Fabrikstores GmbH

Die richtige Idee und ein Händchen für Programmierung mit FileMaker

Der Online-Handel Fabrikstores GmbH wickelt sein komplettes Geschäft mit individualisierten sportlichen Trophäen von der Auftragsannahme im Internet über die Fertigung und Warenwirtschaft bis hin zur Auslieferung und Rechnungsstellung mit selbst entwickelten, maßgeschneiderten Apps auf der FileMaker Plattform ab.

Fabrikstore GmbH verzeichnet jährliche Umsatzzuwächse im zweistelligen Prozentbereich unterstützt durch mobile ERP-Lösung auf Basis der FileMaker-Plattform

Oliver Panas, Geschäftsführer Fabrikstores GmbH, realisiert das, wovon viele träumen: Pokale und Medaillen in allen Farben, Formen und Größen. Rund 40.000 Exemplare hat der 37-jährige über seine Firma Fabrikstores GmbH bereits angefertigt und versandt. Und das ist erst der Anfang. 2007 hatte der selbstbewusste junge Mann und gelernter Mechatroniker die zündende Geschäftsidee und das richtige Händchen, diese erfolgreich umzusetzen. Seither floriert sein Online-Handel mit individualisierten sportlichen Trophäen und sein Unternehmen verzeichnet einen jährlichen Umsatzzuwachs im zweistelligen Prozentbereich.

Das durch die Anbindung an amazon gestiegene Auftragsvolumen können wir nur dank der optimierten Prozesse im Unternehmen und der Flexibilität von FileMaker stemmen. amazon-Kunden sind unverzüglichen Service gewohnt und erwarten reibungslose Bestellabwicklung. Wir arbeiten ständig an unseren Systemen, um mit dem Wandel des Internets Schritt zu halten,
— Oliver Panas, Geschäftsführer Fabrikstores GmbH
Einlagerungen und Lieferungen

Individualisierte Produkte mit großer Marge über das Internet verkaufen

Mir war von Anfang an klar, dass ich nur Geld über das Internet verdienen kann, wenn ich individuelle Produkte, also ohne Umtauschmöglichkeit, mit guter Marge verkaufe. Nach einiger Überlegung und Marktrecherche stand die Geschäftsidee fest“, plaudert Oliver Panas aus der Pokalschmiede. Wer heute unter www.pokal-fabrik.de, www.aufkleber-fabrik.de, www.feuerzeug-fabrik.de oder www.geschenke-fabrik.de aber auch über ebay oder amazon Sportfiguren, Glasständer, Medaillen, Aufkleber oder Feuerzeuge in Auftrag gibt, bekommt diese von Oliver Panas‘ Fabrikstores gefertigt und geliefert. Damit von der Auftragsannahme im Internet über die Fertigung und Warenwirtschaft bis hin zur Auslieferung und Rechnungsstellung alles reibungslos verläuft, setzt der Self-Made-Man, der sein Informatik-Studium nach kurzer Zeit abgebrochen hat, seit Beginn auf eine von ihm selbst entwickelte FileMaker Lösung. „Internet kann man nicht studieren. Was ich für mein Geschäft wissen muss, habe ich mir angelesen, ausprobiert und mich mit anderen Entwicklern ausgetauscht. Mit FileMaker und der Möglichkeit, maßgeschneiderte Apps zu erstellen, habe ich von Anfang an auf die richtige Plattform gesetzt“, ist Panas überzeugt und der Erfolg gibt ihm Recht.

Einlagerung von Lieferungen mit direkter Erfassung über FileMaker App auf dem iPad.

Prozesse lückenlos abgebildet — Enorme Zeitersparnis durch maßgeschneiderte Apps

Erfolgt eine Bestellung über einen Vertriebspartner oder die firmeneigenen Online-Shops, so landen diese direkt im System. Versandmitteilungen per E-Mail und SMS sowie Paketnummern und Adressetiketten werden automatisch generiert. Aber auch die Übergabe von produktionstechnischen Informationen, wie die von den Kunden im Online-Shop gestalteten Motive für Pokale, Medaillen etc. werden seit kurzem automatisiert ins System eingelesen und über eine Java-Script-Programmierdatei direkt an das Grafikprogramm Illustrator weiter gegeben. „Durch diese Neuerung im Prozess sparen wir beispielsweise täglich etwa zwei Stunden Arbeit ein“, erläutert Panas. Nur durch das kontinuierliche Feilen an den Prozessen und den maßgeschneiderten Apps war das große Wachstum in den vergangenen Jahren überhaupt möglich und aufzufangen.

