Unter Bergen

Friedberg #10 auf Deutsch; Den ersten Teil schon gelesen? →Zurückblättern

Tristan erwachte mit dröhnendem Schädel. Er lag auf einem Himmelbett. Eigentlich war es nur eine Bridge unter blauen Himmel. Vögel hingen über hin. Sie hingen in der Luft.

Tristan verrückte den Verband um seinen Kopf etwas und strich sich die Müdigkeit aus den Augen. Nein das war kein Himmel. Er sah auf ein Blau leuchtendes Gewölbe. Schwarze Gestalten sind auf die Wand gemalt. Irgendetwas Drückte schwer auf seiner Brust. Mühsam hob er seinen Kopf. Der Nacken und Hals tat ihm Furchtbar weh und die engen blutige Tücher, in die er gewickelt ist halfen ihm nicht. Tristan sah das Objekt das auf seiner Brust lag. Er blickte direkt in die Augen seines Albtraums.

„Ich habe die Gesagt das würde funktionieren.“ „Wie wäre es mit einem Aderlass, das hilft gegen Schock- und Stresszustände.“ „Wem hilft das?“ „Mir, etwas Blut beruhigt mich immer.“ „Nein! Zähne weg, er ist schon schwach genug. Verstanden!?“ „JA, SCHWESTER!“ „Ich wöllte noch ein wenig schlafen.“ „Jetzt nicht, die Madame ist bald hier und wir hätte schon vor einigen Stunden seinen Verband wechseln sollen.“ „Braucht er noch einen Aderlass?“ „Nein! Und wehe euch, wenn ich auch nur eine Bissspur finde.“ „Hey, er erwacht wieder auf …“ *kreisch* „Nein jetzt schläft er wieder.“ „Du! Hör auf über seinen Kopf zu Kreisen.“ „Es ist aber zu Komisch schaut mal.“ *kreisch* unterdrücktes Gelächter. „Meinetwegen, wechselt ihm trotzdem den Verband.“ „Schwester da ist ja überall Blut.“ „Der Arme junge hat so viel Blut, das er Ausläuft.“ „Da hilft ein Aderlass“ „Genau!“ „NEIN!“

Schreie erfüllten die Höhlen, bis zur Oberfläche und in jede ecke drang das Echo. Alle paar Minuten erklingt und verebbt es. „Wilhelm was ist das für ein Lärm.“ „Ich denke unser Gast ist aufgewacht.“ „Warum wurde ich nicht benachrichtigt.“ „Es scheint als würden unsere Krankenschwester sich um ihn kümmern.“ „Der Junge hat aber auch kein Glück. Na gut, wir schauen mal was von ihm übrig ist.“

Zwei recht kleine Ledrige Gestalten kamen auf Wilhelm zu. „Verzeihen sie die Unruhe, Sir.“ „Was ist hier los?“ fragt Wilhelm. „Nun sehen sie, wir haben uns einen Spaß erlaubt und den Jungen etwas erschreckt.“ antwortet die andere Gestalt. „Sein Kreislauf ist jedoch so schwach, dass er jedes mal das Bewusstsein verliert.“ sagte die erste. „Hi-, hi-, hier jetzt geht es wieder los.

Tristan erwachte mit dröhnendem Schädel. Er lag auf einem Himmelbett. Eigentlich war es nur eine Bridge unter blauen Himmel. Vögel flogen über ihm. Sie hingen in der Luft.

Tristan verrückte den Verband um seinen Kopf etwas und strich sich die Müdigkeit aus den Augen. Nein das war kein Himmel. Er sah auf ein Blau leuchtendes Gewölbe. Schwarze Gestalten sind auf die Wand gemalt.

Hunderte der Schwarze Gestalten ließen sich Plötzlich fallen, rissen die Mäuler auf und kreischten still aber Mark erzitternd. Tristan schrie.

Das Chaos in der Hölle legt sich die kleinen gestalten landeten auf dem Boden und begannen feixend die Wände hinauf zu klettern. Wilhelm musste ein Lachen unterdrücken. Streng schaute er auf die beiden Gestalten vor ihm. „Schluss damit.“ knurrte er. „Verschreckt rannte eine der Gestalten zu den Anderen, mit seinen Ledrigen Armen wedelnd und stille schreie ausstoßend. Enttäuschtes murren kam aus dem Gewölbe. Nach und nach verschwanden alle Ledrigen Männer in Löcher in den Wänden.

