#3: Kullen Naturreservat
Erkenntnis des Tages: Ein Wohnwagen ist mehr als ein Auto
Nach dem Frühstück soll es wieder auf die Piste gehen, weiter gen Norden. Noch kurz zusammenräumen, Stellplatz verlassen und Tanks erneuern. Pustekuchen! Punkt 2 erwies sich als komplexer als vermutet: Der Stellplatz ist (wie in Theresas Foto im vorherigen Artikel zeigt) wunderschön im Gras gelegen. Und der Boden an der Engstelle des Platzes war durch einige Regengüsse der vergangenen Tage aufgeweicht. Spontan entschied ich mich per Augenmaß für die falsche Fahrrinne und hing fest.





Die Kiste ist einfach schwer!
Eben ein Wohnwagen, kein Auto. Erst mit Hilfe dreier kräftiger Jungs bekam unser Brownie wieder festen Boden unter den Gummifüßen. Einfach immer wieder schön, wie schnell man in Kontakt kommt und Unterstützung unter dem Camping-Volk erfährt.
Dafür erwies sich die erstmalige Angelegenheit mit dem WC-Tank „Erneuern“ als sauberer als gedacht. Da hatte ich ein Wenig Sorge vor.
Kullen
Unser nächstes Ziel sollte das Naturschutzgebiet „Kullen“ werden. Eine Steilküste, die man beklettern und bewundern kann. Wir parkten auf der letzten Möglichkeit vor dem Leuchtturm und überdauerten den Regen mit Kochen. Echt ein Vorteil am Campingwagen, du hast ja alles jederzeit dabei! Gegen 17 Uhr gings dann auf Wanderung. Bis 22 Uhr hatten wir noch, spätestens dann müssen KFZ das Naturschutzgebiet verlassen.
Nach einer kurzen Wanderung erwartete uns eine atemberaubende Steilküste.
Und es war Zeit für erste Drohnenaufnahmen mit meiner Bebop 2! Das hat Spaß gemacht, obwohl das Fliegen über die Meeresklippen hinaus und die gelegentlichen Böen immer noch ein Wenig Magenkribbeln bescheren. ☺️
Immer alles an Bord!
Nach tollen Aufnahmen und Eindrücken lassen wir den Tag auf einem kostenlosen Stellplatz am Meer in Jonstorp ausklingen, wir haben ja alles an Bord!

