Die besten WordPress-Plugins 2018

Mit WordPress-Plugins können in wenigen Klicks tolle Funktionen für die eigene Webseite nachgerüstet werden. Doch viel hilft auch nicht immer viel.

Wir als Agentur bevorzugen es, Funktionen oftmals selbst zu programmieren, bevor wir zu einem Plugin greifen. So können wir sicherstellen, dass die Qualität und der Einsatz maßgeschneidert sind. Zudem sind wir unabhängig von Plugin-Entwicklern und können die Update-Kompatibilität gewährleisten.

Sollte die eigene WordPress-Webseite mehr als 5 Plugins besitzen, sollte hinterfragt werden, ob dies wirklich nötig ist. Oftmals können diese, die Webseite ausbremsen und Sicherheitslücken schaffen.

Trotzdem sind Plugin natürlich nicht nur ein Fluch, sondern auch ein Segen. Hier sind unsere liebsten Plugins, die wir als Agentur bedenkenlos einsetzen.

1. Contact Form 7

Das beliebte Kontaktformular-Plugin ist ungeschlagen, in vielen Sprachen verfügbar und kann stark modifiziert werden. Somit ist es perfekt geeignet Formulare auf WordPress-Webseiten umzusetzen. In einem einfachen Editor können Formular und Empfänger-Mail angepasst werden. Da wir mit HTML arbeiten dürfen, kann das Formular an jedes Layout nahtlos angepasst werden.

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2. Advanced Custom Fields

WordPress ist nicht nur mehr ein Blog-System, sondern ein vollwertiges Content Management System. Besonders die Custom Fields haben dazu beigetragen, dass WordPress mit allen möglichen Inhalten angereichert werden kann. Das Advanced-Custom-Fields-Plugin bohrt diese Funktion weiter auf und wir können vollständig neue Elemente definieren und diese einfach über das Backend steuern — egal ob Bilder, neue Strukturen oder einen eigenen Drag-&-Drop-Builder, mit ACF ist dies kein Problem.

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3. WP Migrate DB

Beginnt ein neues WordPress-Projekt, wird dieses zuerst auf einem passenden Developer-Server aufgesetzt und entwickelt. Nach Fertigstellung und Freigabe der Webseite wird dies auf den Live-Server umgezogen. Da WordPress intern mit absoluten URL’s arbeitet, ist es aufwendig dies händisch umzubauen. Das Plugin WP Migrate DB ersetzt in wenigen Klicks die komplette Datenbank und lädt einen MySQL-Dump in gzip runter. Der Export kann einfach in der neuen Datenbank importiert werden.

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4. Really Simple SSL

Viele Webseiten müssen aktuell auf SSL umgestellt werden. Dazu gehört eine 301-Umleitung von HTTP auf HTTPS, das Finden und Ersetzen von alten HTTP-URL’s in der Datenbank und die Zuordnung der neuen Inhalte. Da dies viel Zeit kostet, hilft einem dieses Plugin, die Aufgaben zu bündeln und eine sichere und zuverlässige Umstellung zu gewährleisten.

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5. Gutenberg

Natürlich darf auch nicht der neue Gutenberg-Editor fehlen, der mit WordPress 5.0 in den Core übernommen wird. Aktuell kann Gutenberg als Plugin installiert und ausprobiert werden. Es herrschen zwar noch sehr viele Unstimmigkeiten und Kritiken, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis alle Mängel behoben sind. Der Gutenberg-Editor ähnelt dem Medium-Editor sehr und ist definitiv fortschrittlicher und einfacher als der alte TinyMCE-Editor.

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Fazit: Das Maß der Dinge

Natürlich gibt es noch weitere praktische Plugins, die je nach Bedarf sinnvoll sein können. Trotzdem sollte man jedes Plugin hinterfragen, ob dies wirklich nötig ist und als weitere Ballast installiert werden muss. Hier ist definitiv weniger mehr!

Kleine Funktion bei Möglichkeit gerne selber programmieren oder programmieren lassen. Ein Plugin nur benutzen, wenn es den Bedarf auch deckt.

Welche Plugins habt ihr täglich im Einsatz?