Die Magierin und ihr Lehrling
Zu Besuch bei Cornelia und Aurel in Zürich
Wenn Aurel und Cornelia zusammen kochen, wird es kreativ. Aus seltenen Gemüsen, fast vergessenen Gewürzen und auserlesenen Zutaten denkt sich Cornelia eigene Rezepte aus und kombiniert sie zu einzigartigen Menüs. Aurel, ebenso kreativ, steht ihr zur Seite, guckt über ihre Schulter, fragt, lernt, probiert und — brät das Fleisch. Denn das überlässt Cornelia, die Mutter einer Freundin Aurels, gerne ihrem Lehrling. Bei unserem Besuch servierten uns die Kieferorthopädin und der Doktorand einen beeindruckenden Fünfgänger: Selbstgemachte Oliventapenade, Artischockensuppe, Chicorée-Schiffchen mit Schokolade-Dressing, gebratene Pouletbrust mit handgemachten Marroni-Tagliatelle und zum Abschluss ein Birnendessert.

„Unser Kochstil? Es gibt keine Regeln.“


Cornelia: „Kochen ist meine Form von Gebet.“


Aurel: „Ich mag Kreativität in allen Bereichen des Lebens. Ich liebe es, etwas zu erschaffen. Und will immer herausfinden, ob mein Vorhaben gelingt.“

Aurel: „Ich bewundere Cornelia für ihren Stil. Ihre Menüs tragen eine eigene Handschrift.“


Cornelia: „Gekochtes ist zum Essen da. Ich mag es, dass mein Werk eine Stunde später weg ist.“


Cornelia: „Ich mag Gäste, ich mag das Bewirten und ich mag Menschen.“
Aurel: „Es macht uns aber auch einfach Spass, zusammen zu kochen.“

Aurel: „Im Restaurant essen ist ein schnelles Vergnügen. Das ist schön. Aber hier tun wir uns wirklich etwas Gutes.“