„Wie steht es um ihn?“ „Nur sein Kreislauf, wegen dem Blutverlust, ist instabil. Wir konnten die Stimmbänder wieder rekonstruieren wie sie gehört haben und alle Flüssigkeit aus der Lunge Saugen. Ein paar Narben, Knochenbrüche und Blutergüsse, keinen Entzündungen oder andere schwerwiegende Probleme die Zeit nicht heilen kann.“

Wilhelm beugte sich über Tristan. Dieser erwachte und starrte mit angsterfüllten Augen Wilhelm an. Sein wunder Rachen öffnete sich um erneut seine Panik kund zu tun.

Entnervt schlug Wilhelm ihm die Hand über den Mund. „Ach um Teufels willen, reiß dich zusammen.“ Wilhelm versuchte so gut wie möglich die Schreie zu ersticken.

„Bitte ersticke unseren Patienten nicht.“ Frau Rosenmund kam mit einem Honig süßen lächeln in das Gewölbe. Wilhelm ließ von ihm ab und wischte die vollgespuckte Hand bei Tristan ab.

„Nun mein Junge wie geht es dir?.“

„Frau Rosenmund?“ fragte Tristan verwundert. „Ja Junge, wo warst du nur das ganze Dorf hat sich sorgen um dich gemacht?“ „Ich …ich…“ stammelte Tristan und schaute auf den Wolfskopf am Bett. „Ja Wilhelm hat dich mit vielen Verletzungen und diesem Kopf gefunden.“ „Ich?“

„Also Junge?“ Frau Rosenmund lächeln verzog sich etwas. „Was suchst du hier draußen?“

Und Tristan erzählte ihr von den Wolfszähnen.

Frau Rosenmund lachte. „Du denkst das die Jungs in der Wache Wölfe mit bloßen Händen Töten? Ich wette mit dir das die ‚Zähne‘ aus Kuh oder Reh geschnitzt sind.“ Enttäuscht ließ Tristan den Kopf hängen. „Und ich war so dumm darauf rein zu fallen.“ „Dafür bist du jetzt der mit den Wolfszähnen“ ermunterte Frau Rosenmund. „Ich habe diesen Wolf nicht getötet Sie haben mit mir gespielt. Mich bei lebendigem Leib gefressen ich war ein Spielzeug ein Übungsobjekt für sie. Irgend etwas anderes hat es getötet“ Tristan sah zu Wilhelm, erkennen „Möchtest du so stark sein um einen Wolf zu erlegen.“ Tristan blickte sie überrascht an „Ja!“

Frau Rosenmund winkte in Richtung Wilhelm. Dieser nickte und ging zu ein Tisch mit blutige Werkzeugen. Die Ledrige Gestalt folgte ihr.

„Ist dir an Wilhelm irgendetwas aufgefallen?“ Tristan blickte verwundert in Richtung Wilhelm. „Ich weiß nicht, er macht mir Angst, er ist ziemlich muskulös. Hat er etwas im Mund?“

„Ja so in der Art. Wilhelm hat Reißzähne, er versteckt sie unter seinen Zahnprothesen und unter den Handschuhen hat er ausfahrbare Krallen. Er ist wie ein Wolfs- oder besser Katzenmensch, aber das besonder an ihm ist sein Blut.“

Wilhelm kam zurück mit einer Flasche roten Flüssigkeit in seiner Hand. „Er Produziert ein spezielles Serum im übermaß. Wenn ich dir etwas von seinem Blut übertrage kannst du erheblich stärker werden.“ Die kleine Ledrige Gestalt kam mit einer dünnen Haut zurück, sie sah aus wie die Hüllen der Würste. Ein Schaf- oder Kuhdarm? Vorsichtig stülpte die Gestalt den Darm über die Flasche, kippte den Inhalt hinein und hielt eine blutige Wurst in der Hand. Das Andere ende hatte eine dünne Metallnadel.

Frau Rosenmund tätschelte den Kopf von Tristan. „Keine Sorge, gleich ist alles vorbei.“ die Gestalt schob die Nadel tief in Tristan´s arm und drückte leicht auf den Darm.

Tristan schrie.

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