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Ist digitale Schule unmöglich? Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

5 Notfallmaßnahmen zur Digitalen Schule

Andreas Maier
Jan 7 · 11 min read

COVID-19 treibt die Digitalisierung in der Industrie und viele CIOs (Chief Information Officer) behaupten schon jetzt, dass Corona mehr dazu beigetragen hat, als jede Digitalisierungsstrategie. Leider ist dies bei unseren Schulen noch nicht so. Hier ist die Infrastruktur oft in einem desolaten Zustand. Dies mag viele — teilweise sehr berechtigte — Gründe haben, sorgt aber zu Zeiten der Pandemie für erhebliche Nachteile für Schüler, Lehrer und Eltern. Häufig wird daher das Offenhalten der Schulen als wirksamste Maßnahme für den Erhalt der Bildungsgerechtigkeit angesehen.

Tatsächlich gibt es viele Themen, die die Digitalisierung der Schulen schwierig machen. Dies reicht von den Kosten von Geräten, über mangelnde Softwareangebote und Materialien, bis hin zu fehlenden Kompetenzen bei Schülern, Lehrern und Eltern. Auch die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben, wie z.B. dem Datenschutz ist maßgeblich. Trotzdem können digitale Ansätze zu Zeiten der Pandemie helfen, Probleme mit der Heimschule im Alltag zu lindern.

Daher brauchen wir jetzt — in Bayern schon ab dem 11.1.2021 — Lösungen, um bei der Digitalisierung der Schulen zu helfen! Als Mitte Dezember klar wurde, dass es einen zweiten Lockdown der Schulen geben wird, habe ich mich daher mit Schulen und Lehrern abgestimmt, um meiner Schule vor Ort helfen zu können. An dieser Stelle möchte ich über erste Maßnahmen und Ergebnisse berichten, die Ihnen vielleicht auch helfen können die Probleme an Ihrer Schule anzugehen.

Beachten Sie an dieser Stelle, dass diese Tipps rein auf persönlichen Erfahrungen basieren und keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit haben!

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Wir stehen vor massiven Herausforderungen, die wir nur gemeinsam lösen können. Bild von John Hain auf Pixabay

Maßnahme 1: Vernetzen Sie Sich so schnell, wie möglich!

In den ersten Tagen helfen persönliche Gespräche, Mailverteiler zur Abstimmung der Kooperation und Ermittelung des Bedarfs vor Ort. Prüfen Sie, ob Sie Zugang zu kostenlosen Diensten, wie z.B. der Mailinglisten des DFNs haben und nutzen Sie Open Source und kostenfreie Software (mehr dazu in Maßnahme 3), um dies zu unterstützen. Ermitteln Sie welche Infrastruktur an Ihrer Schule bereits vorhanden ist und klären Sie folgende Fragen:

  • Was sind die dringendsten Probleme, die wir lösen müssen? Nehmen Sie auch Punkte in Ihre Liste auf, die Sie für unlösbar halten. Vielleicht haben Sie nur noch nicht mit den richtigen Leuten gesprochen!
  • Gibt es einen Förderverein? Macht es Sinn einen solchen zu Gründen? Wie wir in den nächsten Maßnahmen sehen werden, kann ein Förderverein viele Dinge, die Schulen und Sachmittelträger nicht dürfen. Insbesondere Hilfe durch Privatpersonen und ehrenamtliche Arbeit kann so viel leichter organisiert werden und durch steuerliche Vorteile deutlich schmackhafter werden.
  • Welche Einrichtungen gibt es in der Region, die uns schnell unterstützen könnten? In Frage kommen zum Beispiel IT-Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, wie Universitäten und deren Rechenzentren, und andere Dienstleister, die Erfahrungen mit digitalen Technologien haben. Stellen Sie klar, dass eine Unterstützung der Schule wahrscheinlich auch positive Effekte auf deren Angestellte im Home Office haben wird. Vielleicht sind diese sich des Problems bereits bewusst und wissen nur noch nicht, wie geholfen werden kann.
  • Gibt es andere Schulen in der Region, die vor den gleichen Herausforderungen stehen? Finden Sie weitere Partner und nutzen Sie Synergien. Wir stehen alle vor den gleichen Herausforderungen.
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Hardware-Spenden können die schlimmsten Nöte lindern, haben aber viele Hürden. Bild von Sergei Tokmakov, Esq. auf Pixabay

Maßnahme 2: Hardware-Bedarf ermitteln und decken

Außerdem ist ein weiteres Hindernis, dass starke Unterschiede bei den Geräten großen Betreuungsaufwand bei der Instandhaltung der Geräte und der Software bedingen (siehe Maßnahme 4). Dies kann oft nicht mehr zentral für alle Schulen an einem Ort koordiniert werden. Weiterhin, dürfen Spenden nicht von den Schulen direkt organisiert werden. Hier ist ehrenamtliche Mitarbeit gefragt! Stimmen Sie dies mit Ihrer Schule ab!

