#16: Insel Karmøy

Wilde Ecken und die schöne Stadt Skudeneshavn mit den besten Waffeln Norwegens

Theresa Wasserek
Aug 27, 2017 · 3 min read

Nach den Wikingereindrücken wollten wir den rauen Wikingeralltag ein bisschen mit erleben und sind daher noch tiefer in die Halb-Insel Karmøy eingetaucht. Inseln reizen mich immer, ein wenig hängen zu bleiben. Vielleicht wegen der naturgemäßen Abgeschiedenheit. Und dem Wissen, dass um dich (fast) nichts anderes ist als das Meer. Und dieses zeigt sich uns auf Karmøy von all seinen Seiten.

Den ersten Stellplatz haben wir wieder mit der App park4night gefunden. Irgendwo an ner Abzweigung rechts rein. Ein Stück geradeaus und dann kam unser Traumplatz direkt mit Blick aufs Meer und einem schönen Strand. Der Wind hat hier kräftig gezeigt, was er kann und auch der Regen hat mit Kräften geprotzt! Unser Brownie musste ganz schön dagegen halten, um nicht weggepustet zu werden. Ohne Madita hätten wir uns bestimmt zu ner Strandsturmtour aufgemacht. So war es gemütlich genial dem Treiben da draußen schön aus dem Warmen zuzuschauen!

Am nächsten Tag ging es dann ganz in den Süden der Insel nach Skudeneshavn. Ein süßes verträumtes Fischerörtchen mit schön anzusehenden weißen Holzhäusern und bunten Türen. Der Ort räumt ständig Preise ab, weil er von den Einwohnern immer so herausgeputzt wird. Und tada, es hat sich sogar die Sonne zu einem kurzen Sonnenbad gezeigt. Zufällig haben wir nen süßes Kaffee (Majorstuen Kafe) gefunden, hier macht der 86 jährige Johannes die weltbesten Waffeln. Da hat es uns mit einem kleinen Mittagshunger gleich reingetrieben. Und ein kleines Kleinod haben wir da entdeckt, ganz nach unseren Geschmack, mit sehr netten norwegischen Gästen, einem tollen Gastgeber und jeder Menge Gruschel – Krimskrams überall. Madita hat gleich wieder Charmeur gespielt und alle angelacht und schwups, hatte sie auch schon eine kleine Puppe in der Hand. Und wieder schwups saß sie bei Johannes auf dem Schoß und hat, zumindest fürs Foto kurz gegrinst. Ein sehr sympathischer kleiner Laden, perfekt für nette Gespräche, wie in nem gemütlichen Wohnzimmer.

Am Nachmittag gab es wegen des guten Wetters noch einen schönen Strandbesuch an unserem Stellplatz. Madita hatte am Ende lauter Sand im Gesicht, weil Moritz das lustig fand, dass sie den Sand entdeckt.

Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von Karmøy und für unseren Brownie stand die erste Busfahrt an. Eigentlich ne Fähre, aber die ist hier wie die Busverbindungen über den Fjord. Zwanzig Minuten, kurz aussteigen und die Schären bestaunen und weiter geht’s Richtung Stavanger.

8 Wochen Elternzeit im Camper Richtung Schweden, Norwegen und Dänemark - erzählt aus 3 Perspektiven - ein Familientagebuch.

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Theresa Wasserek

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Familienabenteurer

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