Schon gewusst… Das Periodensystem

In dem Periodensystem, welches im Jahr 1869 von Dmitri Mendelejew veröffentlicht wurde, konnte man 63 chemische Elemente finden. Heute kennen wir 118 Elemente, die nach steigender Ordnungzahl und aufgrund ihrer spezifischen chemischen Eigenschaften in acht Haupt- und zehn Nebengruppen eingeordet sind. Nur zwei von diesen sind bei Normalbedingungen (per Definition T=0°C und Druck=1atm) flüssig: Quecksilber (Hg; wie überraschend) mit Ordnungszahl 80 und Brom (Br; das wissen wenige) mit Ordnungszahl 35. Beide sind sehr giftig, also man sollte damit nicht spielen, und das lebendige Silber in Omas Thermometer bitte lassen, bevor man die toxische Wirkung spürt. Alle Elemente mit Ordnungzahl zwischen 1 und 83 außer Technetium (43) und Promethium (61) sind stabil und somit nicht radioaktiv. Ungefähr 21 davon kann man pur oder in Form von Spurenelementen im menschlichen Körper finden. Das sind vor allem Sauerstoff, Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Calcium, Chlor, Phosphor und Kalium. Wichtige Spurenelemente sind Eisen, welches in dem roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) in den Erythrozyten (rote Blutkörperchen) vorkommt, Zink, Kupfer, Mangan, Selen, Chrom, Molybdän und Cobalt, welche Bestandteile vieler Enzyme sind und dadurch essentiell für unser Überleben. Fluor bildet einen großen Teil unserer Zähne und Knochen. Last but not least, Iod ist für die Herstellung von Thyroxin und Triiodthyronin, Schilddrüsenhormone, von großer Bedeutung. Falls es zu einer Jodmangel kommt, führt dies zu einer Unterfunktion der Schilddrüse und dadurch zu schweren gesundheitlichen Problemen. Die Elemente ab Ordnungszahl 94 sind künstlich hergestellt, also diese kommen nicht in der Natur vor. Alle Elemente ab 84 bis 94 sind instabil, somit radioaktiv, somit extrem böse. Nicht anfassen!


Originally published at everyonesscience.de on October 23, 2015.