Sollte Ihre Schule über einen Förderverein (siehe Maßnahme 1) verfügen, können Spenden über diesen abgewickelt werden. Insbesondere lassen sich darüber Geldspenden organisieren und diese sogar steuerlich absetzen, wenn der Verein als gemeinnützig eingestuft wurde.

Für den Einsatz in der Schule sind für viele Aufgaben Tablet-PCs oder Tablets sehr gut geeignet. Stimmen Sie sich mit der Schule ab, welche Software eingesetzt werden soll (siehe Maßnahme 3), und welche Hardware dafür notwendig ist. Insbesondere müssen Videokonferenzen damit möglich sein. Tablets mit iOS und Android sind dafür oft bereits geeignet und deutlich kostengünstiger in Anschaffung und Wartung als vollwertige PCs oder Laptops. Sollten Sie Hardware kaufen, versuchen Sie möglichst Hardware anzuschaffen, die bereits in der Schule im Einsatz ist. Stimmen Sie die Lösung mit der Schule ab.

Hardware-Spenden wie beispielsweise #FAU4FAU stellen aufgrund ihrer Heterogenität große Herausforderungen. Rufen Sie nicht zu Hardware-Spenden auf, wenn nicht klar ist, wie mit der Hardware umgegangen werden kann!

Sollten Sie Sich trotzdem für Hardware-Spenden entscheiden, behalten Sie folgende Punkte im Hinterkopf: Nehmen Sie nur Hardware an, die Ihre Mindestanforderungen erfüllt. Fragen Sie bei in Ihrem Netzwerk nach Partnern, die geeignete Hardware sehr häufig ausmustern (z.B. IT Dienstleister). Übergeben Sie die Geräte direkt dem Nutzer und stellen Sie dessen Betrieb in und Wartung in dessen Verantwortung. Der Betrieb eines Leihservice, wird Sie sehr schnell an die Grenzen Ihrer personellen und finanziellen Mittel bringen. Es ist einfacher dies über einen ehrenamtlichen technischen Support zu leisten (siehe Maßnahme 4).

Stellen Sie fest, ob es Eltern ohne Internetanschluss gibt und überlegen Sie, wie diesen geholfen werden kann. Beispielsweise gibt es Tablets, die direkten Internetzugang über eine mobile Datenleitung ermöglichen. Ermitteln Sie diese Härtefälle und sprechen Sie individuelle Lösungen ab.

Versuchen Sie folgende Fragen zu klären:

  • Was müssen unsere Geräte leisten (siehe Maßnahme 3)? Klären Sie, was an den Schulen gebraucht wird. Grundschulen haben ganz andere Bedürfnisse als weiterführende Schulen.
  • Welche Hardware ist dafür geeignet? Machen Sie klare Vorgaben, was Hardware können muss. Lehnen Sie Hardware ab, die ungeeignet ist (z.B. keine Kamera hat).
  • Welche Geräte hat unsere Schule bereits? Versuchen Sie Lösungen anzustreben, die gut mit dem bisherigen Vorgehen Ihrer Schule kompatibel ist.
  • Gibt es die Möglichkeit für Spenden zu werben? Versuchen Sie Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben für Ihre Sache zu gewinnen und tragen Sie den Bedarf in die Öffentlichkeit. Dies ist keine Zeit für Eitelkeiten!
  • Kann der Förderverein Härtefälle direkt unterstützen? Prüfen Sie Kosten für eine Mobilfunklösung und denken Sie über eine Härtefallregelung nach.
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Die richtige Software ist essentiell für den Erfolg von digitaler Bildung. Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Maßnahme 3: Geeignete Software finden und kurzfristige Lücken flexibel lösen

Tatsächlich haben viele Schulen bereits Software wie Microsoft Teams für diesen Zweck im Einsatz. Auch Zoom kann eine Lösung sein, allerdings muss der Datenschutz korrekt umgesetzt werden. Hier ist es sinnvoll, einen Datenschutzbeauftragten zu involvieren.

