We are Disco Robotics.

Ich habe meine alten Tanzroboter wiederbelebt!

*Intro

Wer mich kennt, weiß, dass ich großer Heavy-Metal Musikfan bin und alles höre, von Dark (Paradise Lost, Moonspell, Tiamat, My dying bride) über schnellen und brutalen Thrash und Death (Suffocation, Cannibal Corpse, Kreator), sehr progressiven Sachen (Tool, Opeth, Chroma Key, Meshuggah, Ween, Pink Floyd), Industrial- (Ministry, Fear Factory, Frontline Assembly, Strapping Young Lad), und Black-Metal (Dimmu Borgir, Cradle of filth) hin zu emolastigem Geprügel (A perfect circle, Deftones, In Flames) und vieles, vieles mehr aus dem (Satanseidank, höhö) sehr weiten Spektrum des Hard & Heavy Genres.

“Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust”

Was viele jedoch nicht wissen ist, dass ich als Musiker, neben Fusion- und klassischem Jazz (Miles Davis, Dave Weckl), Drum and Bass (hart und schnell), Klassik (Beethoven) und Opern (arbeite mich in dieses Genre gerade noch rein) auch viel gut gemachte Pop- und Electro(pop)-Musik höre (Gwen Stefani, Shakira, Kylie Minogue, 2Raumwohnung, Joss Stone, Roxette, Morcheeba), sowie (fast) alle Arten elektronischer Musik (Techno, Trance, Vocaltrance, EDM, Electro usw.).

*Verse

Nicht nur, weil ich Musik intensiver wahrnehme, sondern auch weil ich als Musiker meinen Horizont und mein Spektrum an komponierter Kunst(geschichte aus aller Welt und allen Zeiten) immer weiter erweitern möchte. Jedes Genre, das anders klingt als das vorherige, ist ein Gewinn für mich. Füttert mich mit immer neuen Klängen!

*Chorus

“The Covenant, Bob Marley, orientalische Musik, Folk, 80's Synthwave, Puccini, Norah Jones und danach Marilyn Manson? Gleich darauf Peter Gabriel, Neo-Ambient Chill, Garbage, Björk und Deine Lakaien? Audioslave, Prodigy, Bohren und der Club of Gore, The Cure und dann Pearl Jam?! Danach wiederum White Town, Eva Cassidy, Maria Callas, Mariah Carey, Manic Street Preachers, Imogen Heap Pendulum, Pantera, Olli Schulz, Calexico, Alizeé und Tiesto?”
Yes, bring it! Bring it!!! 🎶

Das ist legitim und einfach nachvollziehbar, wie ich finde. Und trotzdem schaue ich immer wieder in komplett verwirrte Gesichter, wenn ich nach einem Slayer-Song, Kylie, No Doubt und danach Jedi Mind Tricks laufen lasse. Als würde ich eine schlimme Straftat begehen (“Bist du verrückt, DAS darfst du doch nicht DAMIT mischen?”) oder hätte aus Versehen (oder mit Absicht? Armer Irrer…) einen oder gleich mehrere falsche Songs in meiner Playlist.

Mittlerweile habe ich aufgehört mich zu erklären. Wenn du Grenzen bei deinem Hörgenuss hast, ist das dein Problem, und nicht meins. Und jetzt Finger weg vom Autoradio und lass ja den Lautstärkeregler in Ruhe.

Ich mag das, wenn es laut ist und von außen und innen knallt, vibriert und wummert.

* Bridge (C-Teil)

Das sei aber bitte nicht zu verwechseln mit dem elenden “Ach ich höre alles querbeet, alles was so im Radio kommt, die Charts rauf und runter”. Fuck you! Von wegen!!! Das sind meist die Menschen, mit dem engstirnigsten Musikgeschmack und kleinsten Musikverständnis. Hasse ich wie die Pest. Aber gut. “Live and let live” …und jetzt steig’ aus meinem Auto (öffnet Tür, bei voller Fahrt) oder geh meinem Zimmer (öffnet Dachfenster, im zweiten Stock).

*Outro

Gib mir einen binauralen Synthie-Lauf und meine Synapsen knallen durch, nachdem ich den Loop einen halben Tag lang unaufhörlich auf Repeat angehört habe.

