WIESO BEI WEED NICHT NUR DER THC GEHALT WICHTIG IST UND GANZ LEGALE INHALTSTOFFE DABEI HELFEN KÖNNEN, NICHT IN DIE PARANOIA-FALLE ZU TAPPEN.

FIT FOR FUN #04

Mein erster Joint ist schon etws länger her, trotzdem kann ich mich erinnern dass ich damals so richtig high war. Damals war es ein relativ schwaches Outdoor-Gras aus aus Kolumbien, Afrika oder Thailand. Dann probierte ich eines Tages auch von anderen Sorten, die durch künstliche Beleuchtung und fortwährende Selektion dem weit verbreiteten, trockenen und bröseligen “Standard-Hasch” weit überlegen war. Bis heute kann ich mich gut erinnern, welche Kehrseite die gewonnene Qualitätssteigerung und dem Genuss einer eines Weed-Kakaos hatte: Es war unangenehmer und gefährlicher als die übliche Kiffer-Paranoia, von dem mir immer erzählt worden ist.

Hasch ist reich an CBD

Nachdem schlechtes Haschisch kaum noch zu verkaufen war, fing man in den 1990er Jahren an, besseres Harz nach Europa zu exportieren. Seitdem bieten die Cannabis-Fachgeschäfte auch regelmäßig exquisite Haschsorten an, die früher eher selten waren. Das wird oft von Konsumenten, denen das Zeug zu psychoaktiv ist, geraucht, verdampft oder gegessen. So ist es keine große Überraschung, als mittlweile einige Unternehmen wie die Swiss Cultivation Service GmbH in der Schweiz Stecklinge und andere Produkte anbieten, deren CBD-Gehalt exorbitant höher und der THC Gehalt exorbitant kleiner ist als die der früheren Kunstlicht-Gewächshauser. Mit durchschnittlich 0,6 Prozent THC und 21 Produzent CBD liegen die Unterschiede deutlich klar.

© Laura Krok

Cannabis als medizinsche Alternative?

Anders als THC unterliegt CBD nicht dem Betäubungsmittelgesetz, was zu einem wahren Trend auf CBD-Produkte geführt hat. In Zeiten von CBD-Öl, CBD-Seife, CBD-Goji-Schokolade oder CBD-Liquid für die E-Zigarette scheinen sich die drei Buchstaben ganz gut zu verkaufen. Die Wirkung von CBD wird von vielen als “entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und Brechreiz lindernd” beschrieben. Züchter setzen heute wieder vermehrt auf solche Sorten, die oft mit dem Zusatz “medizinisch” versehen werden. CBD ist ganz legal als Extrakt oder Zusatz vieler Kosmetika zu erwerben und auch einige Apotheken bieten es bereits auf Vorbestellung in Kapselform an.

CDB als Mittel gegen Paranoia?

CBD ist wahrscheinlich kein Wundermittel, dass alle Krankheiten heilen kann. Mittlerweile belegen jedoch Studien, dass Cannabidiol stark gegen Psychosen und Schizophrenie wirkt. Und es gibt es zahlreiche Auskünfte darüber, dass ein hoher CBD-Gehalt gegen Schmerzen oder bei einen “Bad Trip” nach einer zu großen Tüte helfen kann. Hätte ich damals schon gewusst, dass es nicht nur um den THC-Gehalt der Sorten geht sondern auch um das CBD (Cannabidiol)-Gehalt, hätte ich mir wahrscheinlich einen Steckling gekauft und noch einen Joint mehr geraucht.

Um mehr über CBD zu erfahren, klicke auf http://www.cbdoffice.ch

© Laura Krok
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