Dumm und Dümmer…Aydan Özoguz

“Eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar”, schreibt die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoğuz.


Nun Frau Özoğuz, es gibt sie, die deutsche Kultur und es gibt sie schon recht lange. Hier ein kleiner Einblick. Die Kultur Deutschlands bezieht sich auf die Kultur der deutschsprachigen Menschen im historischen Deutschland, dem deutschen Sprachraum Mitteleuropas, mit seinen vielfältigen westgermanischen und schließlich deutschen Mundarten (Dialektkontinuum) sowie seiner Kunst- und Kulturgeschichte, deren Ursprünge (Wurzeln) bis in die Zeit der Kelten, Germanen und Römer zurückreichen. Deutsch und Deutsche bezieht sich dabei auf die Muttersprache, nicht auf einen Staat. Diese deutsche Kultur hat seit dem Mittelalter eine Vielzahl von stil- und epochenprägenden Persönlichkeiten hervorgebracht. In den verschiedensten Disziplinen wurden deutschsprachige Kulturschaffende Wegbereiter neuer geistiger Strömungen und Entwicklungen. Bis heute zählen einige der einflussreichsten deutschen Künstler zu den Protagonisten der westlichen Zivilisation.

Die deutsche Kultur hat sich, mit Deutschland als historische Bezeichnung für das deutsche Sprachgebiet, über Jahrhunderte vor allem über die gemeinsame Sprache definiert. Die Kulturen der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschschweiz, Österreichs, Liechtenstein, Südtirol usw. gehören alle zum deutschen Sprach- und Kulturraum.

Die bedeutendste Handschrift in der Entwicklung der deutschen Sprache und zugleich das älteste deutsche Buch ist der so genannte Abrogans mit dem Vaterunser des Codex Sangallensis 911 sowie die Übersetzungen Notkers des Deutschen. Sie werden in der Stiftsbibliothek St. Gallen aufbewahrt.

Die deutsche Literatur reicht zurück bis in das Frühmittelalter, in dem schon früh die ersten mittelalterlichen Bibliotheken mit Handschriften und Buchmalereien entstanden. Hervorzuheben ist der Minnesang, der unter anderem in dem einmaligen Codex Manesse überliefert ist. Als bekanntester Minnesänger gilt Walther von der Vogelweide. Ein Grundstein der deutschen Literatur ist das Versepos des Nibelungenlieds.

Als revolutionär erwies sich am Ausgang des Mittelalters der Buchdruck durch Johannes Gutenberg mit beweglichen Lettern. Sein bedeutendstes Werk war der Druck der Gutenberg-Bibeln. Schließlich konnte Pergament als Beschreibstoff durch das wesentlich günstigere Papier ersetzt werden.

Aus der Zeit vor 1871 stammt der teilweise noch verwendete Begriff vom Land der Dichter und Denker.

Als bedeutendste deutsche Autoren gelten u. a. Gotthold Ephraim Lessing, Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller sowie die Brüder Grimm. Mit Heinrich Heine, Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht, Thomas und Heinrich Mann oder Hannah Arendt stachen zu ihrer Zeit wichtige Literaten hervor.

Zu den einflussreichsten deutschen Philosophen zählen Gottfried Wilhelm Leibniz, Nikolaus von Kues, Immanuel Kant, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Arthur Schopenhauer, Martin Heidegger und Friedrich Nietzsche.


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