#12: Valurfossen, Eidfjord und Lofthus

Die spontanen Tipps und Ziele sind meist die Besten

Moritz Wasserek
Aug 24, 2017 · 3 min read

Wie immer – die besten Tipps erhält man spontan. So hatte mich Theresa auf die Ausflugsziele in der Rezeption des Campingplatzes hingewiesen. Hier fand ich die Wegbeschreibung zum nahegelegenen Valursfossen – den wir zu besuchen als Tagestour entschieden.

Zulauf des Valursfossen und Kirche in Eidfjord

Am Ortsausgang in Richtung Gebirge wurde der Weg plötzlich schmaler und steiler – es schien unmöglich mit Gegenverkehr umzugehen. Auch Google Maps zeigte mehrere steile Serpentinen. Meine Gedanken kreisten darum, was wenn du oben nicht wenden kannst oder die Kiste in einer Serpentine in die Knie geht. Andererseits kann ich es nicht leiden, nicht ans Ziel zu kommen. :-) Wir überlegen kurz, fragten einen Müllmann, der uns gestand, selbst noch nie dort oben gewesen zu sein. Trotzdem, let’s Go! Und der Aufstieg wurde wirklich abenteuerlich – es gab kaum eigentlich keine Ausweichmöglichkeiten bei Gegenverkehr. Immer häufiger musste ich in den ersten Gang schalten und die Serpentinen enger nehmen. Außerdem war auffällig, dass die entgegenkommenden Fahrzeuge irgendwie alle eher PKW-Größe aufwiesen. Nachdem wir 3-Viertel geschafft hatten, überlegten wir auf einem Zwischenstopp ernsthaft schon zu bleiben, gaben uns aber doch noch einen Ruck und fuhren bis ganz hoch – und es hat sich gelohnt. Denn der Gipfel war ja Hardangervidda Hochebene und entsprechend wieder viel mehr Platz für einen schönen Blick und einsamen Standplatz für die Nacht. Traumhaft!

Von hier starteten wir unsere Wanderung. Der Trail zum Valursfossen war leider nicht gekennzeichnet und für uns als auch andere nicht auffindbar. Dafür gelangten wir nach rund 2 Stunden Bergauf und -ab, sowie nassen Schuhen an eine Bergunterkunft und tollem Wasserfall oberhalb des eigentlichen Valursfossen. Ein toller Platz für Drohnenaufnahmen und die erste Erfahrung, wie mühselig man doch mit so einem dicken Balg auf dem Rücken voran kommt :-D Tatsächlich vergaßen wir bei der Ankunft mal eine richtige Rast zu machen, wohl vor Augen, welchen Rückweg wir noch vor uns hatten.

Die Rücktour verlief reibungslos und die Nacht in den Bergen war wieder einmal traumhaft. Auf dem Parkplatz trafen wir noch andere Deutsche, die ein sehr modernes kastenförmiges Dachzelt hatten. War spannend, weil es noch einfacher als ein normales Dachzelt aufbaubar ist und der große Vorteil von Dachzelten, man kann einfach auf jedem Stellplatz stehen.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder bergab im Brownie nach Eidfjord. Dieser Ort wird mit Touristen überflutet, wenn hier 2–3 Mal in der Woche die großen Kreuzfahrt-Schiffe anlegen. Wir haben uns hier die historische Kirche, das nebenstehende kleine Geigenmuseum angesehen. Nicht zu vergessen die Tesla-Supercharger Station. :-) Außerdem ist der Thai-Imbiss im Stadtzentrum wirklich empfehlen!

Im Anschluss ging es weiter mit dem Auto zum Lofthus-Camping.

Familienabenteurer

8 Wochen Elternzeit im Camper Richtung Schweden, Norwegen und Dänemark - erzählt aus 3 Perspektiven - ein Familientagebuch.

)
Moritz Wasserek

Written by

Influencer MarketingTools @ CreatorKit.io | SmartHome Techi @ Funkprodukte.de | Mitinitiator des TuberCamp

Familienabenteurer

8 Wochen Elternzeit im Camper Richtung Schweden, Norwegen und Dänemark - erzählt aus 3 Perspektiven - ein Familientagebuch.

Welcome to a place where words matter. On Medium, smart voices and original ideas take center stage - with no ads in sight. Watch
Follow all the topics you care about, and we’ll deliver the best stories for you to your homepage and inbox. Explore
Get unlimited access to the best stories on Medium — and support writers while you’re at it. Just $5/month. Upgrade