Sollten Sie kurzfristig keinen Zugang zu lizenzpflichtiger Software haben, gibt es auch Open Source Software, die speziell für den Einsatz in der Lehre konzipiert wurde. Ein wichtiges Beispiel ist hierbei Big Blue Button. Allerdings muss dafür ein geeigneter Server installiert werden. Eine kostenlose Testumgebung für 60-Minuten-Sessions finden Sie hier. Sollten Sie kurzfristig eine eigene Lösung realisieren wollen, finden Sie eine Liste kommerzieller Betreiber hier. Sollten Sie einen leistungsstarken IT-Dienstleiter, wie ein IT-Unternehmen oder ein lokales Rechenzentrum in Ihrer Nähe haben, versuchen Sie diese von einem Testbetrieb bis Ende des Lockdowns zu überzeugen, wenn Sie keine Möglichkeit der Finanzierung haben.

Nutzen Sie Mailinglisten um Schüler, Eltern, und Lehrer in der Krise schnell zu informieren. Nutzen Sie kostenlose Services und prüfen Sie, ob Sie Dienstleistungen des DFN nutzen können. Vom Einsatz von WhatsApp, Facebook, und anderen Social Media Lösungen ist abzuraten. Diese sollten nur optional und nie verpflichtend genutzt werden.

Lern-Videos können auf kommerziellen Plattformen veröffentlicht werden. Allerdings sind Services wie YouTube oder Twitch wegen des Einsatz von Tracking-Methoden datenschutztechnisch bedenklich. Deswegen sollte eine datenschutzkonforme Lösung eingesetzt werden, sobald es sich um verpflichtende Inhalte handelt. Lokale IT-Dienstleister, können hier evtl. helfen. Inzwischen betreiben viele Universitäten datenschutzkonforme Plattformen, wie z.B. fau.tv. Fragen Sie nach, ob während der Krise Amtshilfe geleistet werden kann. Oft ist eine dauerhafte Lösung nicht möglich, da es teilweise Kooperationsverbote gibt. Es geht primär um kurzfristige Lösungen. Strukturelle Probleme müssen anders angegangen werden.

Für den Austausch von Dateien kann eine eigene Cloud Lösung beispielsweise auf Basis von NextCloud verwendet werden, wenn man nicht möchte, dass potentiell alle Daten nach USA übertragen werden.

Sollten Sie selbst Lernmaterialien erstellen, setzen Sie Creative Commons Lizenzen ein. Unter CC 4.0 BY lassen sich alle Lernvideos, Arbeitsblätter, und andere Materialien lizensieren und kostenfrei von anderen nachnutzen, unter der Bedingung, dass der eigentliche Urheber genannt wird. Lassen Sie Anderen Ihre Anstrengungen zuteilwerden und profitieren Sie von den Leistungen Anderer!

Eigene Lehrbücher für jüngere Schüler lassen sich übrigens mit dem Book Creator erstellen. Sie finden ein gelungenes Beispiel hier. Im Rahmen des ersten Lockdowns wurden in Hackathons schon Listen geeignete freie Software für den Einsatz in Schulen — nach Fach sortiert — erstellt. Eine Übersicht finden Sie hier.

Es gibt eine Vielzahl guter Lernsoftware. Insbesondere ist hier auf Anton.app hinzuweisen, die für viele Jahrgangsstufen unterstützendes Material bietet. Auch gibt es eine gute Übersicht für freie Software bei KiKa und familie.de. Viele Schulbuchverlage bieten bereits umfassendes Material. Stimmen Sie dessen Nutzung mit Ihrer Schule ab. Weiterhin gibt es kommerzielle Lösungen, wie z.B. Amazon Fire Kids Tablets, die für den Einsatz Zuhause unterstützend sein können. Leider lässt sich auf diesen im Moment Microsoft Teams und Antolin nicht betreiben, da diese nicht im Amazon-Store verfügbar sind. Auch müssen Apps wie Zoom und Anton extra zum Kinderprofil hinzugefügt werden.

Nicht alle Probleme können in so kurzer Zeit mit Software gelöst werden. Überlegen Sie welche zusätzlichen Nachhilfeangebote genutzt werden können. Viele davon lassen sich auch schon in frühen Jahrgangsstuden online organisieren. Empfehlen Sie Eltern kreative Lösungen zu gehen und darüber zu berichten. Beispielsweise können Nachhilfelehrer über online Kleinanzeigen oder Vermittlungsstellen gefunden werden. In Bayern dürfen Eltern nun auch Lehre in Kleingruppen selbst organisieren. Überlegen Sie, wie dies von der Schule unterstützt werden kann, um trotzdem Kontakte zu vermeiden.

