Nahrung — Zacken-Erdschildkröte

Die richtige Ernährung für die Geoemyda spengleri sorgt für eine maximale Lebenszeit.

Die Geoemyda spengleri ist eine fleischfressende Schildkröte. Sie geht auf Raubzüge in ihrem Revier und verspeist dabei Regenwürmer, Kellerasseln, Nacktschnecken, Gehäuseschnecken, Heuschrecken, Grillen, Heimchen, Schwarzkäferlarven und neugeborene Mäuse. Wobei besonders bei Mäusen ergänzt werden muss, dass diese nur in aufgetauter Form verfüttert werden sollten. Niemals lebendig, da die Zacken-Erdschildkröte die Maus nicht sofort tötet, sondern zerfetzt.

Wie jeder andere Fleischfresser, mag auch die Schildkröte zwischendurch mal ein Leckerchen. Dies kann in Form von süßen Früchten wie

  • Pfirsich
  • Kiwi
  • Erdbeeren
  • Bananen

sein. Jedoch nur einmal im Monat und in sehr geringen Mengen. Es gibt Geoemyda spengleri die diese Speisen ignorieren und sich komplett auf Lebendfutter konzentrieren. Darüber nicht wundern, es ist normal. Ebenso wird Salat ignoriert und Wildkräuter wie Löwenzahn sind nur selten gern gesehen. Es empfiehlt sich aber Wildkräuter zu probieren, da es für mehr Abwechslung bei der Ernährung der Schildkröte sorgt.

Geoemyda spengleri bekommen an drei bis vier Tagen in der Woche frisches Fressen. Die wichtigsten Nährstoffe entnehmen sie Regenwürmern. Da der Lebensraum sowieso feucht ist, können Regenwürmer auch durchgehend im Terrarium leben. Das gilt auch für Kellerasseln. Mit etwas Glück vermehren sich die Asseln selbst und sorgen für einen sauberen Bodengrund im Gehege. Kellerasseln sind Dessert für die Schildkröte und werden gerne selbst gejagt.

Wasser ist sehr wichtig im Lebensraum der Tiere. Die Zacken-Erdschildkröte zählt zu den Wasserschildkröten obwohl sie gar nicht schwimmt. Deshalb sollte Wasser nie tief sein, aber großflächig. Die Schildkröte läuft darin gerne und viel. Sie trinkt viel Wasser und sie nutzt Wasser als Toilette. Daher zwangsweise täglich das Wasser wechseln. Wenn möglich auch mehrmals falls es verdreckt ist.

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