Denis

Annäherung.

Die ersten paar Male, als ich Denis getroffen habe, wollte er nicht über sich reden. Er sei ein unpassender Interviewpartner.

Denis hat mich vor ein paar Tagen zum “Oldies Turnier” auf seinem Tennisplatz eingeladen. Als ich hinkomme, sitzt er auf einer weißen Bank, hinter den grünen Gittern des Tenniscourts und schaut sich ein Match an. Es ist Samstag Früh, 9:00h und das Turnier hat gestartet. Manche Besucher des Sportplatzes machen da mit, und ich soll doch bitte Manfred interviewen, der sicher eine ganze Menge über die Kreta weiß und der manchmal mit Moped kommt manchmal mit 2er Golf. Ob mit oder ohne Führerschein ist ungewiss. “Er ist ein Schwein. Er ist so egoistisch. Er sieht andere Menschen nicht. Er kennt nur sich.” Manchmal sagt Denis sowas, aber in seinem Mund klingt das irgendwie nicht so wild.

Sportler vs Künstler.

Wir sitzen nun beide auf der Bank, und schauen in Richtung Match, während Denis mir vom Tennisplatz erzählt. Gudrun Sportplatz ist auf einem Wasserreservoir gebaut. Deshalb kann auch nichts dazu gebaut werden, weder eine Überdachung oder andere Infrastrukturen, das macht auch einiges schwierig für den Betrieb. Die Bäume, die rundherum wachsen, dürfen auch nicht gefällt werden. Denis betreibt den Tennisplatz seit 5 Jahren. Früher war er Profisportler, seine Frau auch. Er war in einer serbischen Fussballmanschaft, und seine Frau Handballspielerin — sie waren überzeugt, dass ihre Kinder auch zu Sportler heranwachsen würden, und dachten es wäre ein Bonus, wenn die Kinder Zugang zu einem Tennisplatz hätten. Doch seine kleine Tochter kündigte schon sehr früh an: “Das Schwitzen ist nichts für mich, Papa”. Lieber will sie Musik machen, und deshalb bekam sie auch ein Instrument, aber es war nicht das richtige. Jetzt würde sie gerne Klavier spielen, ein Keyboard hat sie schon, mal schauen, was das wird.

Der Sportplatz.

Der Gudrun Sportplatz bedeutet Denis viel, er steckt Geld und Energie rein und hofft, dass es immer besser laufen wird. Hinter seinem breiten Lächeln wirkt er ein wenig müde. Bei unserem nächsten Treffen erfahren wir, woher diese Müdigkeit kommt. Es ist einiges passiert. Es ist Zeit für etwas Neues. Es gibt einen Restaurant. Der Besitzer ist krank. “Willst du hier bleiben und arbeiten, bis du tot bist? Ziehe dich lieber zurück.” Das empfiehlt Denis ihm. Vielleicht übernimmt er diesen Tennisplatz.

Aber man spürt, dass es ihm leid täte um den Gudrun Sportplatz. Er hat viel investiert. Damals hat ihn seine Frau angerufen. 45 € zahlten sie für eine Stunde am Tennisplatz in der Baumgasse, wenn ihre Tochter dort spielte. Dann entdeckte seine Frau den Sportplatz im Zehnten. Ok, kauf ma. Gemeinsam mit 5 Leuten — ein Philosoph, ein Bauarbeiter usw. Kein bodenständiger Sportler dabei. Er wollte ein gutes Essen da haben, mit einem traïnierten Koch, nichts mit aussgelöffelte Konservedosen. Denis hat alles hergerichtet — mit Arbeitern, die immer vorm Obi stehen. Kennst du? Zur Eröffnungsparty kam dann sogar die serbische Botschaft. Alle haben sich gefreut. Dann kam es aber zu einem Streit. Die anderen wollten Denis aus dem Verein draußen haben. Aber Denis hat seinen eigenen Verein gegründet und übernommen. No risk, no fun. Alle haben zusammen gehalten, auch die Mitglieder, die gerade in Dubai waren. Denis kümmert sich nun um den Tennisplatz. Eingetragene Geschäftsführerin ist aber seine Nanny. Aber jetzt hat Denis das Gefühl wegzumüssen. Das sagt ihm seine Intuition.

