Eric
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Aug 14, 2016 · 2 min read

Sich in Gesellschaft allein zu fühlen ist ein schreckliches Gefühl.

In meiner Selbstanalyse, meiner Eigentherapie oder wie immer man es nennen möchte bin ich wieder ein Stück weiter. Ich dachte lange Zeit, dass es keine Rolle spielt wer an meiner Seite ist, so lange irgendjemand da ist, doch das war falsch. Genau so dachte ich, dass ich im Sommer vermehrt depressiv bin, weil das irgendwie mit meinem Autounfall zusammenhängt — auch hier kann ich inzwischen sagen, dass das nicht zutrifft.

Wenn ich auf all die Jahre und meine vergangenen Beziehungen zurückblicke muss ich mir schmerzlich eingestehen, dass ich immer mehr mit “fremden” Mädels unternommen habe, als mit meinen Partnerinnen… eigentlich traurig, wenn man bedenkt, dass man die schönsten Zeiten wohl mit seiner Liebsten verbringen sollte.

Sommer, Sonne, Strand und Meer — immer allein und das obwohl ich in Gesellschaft war. Richtig bewusst ist mir das gestern geworden, als irgendwann die Frage kam, ob ich denn gerne mit ihr hier sei. Muss dazu sagen, dass ich mit einer Freundin am Bodensee war… fing dann an zu lachen und versuchte irgendwie eine direkte Antwort zu vermeiden während mir ganz andere Gedanken durch den Kopf schossen: “Wäre lieber mit jemand anderem hier.” — dachte ich bei mir…

Wie schon gesagt… in Gesellschaft allein. Wenn das Bedürfnis nach Zuneigung, Nähe und Zärtlichkeit entsteht, aber einfach nicht die Richtige in der Nähe ist.


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