#4: Ausflüge nach Baståd und Göteborg
Die spontanen Kurztrips zwischendurch
Eigentlich wollten wir weiter nach Göteborg. Oder doch an einen Strand an die Küste. Ach ne Erlebnis-Schaffarm. Klingt auch nett. Oder hier bleiben und noch ne Wanderung machen? So gestalten sńich unsere morgendlichen Überlegungen, was wir mit dem Tag alles anfangen können. Immer diese Pläne und vor allem die viele Auswahl an Zielen. Schrecklich! Letztendlich kommt es ja zum Glück doch immer anders als man denkt. Diesmal hat uns ein nettes dänisches Paar beim Frühstück vom Handwerker Markt in Baståd erzählt. Das klang nach Insidertip – also nichts wie hin.
Nach wunderschöner Fahrt durch süße schwedische Orte mit ihren tollen gepflegten Gärten und direktem Blick aufs Meer, sind wir angekommen im Park Norvikkens Trädgårdar. Mondänes flanieren durch 300 Handwerkerstände mit schicker Keramik, Holzarbeiten, Klamotten, ganz viel Schafsfellen (in grau, sehr schick), Metallarbeiten, etc. Oh das war was für mich. Madita und Moritz schlenderten mit, wobei das Kind größtenteils geschlafen hat. Für Männer gab es dann aber auch noch was zu gucken, lauter Oldtimer schick hergerichtet im Park drapiert. Und Rasenmäherroboter an jedem Parkabschnitt, das war was für meinen Mann. Der Park mit kleinem, schicken Anwesen war wirklich wunderschön, mit riesigen Hortensienbüschen und verwunschenen Lavendelfeldern. Schick! Leider auch die Preise für die Handwerkerprodukte, aber wir fühlten uns sehr wohl im schwedischen Publikum.





Weiter dann am Nachmittag Richtung Göteborg. Ich wollte am Meer übernachten, also sind wir einfach abgefahren und Moritz hat uns zum kleinen Örtchen Särö geführt. Leider konnte man hier nicht am Meer stehen, aber auf einem Parkplatz am Wald. War auch cool, weil wir Abends noch Besuch von Rehen bekommen haben! Und es wurde deutlich später dunkel, trotz Sonnenuntergang dauerte es noch eine weitere Stunde, bis es wirklich dunkel wurde. Der Morgen war dann verregnet, hat uns von einer kleinen Wanderung an der steinigen Küste nicht abgehalten. Mit Regenjacke und Schirm kann man auch durch strömenden Regen laufen. War eine echt schicke Wanderung, etwas glitschig und nass aber wir haben wieder was erlebt.





Zum Mittag dann nach Göteborg City, in die Fischhalle Feskekôrka. Wegen des Regens haben wir im Camper gegessen, sonst wäre ein Picknick bestimmt schick gewesen. Da es leider die ganze Zeit weiter regnete, haben wir von Göteborg nur bedingt viel gesehen, aber es hat für einen kurzen Eindruck gereicht und für nen leckeren Kaffee im da Mateo. 17 Uhr hat man uns aus der Stadt gekehrt, da haben alle Geschäfte am Samstag zugemacht (fahr keine Shoppingerfolge für mich) höchstwahrscheinlich damit man noch pünktlich in eine der vielen coolen Kneipen kommt. Unser Eindruck der Stadt: hat schon echt coole Ecken, Hafenflair und schicke Läden. Aber bei Sonne macht es sich bestimmt besser. Leider hat zur Krönung des Tages das Google-Navi uns in die falsche Richtung zum Parkplatz geschickt, das hieß dann bestimmt eine Stunde Umweg laufen. Arrgh!


Zu guter letzt haben wir aber unseren Schlafplatz am Vänernsee nach 1 1/2h erreicht. Jetzt reicht es nämlich mit City, wir sind jetzt auf Naturmodus und bleiben ein paar Tage am See! Der Stellplatz ist praktischer Weise auf dem Parkplatz des Elchmuseum auf dem Hunneberg. Hier hatten wir Besuch von Mr. Fuchs. Das ist ja wie bei „Als die Tiere den Wald verließen“! Morgen früh dann also auf Elchjagd.