Die Mannschaften und Spieler.

Beim Oldies Turnier beschreibt Denis mir die verschiedenen Mannschaftskonstellationen im Verein. Seine heißt “die Österreicher”. Er macht eine dramatische Pause um meine Reaktion zu sehen, ich lache, Denis hat einen Akzent, so “Österreichisch” kann er nicht sein… Er erklärt weiter, es gibt die Intellektuellen, einer ist Professor in dem Team, sie nennen sich die “Querdenker”. Politisch korrekt wird am Tennisplatz nicht gesprochen, Denis schildert mir im Flüstern Portraits von den Spielern: “Der ist Asylant, aus Afghanistan, und man muss auf seine Gefühle aufpassen, er nimmt alles viel zu persönlich” und feuert dann den Gegner an, mit einem: “Mach in fertig, der ist doch nur ein Ausländer!” und lacht. Alle spielen weiter unbetrübt. Auf dem nächsten Court freut er sich mir einen Spieler zu zeigen, der schlecht im Verlieren ist: “Patrick ist Österreicher, aber flucht wie ein Tschetschene”.

Auf dem Gudrun Sportplatz ist man nicht schnöselig, man darf laut reden, während gespielt wird, manche Spieler nehmen sich sogar Wieselburger mit auf den Platz. Er kennt alle Spieler, ihr Leben, ihre Probleme, er kümmert sich um eventuelle Beziehungskrisen, er
weiß, wer einsam ist und wer eine Katze hat. Ein harter Schlag für seinen Betrieb war, als ein Spielverbot für die Mannschaft der “sportlich Wertlosen” ausgesprochen wurde. Während der Vereinswahl war er als einziger dagegen, sagt er mir und bedeckt mit seiner Hand sein Gesicht. Es stimmt ja, dass Manfred und die anderen der Mannschaft am Platz mehr trinken, als sie spielen, aber sie bringen viel mehr Einnahmen als alle anderen Mitglieder. Die Profis, die kommen um zu spielen und gehen danach wieder ohne Getränke zu konsumieren oder was zu essen. Und hier gibt es eben einen sehr guten Koch und eine sehr preiswerte Karte. Der Name der “sportlich Wertlosen” wurde von der Mannschaft gewählt, nachdem sie so beschimpft worden sind von einem seriösen Tennisspieler, der auf dem einzigen sichtgeschützten Court Damen unterrichtet.

Denis meint, er ist oft entäuscht von seinen Freunden, vielleicht weil er zu viel erwartet, die Latte zu hoch legt. Er hat alle gefragt, ob sie Lust haben zu einem Konzert zu kommen, wenn er es organisiert. Er hat eine Band aus Serbien kommen lassen, für 500 Euro, und es kam kein einziger Freund, der Hof war halb leer, und nur mit Fremden gefüllt. Er greift sich wiedermal ins Gesicht.

Ich setze mich unten zu den Gästen und Denis treibt mir Interviewpartner auf.

Später spielt Denis ein Match. Seine Kinder tauchen auf, ein kleines Mädchen, sicher nicht älter als 5, in einem Tutu und mit einer Krone, rennt mit zwei anderen Kindern bei ihrem Vater vorbei. Er bittet die Kinder zuzuschauen und sie fragen: “Warum?”. Denis kann sich ein Leben ohne seine Kinder nicht vorstellen, erzählt er ein anderes Mal. Er würde sich nie scheiden lassen — die Kinder wären ja sonst bei der Frau. “Daran gewöhnst du dich”, meint der Elektriker, der sich dazu gesetzt hat und auf seinen Termin mit Denis wartet.

Lara probiert die Lomo Kamera aus, und ich mach ein Portät von Denis und seinen Kindern.