Mitunter am stimulierendsten finde ich elektronisch erzeugte Musik und habe deshalb schon seit meiner frühen Jugend, am Computer auch selbst welche gemacht. Erst mit der “Maker”-Software (Pop, Techno, Hip-Hop Edition) von “Magix” und danach mit dem grandiosen “Fruity Loops” — beide Programme habe ich damals übrigens in deren erster, rudimentärer Version und noch ohne einer Versionsnummer hinter dem Titel ausprobiert.

Damals unter dem glorreichen Namen…

“DJ Lauren O’Brion and the stolen beat collective”

“stolen”, weil ich alle möglichen rhytmischen Töne, irgendwelche Tonschnipsel und Musik- und Film-Samples aus dem Internet aufgenommen und einfach mit in die Songs eingebaut habe (“Urheberrecht, was ist das!?”). Die 5 bis 7 “vollwertigen Alben” mit selbstgemachtem Booklet und gebrannter CD, die ich “released” (also an Freunde verschenkt) habe, habe ich noch irgendwo in meinen Archiven und traue mich vielleicht, sie irgendwann doch noch ins Netz zu stellen.

*And now… The Remix!

Vor bestimmt mehr als 5 Jahren wollte ich dann endlich “richtig” elektronische Musik machen: komplett von mir selbst geschrieben und auch evtl. eingesungen. So professionell wie ich es ohne Aufnahmestudio und teures Equipment nur hinbekäme. Mit dem Spass am Kreieren und der Musik an erster Stelle.

Blip, Blip, Boom! Das war die Geburtsstunde von “Disco Robotics”.

EDM, Dance, Drum and Bass, Techno… ganz egal — hauptsache tanzbar! Ich habe versucht meine musikalischen Freunde zu motivieren und anzutreiben, gerne mitzumachen und sich mit mir auszutoben (“Du spielst Geige? Die kriegen wir doch bestimmt irgendwie gesampelt!”) doch weder sie hatten Zeit, noch ich selbst kam nach Feierabend und Sport so richtig dazu. Und ehrlich gesagt fehlte mir auch die klare Vision und guten Ideen. Der Name war (und ist bis heute) absolut göttlich, doch weder beim Erscheinungsbild (ja, ich hatte schon ein Logo, Moods und eine komplette Webseite erstellt), noch bei der Musik gefiel mir, was ich machte.

Also habe ich alles eingestampft und schweren Herzens stillgelegt. Weil wenn, dann richtig. Nur ok, zu wenig. Danke bitte Tschüss…

Doch jetzt, wo es für mich heisst: “Do more of what makes you happy!”, habe ich meine Tanzroboter wieder auferstehen lassen und bin die Sache nochmals mit frischem Kopf und vielen, neuen Erfahrungen angegangen. Tanzen hilft ja immer. Und siehe da: die Zeit schien reif und genau richtig. Die Ideen sprudeln nur so aus mir heraus und ich liebe jede Minute, die ich am MacBook vor meinem Logic Pro verbringe. Herrlich!

Und was heute nun die klare Vision? Na das Jahrzehnt in dessen Startjahr ich geboren wurde: 1980 und die unglaublichen 80er! Gemisch mit den flinken Dance-Sounds von heute. Demnach…

Synthwave and 80’s Pop meets modern Dance! 
We are Disco Robotics. And this is music for people.

Und jetzt die Hardfacts, Baby…

Bandname: Disco Robotics
Claim (Slogan): Music for people

Bandmember:

  • Al Van Doom (ich!) // Programming, Vocals, Dancey Mastermind
  • GIGU // Programming, Beats, Raps
  • Don Satotti // Gitarren, Bässe

Webseite: www.discorobotics.com
Soundcloud:
www.soundcloud.com/discorobotics
Facebook:
www.facebook.com/discorobotics



Ich freue mich, wenn du reinhörst und diese Playlist vielleicht sogar mit deinen Freunden teilst, denn natürlich sind wir bis jetzt weder auf Spotify und Co., noch bei einem Label gesigned. Mehr Songs und Infos kommen auch schon bald. Ich freue mich wie ein hyperaktives Acid-Sample, brrr brr zipp zipp cling clang peeeew!

In diesem Sinne: Enjoy! We are Disco Robotis.


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