Der Blick für’s Ganze — Mentoren und Coaches im Associates-Programm

Unsere Coaches und Mentoren geben Orientierung, Halt und Rat.
Unsere Coaches und Mentoren geben Orientierung, Halt und Rat.

Von Luca Barbone

Unser Associate Luca erzählt von seiner Erfahrung, wie ihm die Mentoren und Coaches des Associate-Programms dabei geholfen haben, im sozialen Sektor Fuß zu fassen. Als früherer Ingenieur war ihm zum Beispiel das Arbeitsumfeld, die Arbeitsweise und sogar die Arbeitssprache seiner neuen Einsätze bei K-Lab und wellcome völlig neu.

Die Mentoren unterstützen die Associates bei Projekten und Herausforderungen des Arbeitsalltags. Die Coaches helfen ihnen bei Karriereentscheidungen und Personalentwicklung.

Für mich ist das On Purpose Associate-Programm eine großartige Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln und umzuorientieren. Nach meiner langjährigen Erfahrung als Ingenieur hatte ich das Gefühl, dass ich etwas mehr — bzw. anderes — für mich brauchte; sei es andere Themen, ein anderes Arbeitsumfeld oder einen (neuen) Sinn in meiner Arbeit zu sehen.

Es war mir schon klar, wie schwierig dieses Jahr für mich hätte werden können. Der Sprung, den ich gewagt hatte, war durchaus heftig: vom Corporate zum Start-up; von einem Bereich, wo ich Wissen und Erfahrung hatte in eine neue und für mich fast unbekannte Welt. Unter Anderem musste ich dafür meine Arbeitssprache von Italienisch und Englisch auf Deutsch ändern. Ich wusste aber auch, dass ich diese Herausforderung nicht auf mich allein gestellt angehen musste: Neben mir waren, zusammen mit den anderen Associates und dem On Purpose Team, zwei Mentoren und eine Coach.

Meine Erfahrung mit meiner Coach ist großartig! Sie hat mir geholfen, genau diese oben genannten Schwierigkeiten in Angriff zu nehmen. So war zum Beispiel eine der zentralen Fragen meines neuen Arbeitseinsatzes: „Wie stelle ich mich dieser neuen Situation?“. Manchmal kann es passieren, dass man durch diese umfassenden Veränderungen völlig auf das Alltagsgeschäft des Arbeitseinsatzes fokussiert ist und man dadurch den Überblick fürs Ganze verliert. Was bedeutet dieses Jahr für mich? Was ist mir wichtig und wo will ich ihn? Da helfen die Coaching-Sessions zu reflektieren und die anderen Aspekte des Associate-Jahrs in den Fokus zu rücken. Luftholen. Herauszoomen.

Manchmal kann es passieren, dass man durch diese umfassenden Veränderungen völlig auf das Alltagsgeschäft des Arbeitseinsatzes fokussiert ist und man dadurch den Überblick fürs Ganze verliert.

Man sollte aber nicht erwarten, dass der oder die Coach diese Fragen für einen beantwortet! Stattdessen hilft er oder sie einem mit spezifischen Methoden und richtigen Fragestellungen, die Antworten zu finden. Was daran auch toll ist: Man kann diese Methoden nach dem Associate-Jahr ebenfalls auch auf andere Probleme und Kontexte anwenden!

Gleichzeitig haben mich die Mentoren (jeder Associate hat 2 Mentoren — die jeweils einem Placement zugeordnet sind) fachlich sehr unterstützt. Sie haben eine langjährige Erfahrung in diesem Bereich und konnten mich zu den Aufgabenstellungen der Arbeitseinsätze beraten. Das ist wichtig, denn man hat nur 6 Monate um etwas zu schaffen in einem, für mich jedenfalls, völlig neuen Arbeitsumfeld. Jeder Tipp, jede Meinung oder Anmerkung ist Gold wert, denn diese helfen, effektiver zu sein und Fehler zu vermeiden. Typische Fragestellungen, die ich mit meinem Mentor bearbeitet habe, waren z. B.: Welche Finanzierungsmöglichkeiten sind für mein Projekt möglich? Wie kann ich „praktisch“ eine Team-Atmosphäre schaffen in einem dezentralen Team? Was erwarten die Investoren von einem Finanzplan im sozialen Bereich?

Meine Zusammenfassung? Coach und Mentoren haben für mich zwei komplementäre Rollen: der Coach begleitet mich durch meine persönliche Entwicklung und die Mentoren unterstützen meine Tätigkeiten im Placement. Jetzt, nach 8 Monaten im Programm, sind meine Erwartungen zu dieser Unterstützung total erfüllt.


passbild

Luca Barbone ist Associate des Berliner Februar 2016-Jahrgangs. Er arbeitete unter anderem in der Aerodynamik-Abteilung das BMW Sauber Formel 1-Team und war Fachingenieur für Aero- und Thermodynamik bei Bombardier, bevor er sich in einem radikalen Wechsel für das Associate-Programm entschied. Luca hat Luft- und Raumfahrttechnik in Bologna studiert mit Abschlussarbeiten in numerischer Strömungsmechanik.