Michael, ein großer sportlicher Mann mit Sonnenbrille am Kopf, versucht vergeblich mir Tennis zu erklären. Sein Besuch, ein junger Tennisspieler, ist auch da. Er hat ihn hierher eingeladen, um ihm zu zeigen, was der Ort so taugt. Er lobt Denis’ Arbeit über die Jahre um den Platz aufzuwerten. Der junge Mann scheint beeindruckt zu sein von der Anlage und was sie alles bietet. Er hat bis jetzt noch nie davon gehört, obwohl sie eine der größten Wiens ist.

Ein Leben voller Wendepunkte.

Es könnte also gut laufen. Trotzdem denkt Denis an’s Weiterziehen. Wochen nach dem Tennisturnier sitzen wir bei einem Mittagessen im lauschigen Gastgarten des Gudrun Sportplatz. Es sind ein paar Gäste da — Denis kennt sie alle, witzelt und klopft Sprüche. Der Tennisplatz verliert Mitglieder. Früher gab es einige, die nicht bezahlt haben. Denis ist strenger, als der frühere Besitzer. Vielleicht sind deshalb einige weggegangen. Dabei hat er viel investiert — neuer Sand, neue schöne Sitzbänke am Platz usw. Jetzt steht er an einem Punkt, es muss sich etwas verändern. Warum will er hier weg? Er ist religiös. Er glaubt daran, dass es so ist — eines führt zum nächsten. Immer wieder kam er bereits an Wendepunkten an. Begonnen hat alles in Serbien. Jeder kannte ihn dort. Heute fährt er aber nicht mehr oft hin. Die großen Vorbilder von früher sind verschwunden. Der Glanz ist weg. Kein Magnet mehr da. Jemand, der früher sein Vorbild war, ist einfach auf einer Bank zu nichte gegangen. Das ist nichts mehr für ihn. Fährt er heute in seine Heimatstadt Subotica, ist er mittlerweile ein Ausländer. Früher kamen dann immer viele Leute zu ihm und 2 Nächte wurde Party gemacht. Das gibt es heute auch nicht mehr.

Wie kam Denis überhaupt nach Wien? Der lange Weg von einem Land ins andere, von einem Fußballclub zum nächsten begann mit einer zerbrochenen Beziehung. Denis ist eigentlich im Kosovo geboren. Aber er ist kein Albaner. Bevor der Krieg ausgebrochen ist, war er mit einer Serbin. Er war sehr beliebt bei den Frauen, aber mit ihr hatte er was. Dann kam der Nato Angriff. “Da hatte mich die Depression gefangen. Nicht lustig mit den Bomben.” Er war 2 Wochen durchgehend zu Hause. Dann hat er seine Freundin zufällig wieder getroffen. Sie hat ihn beschimpft, dass er Schuld sei. Dabei ist er ja gar kein Albaner. “Ich in ein echter Yugo — ich bin ein Mischling.” Er ging heim, rief jemanden an. “Ich muss weg.” An der Grenze war er in einem Sammlungshaus mit einem schwulen Paar — Albaner und Bosnier, das musst du dir mal vorstellen. Die Wachen wurden beobachtet und als es passte, überquerten sie die Grenze nach Ungarn. Dort wurde Denis eingesperrt. Jemand hat für ihn gebürgt und es ging nach Szeged. Dort hat’s nur Kriminelle hin verschlagen. Dort hat er aber auch viel gelernt. Dann zog er weiter zum Major, ein Bruder seines Großvaters, nach Opatja. Dort hatte er einen ganzen Stock für sich — bis die Sommergäste kamen.

Als Fußballer unterwegs.

