# 2: Madita erzählt

Die ersten Eindrücke vom Urlaub

Theresa Wasserek
Jul 28, 2017 · 2 min read

Hallo Welt, jetzt melde ich mich mal von meinem ersten Auslandstrip. Im neu bezogenen Heim gefällt es mir ganz gut. Jetzt muss ich wenigstens gar nicht mehr im eigenen Bett schlafen, sondern die ganze Nacht mit Mama kuscheln. Die vielen Mücken sind gar nicht so doof, wie Mama und Papa meinen. Ich bekomm zwar rote Punkte von aber so ein Gebrüll wie meine Eltern mache ich deswegen noch lange nicht. Papa ist jeden Tag da, das ist echt cool und ich freu mich immer ihn zu sehen und Quatsch mit ihm zu machen. Oder zuzugucken wie er meine vollen Windeln zu wechseln versucht ohne sich oder mich einzusauen.

So nun zum Urlaub: langes Autofahren im Sitz fetzt ganz und gar nicht, vor allem nicht am Nachmittag. Das ist aber auch schon alles was ich bemängeln muss. Es ist jedes Mal cool, wenn die Tür aufgeht und man draußen die ganzen Leute oder Fahnen oder Bäume beobachten kann! Oder Mama und Papa beim rumwuseln und Sachen von a nach b und zurück räumen.

Auch Fotos machen ist lustig. Wenn ich das schwarze Ding sehe und Mama ruft „Madita“ und ich dann lache freuen sich alle. Macht noch Spaß.

Mama und Papa sind der Meinung ich bin zu zappelig beim Essen. Daher versuchen sie mir jetzt was vom Essen abzugeben. Macht Spaß dran rumzulutschen und es dann mit nem plopp oder einem prustepups auszuspucken. Mehr nicht. Außer wenn es Brötchen gibt. Aber das dran lutschen macht auch nicht satt. Ich bleib noch bei Milch.

In Lomma hatte ich auch nen Kumpel, Moritz aus Dreseden. Der war ein bisschen älter als ich, daher auch ein bisschen rabiater, hat mir gleich nen Kratzer am Kopf verpasst.

Gestern sind wir ein Stück an der Küste gewandert, ich war erst beim Leuchtturm dabei und bin mit Papa Drohne geflogen. Komisches Ding, das ganz schön laut ist. Vorher hab ich schön auf Papas Rücken geratzt. Überhaupt klappt schlafen ganz gut, was allerdings vorallem daran liegt, das meine Eltern mich immer erst beim Auto/ Fahrradfahren oder wandern schlafen lassen. Dann bin ich so todmüde, dass die Augen einfach zufallen. Aber Landschaft ist sowieso doof. Interessanter sind Menschen. Heute haben Mama und Papa sich allerdings komisch mit Leuten unterhalten. Die Worte hab ich nicht verstanden, aber war ganz interessant zuzugucken. Ich kann dazu dann nur in meiner Sprache die keiner versteht, dadada antworten.

So, jetzt fahren wir wieder, angeblich zu Schafen auf nen Erlebnishof. Na mal schauen was es da wieder gibt, das man anlutschen kann. Mein Schafsfell zu Hause, war ja auch immer ganz lecker. Tschö mit Ö!

Familienabenteurer

8 Wochen Elternzeit im Camper Richtung Schweden, Norwegen und Dänemark - erzählt aus 3 Perspektiven - ein Familientagebuch.

Theresa Wasserek

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