XLHEALTH, Berlin

Der Investor für die Phasen Seed- und Early Stage ist unter dem Leitmotiv „Digital Health — Made in Germany“ spezialisiert auf Start-ups der IT-Gesundheitswirtschaft.


Immobilien / Real Estate

YOU IS NOW, Berlin / München

Der Start-up Incubator der Scout24-Portale bot ein dreimonatiges Incubator- und Accelerator-Programm für Gründungen rund um Immobilien und Mobilität. Ab 2017 sollen keine neuen Runden mehr starten, als Andockstation für Start-ups soll YOU IS NOW erhalten bleiben.


Lebensmittel & Gastronomie / Food & Hospitality

Coca-Cola Founders (ehem. Coca-Cola Accelerator), Atlanta / Berlin et al.

Die Branchenzuordnung ist ein wenig zu breit: Coca-Cola folgt dem Auswahlkriterium “alles außer Getränke”.

Mondelēz International Shopper Futures, Bremen

Der Global Player mit Marken wie Milka und Oreo sucht zusammen mit zahlreichen Partnern wie Handelsunternehmen, anderen Corporate-Programmen, Tech-Lieferanten und Verbänden nach dem Shopping-Erlebnis der Zukunft. Das Accelerator-Programm nimmt Start-ups für 90 Tage unter seine Fittiche, vergibt 30.000 € ohne Anteile zu fordern, und führt eigene Marken mit Partnern und Start-up-Lösungen zusammen. Ableger gibt es für den US-amerikanischen und australischen Markt.

TechstarsMETRO Accelerator, Berlin

Das dreimonatige Förderprogramm des Handelsriesen METRO mit dem US-Accelerator-Netzwerk Techstars und der Digitalagentur R/GA zielt auf Gründer, die mit innovativen, technologischen Anwendungen “Unternehmer aus Gastronomie, Hotellerie und Catering in ihrem Geschäft unterstützen”. Die erste Runde startet im Oktober 2015 im neuen GTEC, der erste Demo Day ist für Anfang 2016 geplant.

Für die weiteren Programme des GTEC s. o. bei ‘branchenübergreifend’.


Medien & Verlage / Media & Publishing

EuropeanPioneers Accelerator / etventure, Berlin

Derzeit beendet (02/2017), die etventure-Tochter European Innovation Hub bündelt alle Public-Private-Partnership-Aktivitäten, weitere Projekte mit der Europäischen Union sind in Verhandlung. Das ursprünglich achtmonatige Accelerator-Programm für europäische Media- und Content-Start-ups war Teil des Future Internet Programms (FIWARE) der Europäischen Union.

Media Lab Bayern, München

Staatlich gefördertes Stipendien-Programm mit zahlreichen Partnern aus der Medienbranche, ein “Vorgründerzentrum für digitale Journalismus- und Medienprojekte von der ersten Idee bis zur Gründung eines Startups”.

next media accelerator, Hamburg

Von der dpa initiiert betreibt der international orientierte Accelerator mit mehreren Partnern ein sechsmonatiges Programm für europäische und israelische Start-ups aus den mediennahen Sektoren Content, Advertising, Technology and Services.


Mobilität & Reisen / Mobility & Travel

BMW Startup Garage, München

Seit 2015 am Start, offen für Start-ups aus aller Welt und nicht zwingend auf Driving konzentriert, sondern auch auf Geschäftsmodelle, die Technologien der Automobilindustrie mit einbinden. Es geht um innovative Start-ups, die auf dem Weg zu einem Prototyp unterstützt werden, der anschließend innerhalb der BMW Group Verwendung finden könnte. S. auch “TechFounders by UnternehmerTUM”.

DB Accelerator, Berlin

Accelerator, Beteiligungen, Coworking… das ABC ließe sich beliebig fortsetzen. Nach zahlreichen internen Projekten ist die Deutsche Bahn seit Jahren in der Gründerszene unterwegs — Beispiele sind das Start-up Pitch Event “DB Next Station” 2015 rund um das Einkaufserlebnis im Bahnhof von morgen oder der Coworking Space Mindbox.

kraftwerk-city accelerator, Bremen

Die erste Bewerbungsrunde für die Bereiche Energie und Abfallwirtschaft des neuen Bremer Programms endet am 30.09.2015. Gesucht werden junge Unternehmer, Gründer und Start-up-Teams für die Infrastruktur-Sektoren Energie, Smart Transportation, intelligente Abfallwirtschaft und neue Formen der Zusammenarbeit.

Lufthansa Innovation Hub, Berlin

Startupbootcamp Smart Transportation & Energy, Berlin / Copenhagen et al.

Schwerpunkt “Smart Transportation & Energy”, Details s. o. bei “Energie”.