Er war wieder zurück in Serbien. Einmal — bevor er davor aus Serbien wegging — ist mal ein Typ bei ihm aufgetaucht, der hatte nichts. Denis hat ihm geholfen. Der Mann meinte, das würde er ihm nie vergessen er wusste das Denis Fussballer ist. Denis erwartete sich nichts, aber er bekam doch einen Anruf. Dann auf einmal wurde er vom Fußballverein tatsächlich in die Slowakei auf Transferwoche geschickt. Die Mannschaft war aber noch auf Trainingslager. Es war dieser ur kalte Winter vor ein paar Jahren. Sie verlängerten das Trainingslager. Die Transferwoche ging zu Ende, ohne dass Denis bei der Mannschaft spielen konnte. Der Mann, dem er vor Jahren geholfen hatte, ging mit ihm in den Supermarkt, kaufte ein und Denis musste zahlen. Er hatte nur 400 €. Nach einiger Zeit war das Geld weg. Er sagte das dem Mann. Ist ok. Aber dann verschwand der Mann für immer und lasste Denis alleine mit seiner Frau und Kindern. Eine Frau wie die da. Denis deutet auf den Nachbartisch. Nina sitzt dort in kurzem Lederrock, hoch geschnürten Sandalen und Make up. “Ich kenne das Lokal, in dem Nina arbeitet. Der Besitzer ist Yugo.” Mit dieser Frau, die aussah wie Nina, blieb er alleine zurück.

Später reiste er nach Österreich. Offiziell? Ja, mit kroatischem Pass. Nur während des Kriegs waren die Grenzen zu. Deshalb musste er damals ohne Papiere raus. 2003 war das aber kein Problem mehr. Er wurde vorm Hotel Bristol abgesetzt. Ihm wurde ein Platz in einem Fußballclub versprochen. Was ist jetzt mit Fußball? Nix. Er bekam einen Platz zu schlafen im Jacques Kaffee — beim St. Anna Kinderspital. Kennst du? Er musste nur schauen, dass die Kellnerin nichts klaute. Dort gab es einen Mann mit Anzug. E trug jeden Tag eine Fliege. Der hat ihn dann vermittelt zum FavAC. Sie haben ihm zugeschaut. Super Denis, bitte spiele bei uns. Es waren schon 3 Ausländer in der Mannschaft. Und nur 3 sind erlaubt. Die anderen wollten ihn deshalb reinlegen und haben ihn bei den Trainingszeiten belogen. Denis kam deshalb immer wieder zu spät hin. Der Trainer meinte dann, er sei undiszipliniert. Also musste er wechseln. Und über diese Umwege, lernte er seine Frau kennen.

Die Ehe kommt mit Schwiegermutter.

Damals wohnte er im Hotel gegenüber vom Westbahnhof. Da gab es eine Frau, die Freundin von seinem Kollege die ihn immer anlächelte. Sein Kollege meinte, sie will das du mit uns ausgeht, sie hat eine Freundin, die sich für dich interessieren könnte. Nagut, komme ich mit. Da stand dann eine unangenehme Blondine, die bös dreingeschaut hat. Profihandballspielerin. Bis 2 in der Nacht war sie dann immer wieder mit Denis unterwegs, obwohl sie um 5 Uhr aufstehen musste. Sie hatte zwei Jobs und besuchte einen 5-Sprachen-Kurs.. Sie ist wach geblieben, und war immer dabei. Sie liebte ihn also wirklich. Das hat ihn beeindruckt. “Männer mögen so etwas.” Sie ist heute seine Frau. Mily. Sie sind dann mal zu ihrer Mutter Andia gezogen für 7 Monate. Angela ließ sich aber mit einem komischen Typen ein. “Sie ist dumm. Äh naiv.” Sie war im Klimax? Wie sagt man das nochmal, Menopause meint Cosima. Ahso, im Wechsel. Ein Typ hat immer wieder Firmen auf Frauen überschrieben und sie dann in den Konkurs gehen lassen. Dieser Typ machte dann Denis bei Angela schlecht. An einem Tag kam Denis heim und fragte nach einem Glas Wasser. Da ist die Schwiegermutter ausgerastet. Eine Nacht schlief Denis noch dort. Am nächsten Tag packte er seine Sachen und ging nach Ungarn. Dort erhielt er einen Fußballvertrag.

