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Wie der Fokus auf Qualität deine Lebenskarriere verändern kann

“An overhead shot of a woman wrapping a floral bouquet in paper” by rawpixel on Unsplash

Woran denkst du, wenn du das Wort “Qualität” hörst?

Ich sehe AutorInnen stundenlang an einem Text schreiben, beobachte im Geiste HandwerkerInnen, die auch das letzte Detail ihres Werkstücks begutachten und denke an Menschen, die jeden Augenblick bewusst erleben.

Das sind jedoch nur meine Assoziationen zu Qualität. Die Chancen stehen gut, dass vor deinem inneren Auge andere Bilder auftauchen.

Und das zeigt auch schon einen ganz wichtigen Aspekt des Themas auf:

Qualität ist subjektiv.

Bei der Vorbereitung auf diesen Artikel habe ich ein Zitat gefunden, das dem Publizisten Willy Meurer zugeschrieben wird. Er soll gesagt haben:

Qualität bedeutet, das Richtige zu tun, wenn keiner zuschaut.

Auch hier wird klar, dass es sich um eine subjektive Bewertung handelt. Denn “das Richtige” definiert jede und jeder für sich.

Trotz — oder gerade wegen — dieser subjektiven Natur von Qualität bin ich davon überzeugt, dass der Fokus auf Qualität deine Lebenskarriere spürbar positiv verändern kann.

Qualität als Fokus deiner Lebenskarriere

Wenn ichim beruflichen oder handwerklichen Bereich an Qualität denke, ist die dazugehörige Arbeit oft mit Konzentration, Beherrschung des Handwerks und viel Erfahrung verbunden.

Gute Qualität, das sagt schon der Volksmund, hat ihren Preis.

Wenn ich einen Schritt weiter gehe und Qualität als Fokus der gesamten Lebenskarriere sehe, wird die positive Wirkung noch deutlicher. Wenn Qualität zum Fokus deiner Lebenskarriere wird, wirst du …

  • … dir automatisch mehr Zeit für die Menschen, Dinge und Handlungen nehmen.
  • … dir häufiger die Frage stellen, ob es das jetzt wirklich wert ist.
  • … dazu angehalten, deine eigenen Handlungen zu reflektieren und an deiner Qualitätsvorstellung zu messen.
  • … ganz automatisch die Zahl deiner Verpflichtungen und Aufgaben reduzieren.
  • … die Momente und Erlebnisse bewusster und achtsamer wahrnehmen.

Das setzt natürlich voraus, dass du für dich definiert hast, was Qualität ist.

Was bedeutet Qualität für dich?

Die Frage mag banal klingen, ich bitte dich jedoch, sie ernst zu nehmen. Denn Qualität ist eine rein subjektive Sache. Zumindest dann, wenn du nicht an externe Vorgaben — beispielsweise am Arbeitsplatz — gebunden bist.

Du musst für dich entscheiden, was Qualität für dich bedeutet.

Natürlich kannst du die Meinungen und Erfahrungen anderer berücksichtigen, das ist sinnvoll. Doch du solltest dich nicht von externen Meinungen und Maßstäben — wenn du es vermeiden kannst — abhängig machen.

Ich definiere für meine Texte und Inhalte Qualität beispielsweise primär inhaltlich. Mir ist bewusst, das aktuell immer mal wieder Tippfehler durchrutschen und auch der Schnitt mancher Videos besser sein könnte.

Ärgern mich solche Fehler? Jepp, tun sie. Und ja, ich arbeite an ihnen.

Dennoch bin ich mit den veröffentlichten Inhalten zufrieden. Denn ich habe für mich entschieden, dass mein Fokus auf dem Inhalt liegt.

Die Präsentation und Form verbessere ich kontinuierlich, klar. Doch sie ist nicht entscheidend dafür, ob ich einen Artikel als qualitativ gut ansehe oder nicht.

Meine Bitte zum Abschluss: Nimm dir heute 10 oder 15 Minuten Zeit und frage dich, was sich ändert, wenn du Qualität zum Fokus deiner Lebenskarriere machst. Vielleicht machst du daraus auch eine 30-Tage-Challenge.

Ich freue mich auf deinen Erfahrungsbericht in den Kommentaren.