
Ready for Tool Time?
Mit diesen Basis-Tools erfolgreich mit Social Media durchstarten
Werbekampagnen, beworbene Facebookbeiträge, Influencer, Crosspostings — Social Media-Manager und Online-Marketer müssen sich strukturieren, um im World Wide Web erfolgreich zu agieren. An Marketing-Tools kommen auch kleinere Unternehmen nicht mehr vorbei, wenn sie in den sozialen Medien erfolgreich agieren wollen. Doch welche Tools helfen nun beim Monitoring, für Optimierungen oder Analysen und was brauche ich, um mehrere Social-Media-Kanäle optimal zu managen? Es ist ein weites Feld, würde Fontane sagen. Wir sagen: Stimmt — aber wir fassen für euch die Basics für Social-Media-Optimierungen zusammen, erklären, was bei der Tool-Auswahl wichtig ist und zeigen einige, die wir selbst nutzen und für den Start weiterempfehlen können.
Social Media & Unternehmen
Kaum ein Unternehmen verzichtet mittlerweile noch darauf, mit der eigenen Firma nicht im Social-Media-Bereich präsent zu sein. Rund 87 % der Unternehmen posten regelmäßig oder gelegentlich. Sie tun gut daran, denn für Präsenz, Imagepflege und Kunden-Kommunikation hat kaum ein anderes Medium derartige Durchschlagskraft. Facebook liegt als Kanal hier auf Platz 1, gefolgt von Youtube, Xing und Instagram.
Social-Media-Kanäle bringen viele Funktionen bereits mit
Es ist essentiell, sich mit dem jeweiligen Kanal intensiv auseinanderzusetzen, bevor man über passende Werkzeuge nachdenkt. Vor der Tool-Auswahl sollten folgende Fragen zentral sein:
- Was will ich eigentlich erreichen?
- Welche Kanäle sollen bespielt werden?
- Welche KPIs will ich messen?
- Was brauche ich bzw. mein Wunsch-Tool, um saubere Einstellungen, Kontrollen und Auswertungen zu bekommen?

Es gibt verschiedene kostenfreie aber auch kostenpflichtige Tools auf dem Markt, die auf verschiedene Zwecke ausgerichtet sind. Was braucht mein Tool also? Vor allem sollte es übersichtliches Contentmanagement erlauben und interne Abstimmungen sowie Kundenabstimmungen vereinfachen. Auch die Crossposting-Funktion ist wichtig. Benchmarking und Auswertungsfunktionen helfen, die Performance zu verbessern.
Drei Tools für leichteres Content-Management im Detail
Swat.io als Universal-Tool
Gute Erfahrungen konnten wir mit swat.io sammeln. Das Tool funktioniert für Facebook, Twitter, Instagram, Youtube, G+ und WhatsApp. Das Dashbord ist übersichtlich, Redaktionspläne schnell einpflegbar und die interne Kommunikation zur Abstimmung unkompliziert. Durch das Ticketsystem verpasst man keine Kommentare und kann sie über das Tool direkt beantworten. Posts werden automatisch gepostet, so dass hier Zeit gespart werden kann. Die Statistiken sind rudimentär, aber schnell erstellt. Vor allem die Auswertung nach dem Stimmungsbild der Nutzer, gelabelte Posts pro Kampagne oder Statistiken über User, die häufiger Probleme bereiten, sind sehr nützlich. Der Kundensupport ist unschlagbar.
Fanpage Karma als Analyse-Helfer
Fanpage Karma deckt die Kanäle Facebook, Twitter, Instagram, YouTube, G+ und Pinterest ab. Auch hier zeigt ein individuelles Dashboard alle Kanäle in der Übersicht. Hilfreiche Analysen zur Community, einfache Reportings, Statistiken und Benchmarks machen das Tool interessant, vor allem im Hinblick auf die Analyse nicht nur der eigenen, sondern auch anderer Fanpages. Durch die Alert-Funktion (Morning-Report, Post Alert, Shitstorm-Alert) verpasst man keine wichtigen Vorgänge auf den Kanälen.
Iconosquare für Instagram
Für eine einfache Instagram-Verwaltung hat sich Iconosquare bewährt. Zahlreiche Analysen zum Kanal geben weitreichenden Aufschluss. Besonders interessant: Welche Hashtags bringen die meiste Reichweite? Was sind beste Postingzeiten? Wer folgt mir neu, wer springt ab? Und welche Nutzer könnte ich als Influencer nutzen?
Eins steht fest: Einen Mangel an Tools gibt es nicht.

Erfolgreicher mit den richtigen Werkzeugen
Unsere Empfehlungen auf der Suche nach dem richtigen Tool in aller Kürze:
- Nichts überstürzen: Zuerst gut überlegen, welche Funktionen und Messwerte gebraucht werden.
- Keine Illusionen: Das Perfekte Tool gibt es nicht.
- Kosteneffizient agieren: Kostenlose Features testen oder Testversion anfragen.
- Informieren: Newsletter oder Blog abonnieren, um das Tool und die Macher hinter dem Tool besser kennen zu lernen.
- Unterstützen lassen: Auf Support Wert legen.
- Passend machen: Individuelle Pakete anfragen.
Dieser Artikel basiert auf einem Vortrag von Sophie Weber (Kampagnenmanagerin bei Mindbox GmbH), den sie im Rahmen des „Arbeitskreis Marketing“ in Dresden vorgestellt hat.