Hauptmenü

Modernste Technik im Hintergrund: Lagerorganisation mit iPad und Put to Light System

Auch das Bestandsmanagement ist in FileMaker organisiert. Erreicht ein Bauteil eine definierte Mindestmenge, so generiert das System automatisch eine Bestellung, die vom zuständigen Mitarbeiter noch final freigegeben wird oder als Sammelbestellung organisiert wird. Die Einlagerung und -sortierung der gelieferten Materialien wickelt der kreative Unternehmer seit 2013 äußerst zeitgemäß und effizient mit FileMaker und Put to Light, ab: zunächst wird die angenommene Ware vom Lagerarbeiter mit einer maßgeschneiderten App am iPad quittiert. Damit die Materialien auch ihren richtigen Platz in der Lagerhalle finden, folgt der Mitarbeiter den durch das System gesteuerten unterschiedlich farbigen LED-Lichtern, lagert die Ware entsprechend ein und dokumentiert die Einlagerung auf dem iPad per Fingertip.

Auch die Inventur wird mit einer maßgeschneiderten App am iPad deutlich effizienter abgewickelt. Für die Überprüfung von Ist- und Sollzustand sind sämtliche Lagerplätze mit QR-Codes versehen. Bei der Inventur scannt der verantwortliche Lagerarbeiter zunächst den entsprechenden QR-Code an den Regalen ein und erhält eine Liste mit den Sollzuständen der Bauteile, die anschließend mit dem gezählten Ist-Zustand auf dem iPad im System ergänzt werden.

Moderne Lagerorganisation durch maßgeschneiderte App und Pick by Light-Technologie.

Pick by Light und mobile App professionalisieren Montage individueller Produkte

„Die Vorteile der mobilen Apps und der Lichtsignalsteuerung haben wir uns auch bei der Montage der Pokale zu eigen gemacht. An vier Produktionsarbeitsplätzen haben wir Pick by Light, also die Technik der papierlosen Kommissionierung installiert“, erläutert Panas. Statt einer Stückliste werden die Arbeiter über jeweils unterschiedliche Farben geleitet und sehen so, welche Einzelbestandteile sie für die Fertigung eines bestimmten Pokals aus den Regalfächern nehmen müssen und quittieren dies direkt am Fach durch einen Quittierknopf. Ist der Pokal gefertigt, gibt es noch einen Klick am Bildschirm und schon ist das System auf dem neuesten Stand — und der Pokal auf dem Weg zum Sieger — oder zumindest zum Sportverein — denn das System stellt umgehend fest, an wen das edle Stück geht!

Ab geht die Post!

Als Versandhändler kommt dem Thema Verpackung und Versand logischerweise eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu. Täglich werden rund 150 bis 350 Pakete gepackt und mit QR-Codes versehen. Diese enthalten Informationen über die Versandart (DHL oder DPD), Gewicht, und ob Express-oder Standardzustellung. Von hier gelangen sie via Förderband zum Versandplatz, an dem sie in Abhängigkeit des QR-Codes nach Versanddienstleister (DHL oder DPD) sortiert werden und die Versandlabel per Handscan über das System generiert werden. Im Vergleich zu dezentralen Versandplätzen gibt es dank der FileMaker-basierten QR-Code-Labelung deutlich weniger „verirrte“ Pakete.

Die Tatsache, dass die Produktion wie am Schnürchen läuft, öffnete Fabrikstores eine weitere Tür in die unendliche Welt des Internet: amazon — dem Online-Marktplatz, an dem eigentlich niemand mehr vorbeikommt, der im Internet Geld verdienen möchte. Mittlerweile wickelt das Unternehmen zirka 20 Prozent des monatlichen Auftragsvolumens über Amazon ab — Tendenz steigend.