Versuchen Sie die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Welche Software wird an unserer Schule bereits eingesetzt? Was kann damit gelöst werden und was nicht? Überlegen Sie mit der Schule gemeinsam, wo Probleme bestehen und entstehen können.
  • Welche Aufgaben können bisher nicht oder nur unzureichend digital erledigt werden? Welche Vorgänge könnte man prinzipiell digital angehen? Oft kann der Einsatz von digitalen Medien auch eine Abwechslung in der Alltag der Heimschule bringen. Versuchen Sie Lösungen, die nur auf Arbeitsblättern basieren zu vermeiden und stellen Sie den Kontakt zwischen Schülern und Lehrkräften wieder her.
  • Welche Software kann diese Aufgaben lösen? Ermitteln Sie welche Software helfen kann. Sammeln Sie Erfahrungen, was funktioniert und was nicht und informieren Sie Sich gegenseitig darüber.
  • Gibt es IT-Dienstleister in der Nähe, die uns beim Aufbau und Betrieb von Services helfen können? Installieren Sie kein eigenes Rechenzentrum, sondern setzen Sie auf Kontakte zu Dienstleistern, die dies bereits können. Oft haben diese Interesse sich einzubringen, da Unternehmen auch von entlasteten Mitarbeitern im Home Office und positiver Öffentlichkeitsarbeit profitieren.
  • Was geht nicht alleine mit Software? Welche Kapazitäten haben Eltern? Wo brauchen diese Hilfe zur Selbsthilfe? Versuchen Sie geeignete Maßnahmen, die die Heimschule begleiten können zu finden. Reden Sie darüber, was gut klappt und was nicht.
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Organisieren Sie lokale Unterstützung! Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Maßnahme 4: Technischen Support organisieren

Bauen Sie eine Plattform auf, über die der Support organisiert wird. In der ersten Phase kann dies über eine einfache Mailingliste (siehe Maßnahme 3) erfolgen. Für ein leistungsfähiges Support-System lohnt sich allerdings der Einsatz eines Ticket-Systems, mit dem Anfragen gesammelt und gemeinsam abgearbeitet werden können. Dies ist insbesondere hilfreich, wenn Anfragen über verschiedene Modalitäten (Internet, Videokonferenz, Telefon) bearbeitet werden müssen. Eine kleine Übersicht zu kostenfreien Ticketsystemen gibt es hier.

Auf jeden Fall, sollten Sie folgende Fragen im Bezug auf den technischen Support klären:

  • Gibt es Eltern, die anderen Eltern helfen können? Finden Sie Eltern, die besondere IT Kompetenzen haben und andere daran teilhaben lassen! Informatiker haben oft eine sehr soziale Ader (Open Source Software!)
  • Gibt es weitere Familienmitglieder, die helfen können und wollen? Die Lage ist nicht gut. Versuchen Sie auch Familien Ihre Verwandschaft einzubeziehen.
  • Gibt es spezielle engagierte Personengruppen die helfen können? Denken Sie an alle Möglichkeiten, z. B. Parteijugendorganisationen, Studierende aus techniknahen Fächern (MINT-Fächer) und deren Fachschaften, Freiwillige aus anderen Vereinen, wie THW, freiwilliger Feuerwehr, oder Sportvereinen.
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Die digitale Schule hat noch einen langen Weg vor sich. Gestalten Sie ihn mit! Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Maßnahme 5: Langfristige Strukturänderungen unterstützen

Denken Sie über folgende Punkte nach:

  • Wie können die geschaffenen temporären Lösungen in geordnete Strukturen gebracht werden? Wie können alle Schulen von diesen lokalen Initiativen profitieren? Die hier vorgeschlagenen Lösungen sind alle lokal. In Zukunft werden alle Schulen digitale Lösungen brauchen. In wenigen Monaten wird die Zeit kommen darüber nachzudenken, was funktioniert, und was nicht und wie die guten Lösungen verstetigt werden können.
  • Sollten Aufgaben, die wir jetzt nur unzureichend und temporär gelöst werden in kommerzielle Plattformen oder von staatlichen Institutionen übernommen werden? Die Frage, ob Bildung und die Werkzeuge zur Realisierung dieser staatlich oder teilweise privat organisiert werden sollte, ist entscheidend für zukünftige Strukturen.
  • Wie kann dies nachhaltig geschehen? Aus Dienstleistungen entstehen dauerhaft Kosten, die nicht prinzipiell über Ehrenämter organisiert werden können. Wie kann dies in Zukunft gestaltet werden?

Sicher gibt es noch viele andere guten Ideen, die man umsetzen kann. Sollten Sie weitere erfolgreiche Projekte kennen, oder selbst durchgeführt haben, so schreiben Sie mir und ich werde an dieser Stelle auf diese Projekte verweisen:

Weitere Hilfreiche Webseiten

Dieser Text ist unter CC 4.0 BY Lizenz veröffentlicht und darf frei verbeitet und reproduziert werden.

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I do research in Machine Learning. My positions include being Prof @FAU_Germany, President @DataDonors, and Board Member for Science & Technology @TimeMachineEU

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