Branchenübergreifende Berater zu digitaler Transformation / Intersectoral Consultants For Digital Transformation

Je nach eigener Expertise und Vorgeschichte, Positionierung zwischen Strategieberatung und IT-Dienstleister und natürlich der passenden Kunden- und Branchenbasis buhlen die großen Consultinghäuser darum, Teil der Digital- und Start-up-Szene zu werden. Die Start-up-Kultur soll den Innovationsmotor im eigenen Haus und beim Klienten beschleunigen sowie die Branchen-, Strategie- und Technologieexpertise vereinen. Und den Abstand zu den #DigitalTransformation-Boutiquen wie wdp oder kpunktnull vergrößern.

Gartners IT Glossary definiert Zielgruppen und Beratungsleistungen so:

Digital transformation consulting (DTC) services are strategy and transformation consulting services supporting senior business stakeholders, such as CEOs, COOs, chief marketing officers (CMOs) and other business leaders. DTC particularly helps these leaders in efforts to leverage digital technologies that enable the innovation of their entire business or elements of their business and operating models. Specific capabilities include consulting services for digital strategy and transformation, digital operations, and digital customer experience.”
  • A. T. Kearney
    A. T. Kearney Digital Business Practice
    “…analysiert mit Klienten, wie ihre Organisationen die bahnbrechenden digitalen Innovationen aufgreifen, nutzbar machen und damit langfristig Wettbewerbsvorteile erzielen können.”
    Wesentliches Live-Format sind die Digital Business Forum Roundtables, ein weltweites, interdisziplinäres Netzwerk von Vordenkern der Digital Transformation.
  • Accenture
    Accenture Digital
    “…bietet ein umfassendes Spektrum an Dienstleistungen in den Bereichen Digitales Marketing, Mobilität und Analytics.”
    2013 als Bündelung aller Aktivitäten im Digital-Bereich an den Start gegangen.
  • The Boston Consulting Group 
    BCG Digital Ventures
    “…builds and transforms businesses. We re-imagine how people experience products and services, to disrupt and make markets, and create new sources of competitive advantage.”
    Weltweit Standorte, europäische in Berlin und London.
  • Capgemini Gruppe
    Capgemini Consulting — Digital Transformation
    “Wie digitale Marktführer ihre Konkurrenz überflügeln. Neue digitale Technologien wie soziale Medien, mobile Kommunikation und Business Analytics erobern die Wirtschaft immer schneller.”
  • Deloitte Touche Tohmatsu
    Deloitte Digital
    “Part business, part creative, part technology. One hundred percent digital.”
    Anfänglich von einem Düsseldorfer Director geführt, im Rahmen der weltweiten Aktivitäten nun mit dem Kreativ- und Innovations-Lab “Greenhouse” in Berlin, eines von gut 20 weltweit.
  • Ernst & Young
    EY Digital Advisory
    for the “age of innovation and digital is transforming everything we do”
  • etventure
    etventure business ignition
    “We create digital business for corporates.”
    Der umtriebige ‘Grandseigneur’ im jungen Markt der Digital-Transformation-Berater mit den vier Standbeinen Start-up Building, Corporate Consulting, Public Private Partnership und Executive Education. Vom Berliner Hauptsitz gesteuert stehen die Branchen Automobil, Energie, Finanzen Handel, Industrie und Media im Fokus.
  • KPMG
    KPMG Digital Consulting Services
    “… leveraging the potential of digital technologies such as social media, cloud, analytics and mobility.”
    Für die Sektoren Data, Cybersecurity und Infrastruktur u. a. auch über KPMG Capital mit Redstone Capital aus Berlin verbunden; für eigene Mandanten als Dienstleister, für Start-ups als VC.
  • McKinsey & Company
    McKinsey Digital Labs
    “We build rapid prototypes and custom software to help turn aspirations and recommendations into working realities.”
    Seit 2015 mit Büro in Berlin, weltweit ist es das neunte Lab.
  • PricewaterhouseCoopers
    PwC Digital Services
    Die Projekte von Big Data bis Industrie 4.0 wurden anfangs unter dem Schirm ‘Digitale Transformation’ von den einzelnen Partnern in ihren Kernbranchen getrieben.
  • Roland Berger Strategy Consultants
    Terra Numerata
    “Startschuss für ein europäisches Digital Valley.”
    Die ursprünglich als “Super-Inkubator”, später als “Corporate Digital Excubator” angekündigte Plattform sollte ein 50/50-Joint-Venture mit Rocket Internet werden. Beraterikone Roland Berger sitzt bei der Berliner Unternehmensschmiede im Aufsichtsrat. Inkubatoren, Investoren und Technologieanbieter sollen kontintentübergreifend im Hub zusammenarbeiten und von der Gründung bis zum Exit Pate und zur Seite stehen.

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