From Zero to Consulting Hero — von der Produktentwicklung zum Consulting

Matthias Seifert
Nov 12 · 4 min read

Vor über einem halben Jahr habe ich den Schritt weg von der reinen Produktentwicklung hin zum Consulting getan. Zeit für einen ersten Blick zurück auf mein erstes halbes Jahr bei Digital Frontiers.

Etwas Hintergrund

Photo by Brendan Church on Unsplash

Nach meinem Studium habe ich zunächst “ganz klassisch” als Softwareentwickler bei der Firma angefangen, bei der ich schon mein Pflichtpraktikum absolviert und anschließend als Werkstudent gearbeitet hatte. Auch die Aufgaben dort waren eher klassische Produktentwicklung — Weiterentwicklung der eigenen Produkte, Fixen von Bugs und Unterstützung von Kunden bei der Integration dieser Produkte.

All diese Aufgaben haben es mit sich gebracht, dass ich mich nach einer gewissen Zeit sehr tief in die Fachlichkeit und in die Funktionsweise dieser Produkte eingearbeitet hatte.

Was dabei allerdings auf der Strecke blieb, war der Blick über den Tellerrand. Ich hatte zwar viel Wissen in dem Bereich angehäuft mit dem wir jeden Tag zu tun hatten. Neue Dinge, die das Produkt nicht direkt weiterbrachten, blieben aber erstmal unbekannt — blöd nur, dass genau diese Dinge es waren, die mich mit am meisten interessiert hätten. Schon im Studium wollte ich lernen, wie man Anwendungen so entwickelt, dass sie leicht skalierbar sind. Dazu gehören für mich neben der reinen Entwicklung auch das Verpacken dieser Anwendungen in Container und der Betrieb in einem Cluster.

Das allerdings war für die Produkte zu dem Zeitpunkt erstmal unwichtig und deswegen niedrig priorisiert.

Mein Weg zu Digital Frontiers

Glücklicherweise kannte ich zu dieser Zeit schon jemanden bei Digital Frontiers, der immer wieder davon geschwärmt hat, wie sehr es ihm dort gefällt — und der dann auch ein “erstes unverbindliches Abendessen” mit dem Geschäftsführer arrangiert hat.

Was die beiden mir dann erzählt haben klang natürlich erstmal super — wie bei jeder Firma. Vier Tage die Woche beim Kunden, ein Tag pro Woche für eigene inhaltliche Themen, ein agiles Management und eine Vertrauenskultur mit vielen Freiräumen.

Die Aussicht, viele Freiräume zu haben, insbesondere bei der Weiterentwicklung meiner eigenen Fähigkeiten, und dabei mit fähigen Kollegen zusammenzuarbeiten hat mich dann überzeugt und nach einer kurzen Bedenkzeit habe ich bei Digital Frontiers unterschrieben und meinen alten Arbeitsvertrag gekündigt. Beides in dem Wissen, dass sich damit nicht nur die Firma und die Kollegen ändern würden sondern auch die Arbeitsweise. Weg von fünf Tagen pro Woche im T-Shirt im eigenen Büro hin zu vier Tagen im Hemd beim Kunden.

Und noch vor meinem ersten Arbeitstag erkannte ich, dass Vertrauenskultur und Agilität keine leeren Phrasen waren.

Mein Anfang bei Digital Frontiers

Als allererstes wurden die wirklich wichtigen Fragen geklärt: Apple, Windows oder Linux und iOS oder Android. Und abgesehen vom Wunschlayout der Tastatur habe ich jeweils das bekommen was ich wollte (MacBook Pro und iPhone)

Pünktlich zum ersten Arbeitstag war ich voll ausgestattet — Handy, Notebook, Visitenkarten, und natürlich die Zugänge zu E-Mails und zur Teamablage.

Auch das onboarding beim Kunden war perfekt vorbereitet — die Kollegen vor Ort hatten so früh wie möglich alle Zugänge und Berechtigungen organisiert, sodass ich auch dort am ersten Tag direkt anfangen konnte.

Der Wechsel von der lang laufenden Entwicklung eines eigenen Produkts hin zur Unterstützung des Kunden bei seinen Projekten war natürlich ein großer Schritt.

Inhaltlich bin ich in meinem aktuellen Projekt sehr zufrieden. Wir entwickeln mit Spring Boot Microservices, die verschiedene eng abgregrenzte Funktionalitäten abdecken. Damit kann ich in genau den Bereichen arbeiten, die mich sowieso interessieren. In diesem Projekt ist die Containerisierung und Skalierung zwar kein Thema. Damit beschäftige ich mich dann in meiner 20%-Zeit und lese Bücher und Blogposts dazu oder baue meinen Kubernetes-Cluster auf.

Neben der reinen Implementierungsarbeit sind wir für die internen Entwickler beim Kunden oft auch Ansprechpartner, wenn es um fachliche Fragen geht. Es reicht also nicht, guten Code zu schreiben. Auch die Beratung ist (überraschenderweise ;)) ein wichtiger Teil des Jobs.

Und wie sieht das nach den ersten sechs Monaten aus?

Photo by Charles 🇵🇭 on Unsplash

Mein Eindruck von Digital Frontiers hat sich im ersten halben Jahr immer wieder bestätigt. Die 20%-Zeit ist eine echte 20%-Zeit ohne “kannst du nicht diesen einen Freitag vielleicht doch zum Kunden” und ohne “mach das nicht, das bringt nichts fürs Projekt”. Die Organisation und Arbeit ist echt agil und strikte Prozesse gibt es nicht. Wir sind alle denkende Menschen und handeln auch so. Das Vertrauen fühlt sich sehr gut an und ermutigt natürlich, sich für die Firma zu engagieren. Sei es durch Blog-Einträge (wie diesen hier) oder Einreichungen für Konferenzen —als Teil der Arbeitszeit natürlich.

Fazit

Der Wechsel von meinem alten Arbeitgeber zu Digital Frontiers, aber auch von der Produktentwicklung zur Beratung, hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Rückblickend würde ich alles wieder genauso machen.

In meinem aktuellen Projekt bin ich mit mehreren Kollegen zusammen beim Kunden in einem eigenen Team. Dadurch funktioniert dort natürlich die Zusammenarbeit perfekt. Auch die gegenseitige Hilfe untereinander ist natürlich nochmal besser. Dazu haben wir glücklicherweise große Freiheiten durch unseren Kunden und können damit auch dort viele eigene Ideen und Vorstellungen unterbringen.

Bei Digital Frontiers genieße ich vor allem die Freiheit, mich in meiner 20%-Zeit in meine Themen vertiefen zu können. Derzeit beschäftige ich mich sehr intensiv mit verschiedenen Aspekten und Technologien der Containerisierung von Anwendungen. Und das nicht, weil das akut im Kundenprojekt wichtig ist, sondern weil es mich interessiert und natürlich auch, weil es uns als Firma weiterbringt, wenn wir in einem weiteren Aspekt Wissen aufbauen.

Du findest dass sich das alles gut anhört? Wir suchen neue Kolleginnen und Kollegen: https://www.digitalfrontiers.de/karriere-bei-uns

Digital Frontiers — Das Blog

Dies ist das Blog der Digital Frontiers GmbH & Co. KG (http://www.digitalfrontiers.de). Hier veröffentlichen wir zu Themen, die uns interessieren und bewegen.

Thanks to Benedikt Jerat

Matthias Seifert

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