Mal angetouched — Surface Hub Hands-On

Autorin: Linda Kosbi-Reinwald

Das Surface Hub: Der wahr gewordene Traum für moderne Unternehmen und Teams. Das Gerät zur vollen Ausschöpfung von Potential und für produktive Zusammenarbeit!

Soweit, so versprochen.

Ein bisschen beeindruckt und gespannt, ob Microsofts Wundergerät wirklich hält, was es verspricht, haben wir mit Hilfe unseres IT-Partners Cancom das kleinere der beiden Surface Hubs zum Praxistest in die Mindbox geholt. 
Zwei Wochen lang hieß es Testen, Testen, Testen und an der Oberfläche kratzen (hihi). Ein zweites Gerät stand parallel unseren Chemnitzer Kollegen von zebra zur Verfügung.

Touchen erwünscht. Mindbox testet das Microsoft Surface Hub

Device, Device, Baby

Das neue Herzstück unseres Konfis sieht aus wie ein riesiger Fernseher. Auch wenn wir uns für die kleinere 55 Zoll-Variante entschieden haben, dominiert das Surface Hub den Raum. Links und rechts am Bildschirmrand sind zwei integrierte HD-Weitwinkelkameras, die via Videokonferenz gemeinsames Arbeiten ermöglichen. Dabei sind außerdem Lautsprecher, Infrarot-Sensoren, eine Tastatur und 2 Surface Hub-Stifte.

Die benutzerdefinierte Version von Windows 10 macht es uns so einfach wie möglich, direkt loszulegen. Aus der Willkommensseite heraus können wir gleich die wichtigsten Anwendungen für Meetings öffnen: Skype for Business und das Whiteboard.

Neben vielen weiteren Windows 10-Apps ist natürlich das Office Suite vorinstalliert.

Pros and cons

Besonders angetan hat es uns die intuitive Touch-Funktionalität: Mehrere Leute können gleichzeitig schreiben, malen und interagieren. Alles reagiert präzise und schnell. Die Skype Bedienelemente bleiben hierbei stets omnipräsent.

Auch die Konferenzfunktion ist nicht von schlechten Eltern: Via Skype for Business-Meeting kann man jederzeit den eigenen Bildschirminhalt teilen oder das Video auf die gerade sprechende Person zoomen. Dank HD-Weitwinkelkameras und ihrer Platzierung und Ausrichtung sind alle Konferenzteilnehmer immer im Blickfeld.

Lediglich die veraltete Full HD-Auflösung auf 55 Zoll lässt stark zu wünschen übrig und macht kleinere Texte nahezu unlesbar. Für den Preis hätten wir eher UHD erwartet, welches allerdings nur im 84 Zoll Modell verwendet wird.

Ein weiteres Manko ist uns leider direkt zu Beginn unserer Testwochen aufgefallen: Aktuell ist nur der Browser EDGE verfügbar, was dazu führt, dass wir die von uns verwendeten CMS- und Projekttools nur eingeschränkt nutzen können.

Das Surface Hub — yay or nay?

Nach insgesamt zwei Wochen ausführlichen Testens können wir mit Sicherheit nur sagen, dass wir längst nicht alle Funktionen des Surface Hubs ausgeschöpft haben. Für Unternehmen ist es definitiv eine potentielle Unterstützung und Lösungen wie das Surface Hub werden zukünftig vermehrt zum Standard werden. Ob die Anschaffung sich bereits jetzt lohnt, sollte natürlich, wie bei uns, danach entschieden werden, ob es im Alltag genügend Anwendungsfälle gibt und ob es eine alternative Konferenz- und Whiteboardlösung nicht auch tut.

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