Eine Woche später kam seine Frau nach. Meli sagte kein Wort. Sie tat so, als wäre nie etwas gewesen. Denis scheint noch immer verblüfft. Sie hat alles für ihn zurückgelassen — ihre 2 Jobs als Rezeptionistin und Sekretärin und den 5-Sprachen-Kurs. Das gefiel Denis. In Ungarn hatte er eine tolle Wohnung — mit Jacuzzi. Bevor sie kam, hatte er eigentlich schon alles vergessen und sein neues Leben begonnen. “Man kann alles austauschen im Leben, außer Frisör, Frau und Tennispartner.” Er spielte in einem Fußballclub, der von Kuwait gesponsert war. Es ging ihm gut dort. Dann rief die Schwiegermutter an. 7 Tage Urlaub — darf ich zu euch kommen? Ja, klar. Als sie da war: “Komm mit mir in die Küche. Wenn du das noch einmal machst, dann kann ich dir nicht verzeihen.” Dann hatte er einmal wieder Transferwoche in der Türkei. Da kamen Menschen aus Kasachstan, Russland usw. 3 Monate wohnte er in einem 5-Sterne-Hotel. Spieler wurden verkauft. Taschen voll Bargeld. Das geht heute nicht mehr. Seit 2012 müssen diese Beträge überwiesen werden.

Heute haben sie mit Angela keinen Kontakt mehr. Denis’ Frau hat ein Kind verloren. Die Schwiegermutter hatte sie angeschrien, weil sie noch ein 4. Kind haben wollte. Am selben Tag passierte da. Heute darf die Schwiegermutter die Kinder nur mehr im Kindergarten oder der Schule sehen. Bei ihnen zu Hause ist sie nicht mehr willkommen. Die Raten von dem Konkurs, in den sie der Typ von damals brachte, zahlen sie noch immer ab. 60.000 €.

Ein weiterer Grund für Veränderung.

Dann gab es aber auch noch den Vorfall mit dem Selbstmord am Tennisplatz. Der Koch der Kantine war ein wahrer Künstler. Wie ein Maler. Gartenpizza hat er zubereitet — Denis zeigt, wie er das ganz fein und überlegt und vorsichtig gemacht hat. Der Koch kam vor ein paar Wochen auf Denis zu und sagte, dass er tagelang nur 2 Stunden geschlafen hatte. Da wird man ja verrückt. Da kannst du ja gleich in den 15. gehen. Denis fuhr mit ihm im Cabrio raus auf’s Land um ihn auf andere Gedanken zu bringen. Dann waren sie zurück im Gudrun Sportzentrum. Denis hatte ein ungutes Gefühl. Wo war sein Koch? Im Zimmer fand er ihn nicht. Dann hörten alle eine lauten Knall. Wie eine Bombe. Nur Michael hörte das nicht, gell Michael? Er hat ferngesehen. Wenn da ein Turnier läfut, ist er so konzentriert. Das musst mal schaffen.

Denis sah in die Küche. Er sah zuckende Beine. Mit einem Messer hatte sich der Koch selbst getötet. Denis griff das Messer an. Fingerabdrücke drauf. Die Polizei forschte genau nach. Zum Glück hatte Denis Kameras installiert, sonst wäre er vielleicht in Untersuchungshaft gelandet. Warum hatte ihm niemand gesagt, dass der Koch depressiv war? Denis hätte ihn zu seinem Arzt gebracht.

Heute hat er einen neuen Koch. Aus Serbien. Ebenso wie seine Kellnerin. Die Montenegriener sind immer riesig. Er blickt um sich. Und faul.

Heute am Tennisplatz.

Michael sitzt am Nebentisch mit Nina. Denis erzählt, dass er manchmal tagsüber mit Michi in die Innenstadt geht. Dann macht Michael allen Frauen Komplimente. Und die Frauen strahlen. Männern auch? “Nein, das mache ich.” Denis lacht. Sie reden, seit wir da sind, davon, dass sie jetzt dann Tennis spielen werden. Aber Denis sagt auch immer wieder, dass er weg muss. Wir verabschieden uns. Denis sitzt nun mit Manfred und ein paar anderen da und bespricht.