Living with a Destiny

Gottesdienst mit Dave Ayling

Leben mit Bestimmung

Bevor du mit dem Lesen beginnst, lies die Verse 1–10 in Epheser 2. Denn genau um die wird es jetzt gehen.

„Wir wurden lebendig durch Jesus und deshalb brauchen wir eine Vision für unser Leben mit ihm,“ startete Dave am Sonntag in seine Predigt, die gleichermaßen herausfordernd und ermutigend war.

Kolosser 1, 13–14 Er hat uns aus der Gewalt der Finsternis befreit, und nun leben wir unter der Herrschaft seines geliebten Sohnes Jesus Christus. Durch ihn sind wir erlöst, unsere Sünden sind vergeben.

Unser Platz ist in seinem Reich — und manchmal halten wir das für ganz selbstverständlich. Fast so, wie ein Teil der EU zu sein, sagt Dave mit einem Augenzwinkern (er ist Brite). „Du weißt erst was du hattest, wenn es weg ist…“

Epheser 2, 10 Was wir jetzt sind, ist allein Gottes Werk. Er hat uns durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nun, was Gott schon im Voraus für uns vorbereitet hat.

Wir sind Gottes Werk. Was bedeutet das für dein, mein, unser Leben? Drei Dinge verändern sich ganz konkret, wenn wir Teil von Gottes Reich werden.

1. Die Identität

Oft lassen wir es zu, dass andere unsere Selbstbild formen und machen das, was andere über uns denken oder aussprechen zu unserer Wirklichkeit. Doch so ist es nicht. Jesus sieht in jedem einzelnen von uns jemanden, der begabt ist, sein Reich zu bauen.

„God has made you to be wonderful.“ Das ist die Wahrheit, in der wir leben sollten. Unsere Identität ist komplex, sie besteht aus unserem Hintergrund, unserer Nationalität, Erziehung, Personalität… all das findet Einheit in Jesus. Seine „Designskills“ haben deine Personalität geformt. Wegen ihm verändert sich alles.

Und ja — manchmal müssen wir ganz einfach den Staub der Welt abschütteln und wissen: Wir sind kleine Sklaven, wir sind Söhne und Töchter. Wenn wir wissen, wer wir sind, verändert das die Art, wie wir leben.

2. Der Sinn und Auftrag

In Epheser 2, 10 steht, dass wir geschaffen sind, um Gutes zu tun. In einer Welt, in der wir immer schneller, weiter und höher hinaus wollen und nur der nächste Superlativ es wert ist, gejagt zu werden, erscheint das manchmal schwierig. Wir leben rund 30.000 Tage bis wir 80 Jahre alt sind. Die meisten dieser Tage sind nicht besonders außergewöhnlich, sondern einfach ganz normal. Wie lebst du so einen ganz normalen Tag mit Jesus?

Du brauchst einen Auftrag dafür. Du sagst dir: „Ich bin Kind Gottes und ich habe Dinge zu tun.“ Es ist muss nicht immer gleich etwas Riesiges sein. Das Gute ist in der Regel in den ganz kleinen Dingen zu finden — z.B. ein Lächeln. Tue kleine Dinge mit großer Haltung und mit großer Liebe.

Wie verstehst du deinen Auftrag für dein Leben? Fügst du Gott einfach nur zu deinem Leben hinzu? Oder ist er der Mittelpunkt? Denn dann formiert sich alles andere um ihn herum, etwa deine Karriere und deine Familie.

3. Die Perspektive

Gott hat schon an dir gearbeitet, bevor du es wusstest. Du bist Teil seines Plans. Deshalb hat er Talente und Gaben in dich hineingelegt. Manchmal vergessen wir einfach, dass wir auch für ihn da sind — und nicht einfach nur umgekehrt. Er kam für uns und ruft nun uns, um für ihn zu leben. Diese Tatsache verändert deine Perspektive, denn es bedeutet, dass du ihm erlaubst, dich zu verändern.

Gott hat uns nicht nur zum Glauben berufen, sondern dazu, unser Leben aus seiner Perspektive zu sehen. Das ist eine echte Herausforderung, denn wir alle wollen an etwas festhalten, ist es nicht so? Doch als Jesus uns sagte, dass wir unser Kreuz auf uns nehmen sollen, um ihm nachzufolgen, hieß das: Wir leben nicht länger für uns selbst.

Oft drehen sich unsere Gebete und Träume nur um uns selbst. Doch manchmal muss man ganz konkret nach seinem Auftrag fragen und Entscheidungen auf dieser Grundlage treffen. Vielleicht ist es eben Gottes Perspektive, genau dahin zu gehen, wo wir nicht hingehen wollen. Und manchmal scheint dieses Opfer zu groß und uns ist danach aufzugeben. Und wenn es für uns hier in Deutschland von Zeit zu Zeit schon ein so großes Opfer zu sein scheint, denken wir dann auch an die Menschen in Ländern, die für ihren Glauben an Gott verfolgt, ja sogar hingerichtet werden?

Wann immer uns nach Aufgeben ist, sagt Gott zu uns: Du bist mein Kind. Ich habe dich berufen. Mein Königreich wird kommen.

Ja, es wird zweifelsohne gute und schlechte Tage in deinem Leben als Christ geben. Und es wird deine Perspektive sein, die dich in stürmischen Zeiten nah bei Gott hält. Deshalb: Schau nicht nur auf dein Leben, schau auf das große Ganze! Halte fest an deiner Identität als Kind Gottes. Er hat dich wunderbar, aber nicht vollkommen geschaffen und er arbeitet an dir. Jeden Tag.


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