Nimiq Forschung

Die Grenzen Der Blockchain-Technologie Verschieben

Timo
Timo
Apr 7, 2019 · 4 min read

Das Gebiet der Krptowährungen und Blockchain ist voller potenziell innovativen und revolutionären Ideen. Das Team Nimiq ist bestrebt, neue technologische Erkenntnisse zu entwickeln und anzuwenden, damit Nimiq zum benutzerfreundlichsten, skalierbarsten und zensurresistentesten Zahlungssystem werden kann. Deshalb ist das Team immer auf der Suche nach interessanten Forschungsansätzen, die dem Nimiq-Ökosystem einen Mehrwert bieten könnten. Sobald eine interessante Idee identifiziert ist, betrachtet das Team sie intern und betreibt gegebenenfalls weitere Forschung. Dazu werden Blockchain-Spezialisten zusammengebracht und miteinander diskutiert, das Fachwissen geteilt und die Idee für eine mögliche Anwendung auf das Nimiq-Ökosystem optimiert. Die Forschung garantiert zwar keine nützlichen Ergebnisse, ist aber eine wesentliche Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Nimiq-Ökosystems.

“Wenn eine gute Idee kommt, dann ist es Teil meiner Aufgabe, sie zu bewegen, nur um zu sehen, was verschiedene Leute denken, die Leute zum darüber reden bringen, mit Leuten darüber diskutieren, Ideen zu bewegen […] verschiedene Leute zusammenzubringen um verschiedene Aspekte davon leise zu erkunden, und, Sie wissen schon — einfach Dinge erforschen”.

Steve Jobs über das Erkunden der Dinge

Zusätzlich zu den eigenen Bemühungen fördert Nimiq die Blockchain-Forschung an der Applied Cryptography Group der Universität Stanford unter Dan Boneh (seit August 2018) und eine Doktorandenstelle am Imperial College’s Centre for Cryptocurrency Research and Engineering unter Arthur Gervais (seit Oktober 2017). Zuletzt sponsorte Nimiq die erste “International Summer School on Security & Privacy for Blockchains and Distributed Ledger Technologies”, ein gemeinsam von Mitgliedern der Technischen Universität Wien (TU Wien) und der Princeton University organisiertes Programm.

Erste Ergebnisse

Seit Ende 2018 besteht eine Forschungskooperation zwischen Nimiq und Trinkler Software. Ein Ergebnis ist Albatross, ein durch byzantinische Fehlertoleranz inspirierter Proof-of-Stake Konsensalgorithmus (Albatross: An optimistic consensus algorithm). Albatross ist ein potenzieller Blueprint für den zukünftigen Konsensalgorithmus von Nimiq. Obwohl die Forschung an Albatross vielversprechend aussieht, ist es wichtig zu betonen, dass sich Albatross noch in der Forschungsphase befindet und dass weitere Tests erforderlich sind, um die Funktionsfähigkeit des Algorithmus zu bestätigen. Weitere Informationen über Albatross findet ihr in Nimiqs letztem Blogbeitrag. Die Arbeiten zur Entwicklung eines Simulators für das Albatross-Protokoll haben bereits begonnen, um weitere Tests zu ermöglichen.

Die aktuellen theoretischen Vorteile von Albatross sind:

  • Skalierung: Es wird erwartet, dass der Konsensalgorithmus in der Lage sein wird, über 1000 Transaktionen pro Sekunde (TPS) zu erreichen. Um das in den Kontext zu rücken: PayPal verarbeitet täglich Millionen von Transaktionen und läuft durchschnittlich nur mit 193 TPS.
  • Es gibt keine angepeilte Blockzeit zwischen den Blöcken, so dass Blöcke so schnell produziert werden können, wie es das Netzwerk erlaubt.
  • Proof-of-Stake-Konsens hat entscheidende Vorteile gegenüber Proof-of-Work. Dazu gehören die Reduzierung des Energiebedarfs für die Unterstützung des Netzwerks, die Reduzierung der mit der Zentralisierung verbundenen Risiken und die Verteuerung von Angriffen.

Das Nimiq Open Asset Swap Interaction Scheme ist der Blueprint für eine potentiell disruptive Krypto-zu-Fiat-Brücke. Nimiq OASIS ist die innovative Zwischenschicht, die Fiat <> Krypto-Handel unterstützt, indem sie es Exchanges erlaubt, mit Bankkonten auf einzigartige Weise zu “interagieren” und abzurechnen, so dass sich Euro (USD, etc.) direkt so verhalten, als wären sie Token auf einer Blockchain. Es verfolgt einen Ansatz, der den Euro selbst als programmierbare Gegenpartei einer Non-Custodial* Cross-Chain-Transaktion etabliert. In Kombination mit einem Non-Custodial Exchange wie Agora.Trade funktioniert OASIS ohne einen einzelnen, zentralisierten Vermittler, der jemals die beiden auszutauschenden Vermögenswerte kontrolliert, und ohne dass die privaten Schlüssel des Blockchain-Assets jemals den Besitz des Eigentümers verlassen. Diese bahnbrechende Innovation hat das Potenzial, die Art und Weise zu revolutionieren, wie Menschen in Zukunft Krypto kaufen und verkaufen.

*non-custodial bedeutet hier, dass der Exchange zu keinem Zeitpunkt Kontrolle über das Geld oder die privaten Schlüssel der Nutzer hat und der Handel damit direkt zwischen zwei Parteien stattfindet. Der Exchange fungiert also nur als Koordinator.

Nimiq OASIS ist das Ergebnis des Ad-hoc-Forschungsansatzes von Nimiq und führte zur Bildung sinnvoller Partnerschaften mit der WEG Bank AG, Trinkler Software und Agora Trade. Erfahrt mehr über Nimiq OASIS im eigenen Blogbeitrag.

Weiteres Vorgehen

Das Team Nimiq wird seine Forschungsarbeiten fortsetzen. Der Schwerpunkt liegt in naher Zukunft auf der Beurteilung der Funktionsfähigkeit von Albatross. Es werden auch andere Ideen im Frühstadium untersucht, wie z.B. die Unterstützung privater Transaktionen oder eine Liquidity Network-Implementierung zur Abwicklung von Off-Chain-Transaktionen im Nimiq-Netzwerk.

Das Team Nimiq möchte sich bei der Community für die kontinuierliche Unterstützung und Begleitung auf dieser spannenden Reise bedanken. Wir sind bestrebt, die Grenzen der Blockchain-Technologie zu erweitern und sind bestrebt, unseren Beitrag zum Aufbau des bestmöglichen Krypto-Zahlungssystems zu leisten.

Pura Vida,
Team Nimiq

Nimiq Translations

A Compendium of Translated Nimiq Publications

Timo

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