Endstation: IHK Abschlussprüfung

Über meine Ausbildung und was ich in den letzten Jahren gelernt habe.

Ich möchte euch in diesem Artikel etwas über die letzten drei Jahre meiner Berufsausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration (IHK) erzählen. Welche eindrücke ich habe und was mich in den letzten Jahren weiter gebracht hat.

Alles auf Anfang

Im November war es dann auch soweit. Ich hatte meinen Ausbildungsvertrag bei dem Rechenzentrumsbetreiber Hetzner Online im vogtländischen Falkenstein (Sachsen) unterschrieben. Damit hatte sich eine der Weichen für mein Leben gestellt. Eine zukunftsorientierte Ausbildung in der IT-Branche. Wenn ich jetzt darauf zurückschaue genau das, was ich mir gewünscht habe. Schon lange vor meiner Ausbildung war ich computeraffin und technischer interessiert. Daher ist mir die Suche nach einen geeignetem Beruf nicht schwergefallen. Obwohl ich auch zuvor einige Praktika in anderen Berufszweigen absolviert habe.

Einige Monate später im April 2014 hatte ich bereits den Mietvertrag für meine erste eigene Wohnung unterschrieben — und das gerade mal mit 17 Jahren. Schon fast etwas unglaublich. Nur um mich kurze Zeit später in ein neues Abenteuer zu stürzen. Allein in einer fremden Stadt ohne volle Mobilität und ohne Erfahrung im Berufsleben. Aber es wäre doch gelacht, wenn wir an der ersten Hürde direkt professionell springen könnten. So musste ich auch ich lernen, wie man im Berufsleben gegen verschiedene Gegner kämpf. Die beste Strategie hierbei ist, seinen Gegner immer mit den eigenen Mitteln und Wegen zu schlagen, hat bei mir zumindest bis jetzt immer gut geklappt.

Was ich in meiner Ausbildung gemacht habe

Die häufigst mir gestellte Frage ist immer noch, was macht man in einem Rechenzentrum? Hauptsächlich beschäftige ich mich in meinem Job mit der technischen Betreuung von Kunden im Bereich Dedizierter Server — aber auch mit der Fehler- und Problemanalyse sowie deren Behebung in diesem Bereich. Zudem habe ich in meiner Ausbildung reichlich Einblick in andere Bereiche in der IT erhalten, zum Beispiel der Softwareentwicklung oder dem Aufbau strukturierter Netzwerke.

Ein weiterer Punkt in welchem ich mich mental gestärkt habe ich Geduld. Jeder der mich etwas tiefgründiger kennt, weiß das ich meist ein unheimlich ungeduldiger Mensch bin und sich das auch leider immer und immer wieder nach Außen äußert. Jedem dem es genau auch geht wie mir, dem kann ich nur einen Tipp geben: „Mach weiter und wachse mit deinen Aufgaben, aber gib nicht auf“. Dies ist eine der wichtigsten Devisen, welche ich lernen durfte.

Wie geht’s jetzt weiter

Ich halte mir meine Zukunft immer offen. Man sollte nie Ideen grundsätzlich ablehnen sondern immer erst darüber nachdenken und dann kritisch hinterfragen.

Ich für meinen Teil wurde nach der Ausbildung in ein Anstellungsverhältnis übernommen und freue mich darüber auch sehr. Was mich in den nächsten Jahren erwartet und wohin es mich verschlägt, weiß ich noch nicht — dafür ist ja auch noch mehr als genug Zeit.

Danke für eure Aufmerksamkeit. Feedback zu dem Beitrag ist natürlich wie immer willkommen!

One clap, two clap, three clap, forty?

By clapping more or less, you can signal to us which stories really stand out.