Über die Einsamkeit beim Online-Shopping

Seit den Anfängen von E-Commerce funktioniert Online Shopping wie folgt: Man legt Produkte in den Warenkorb, geht zur Kasse und bezahlt. Es wird ein Einkauf im Laden simuliert. Dieses Prinzip besteht unverändert seit über 25 Jahren. Funktioniert ja auch ganz gut.

© Ipolito Fleitz Group

Damals gab es keine Social Networks, keine Smartphones und keine Messenger. Heute schon. Und irgendwie hat es eine ganze Branche geschafft, sich seit dem wahnsinnig viel einfallen zu lassen, wie Kunden noch besser getargeted, konvertiert, aktivert und getrackt werden können — aber am Kern des Ganzen, an der Ziel-Strecke, dem “Checkout”, wurde nichts geändert. Seit 25 Jahren.

Was einem da inzwischen alles entgegen springt, wenn man einen Online-Shop besucht, oder — noch besser — wenn man versucht, den Browser-Tab wieder zu schließen. Discount Codes, Rabatte, nur noch 5 verfügbar, nur noch 2 Minuten im Angebot. Kurz danach die Email: Hast du zufällig deinen Warenkorb vergessen? Noch Wochen später verfolgen einen exakt die Produkte, die man sich angesehen hat in Bannern quer durch’s Internet. Hyper-Personalisiert. Technologie, ich liebe dich. Funktioniert ja auch ganz gut.

Aber warum dreht sich alles immer nur um mich, den einen einsamen Kunden? Es geht beim Online-Shoppen immer nur um mich und den Shop. Ein User, eine Seite. Das hört sich stark nach den ersten Websites im alten Internet an. Nach Web 1.0.

Aber ich bin nicht allein. Ich habe Freunde. Ich kommuniziere mit Freunden. Wir planen Konzert-Besuche, Grill-Feste, gemeinsame Reisen, Essen-Bestellungen in der WG, Lunch-Bestellungen im Office, neue Trikots für’s Team, gemeinsame Geschenke.

Aber immer dann wenn es zur Buchung kommt, muss einer alleine ran. Es muss also vorher kommuniziert werden und auch nachher, wobei ein erheblicher Teil des Aufwands auf die Abstimmung und hinterher die gerechte Teilung der Kosten entfällt: Wer ist dabei? Wer bestellt was? Wer bezahlt was? Wer muss wem wieviel auslegen oder bezahlen? Puh.

Warum wir Groupify gestartet haben

Wir haben gefragt, warum das so sein muss. Die Antwort, die wir bekamen: Weil es nicht anders geht! Und darauf haben wir gewartet. Diese Antwort war unser Auftrag, zu zeigen, dass es doch anders geht.

Es geht anders. Und wie.

Gemeinsame Warenkörbe mit Freunden? Check.

In Echtzeit sehen, welche Freunde gerade was shoppen? Klar, wenn sie wollen.

Getrennte Bezahlung? Easy.

Eine oder mehrere Lieferadressen? Wie es beliebt.

Dank einiger weniger Zeilen Code in jedem beliebigen Online-Shop verfügbar? Ja. Wirklich? Ja!

Ja, aber all die optimierten Prozesse bei den Shops!? Alles bedacht.

Schon jetzt fühlt es sich an, als hätte man den alten Faustkeil gegen einen 3D-Drucker getauscht.

Aber das war erst der Anfang.

Wäre es nicht super, belohnt zu werden, wenn wir als Gruppe bestellen? Wir mobilisieren noch ein paar Leute mehr, bestellen mehr, und dafür macht ihr uns einen besseren Preis? Oder schenkt uns die Versandkosten?

Der Shop kann ja festlegen wie viele wir sein und wie viel wir bestellen müssten — und er kann es eingrenzen, auf bestimmte Produkte, oder Marken oder bestimmte Uhrzeiten. Mal so mal so. Ohne eine Zeile Code. Er sieht ja in den Daten, wie gut es funktioniert.

Wäre das nicht schön?

Ja.

Ist es.

Welcome to Groupify.

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