Leader sein: Wer kann, der darf

Was sind die Grundvoraussetzungen für gutes Leadership? Fortgeschrittenes Alter und Karrierelevel? Oder können wir schon mit Mitte Zwanzig und in Einstiegspositionen gute Leader sein? Gegenfrage: Warum sollten wir das nicht können?

Wir werden uns nicht davon trennen können. Zumindest kurz- und mittelfristig brauchen wir auch weiterhin Hierarchien in einem Unternehmen wie dem unseren. Weltweit knacken wir bald die halbe Million, in unserer Geografie mit Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten wir immerhin mit tausenden Kolleginnen und Kollegen zusammen.

Führungspersönlichkeiten in Führungspositionen? Brauchen wir! Einen Mittzwanziger auf Einstiegslevel? Brauchen wir genauso — und zwar als Führungspersönlichkeit!

Denn bei Accenture sitzen Leader nicht ausschließlich ganz oben auf der Karriereleiter. Führungspersönlichkeiten? Können alle von uns sein. Führungspositionen? Sind nicht vordefiniert. Wir nennen das Leaders at all Levels: Wer kann, der darf — Verantwortung übernehmen, Teams führen, anders denken und neue Wege ebnen. Davon profitiert am Ende Accenture als Ganzes. Und natürlich profitiert jeder Einzelne: Diejenigen, die guten Gewissens Verantwortung abgeben, die sich führen und inspirieren lassen, die Wege gehen können, nachdem ihre Kollegen sie geebnet haben.

Wieso sollten nicht genau die beurteilen, was gutes Leadership ausmacht? Die bei der Hand Genommenen, Geführten und Inspirierten.

Genau dafür gibt es unseren jährlichen Leadership Award. Levelunabhängig dürfen alle Kollegen alle Kollegen als herausragende Leader nominieren, anonym ihre Nominierung begründen und so wertschätzen, was sie das gesamte Jahr über erleben: Gutes Leadership.

Wer nominiert, hat nichts davon. Mein Chef wird niemals erfahren, dass ich ihn nominiert habe — und niemand zwingt mich, mir die Zeit zu nehmen, um Vorgesetzte, Teammitglieder, auf dem Papier über oder unter mir angesiedelte Kolleginnen und Kollegen zu nominieren. Trotzdem sprechen die Ergebnisse für sich: Mehr als 1.000 Nominierungen gingen dieses Jahr bei der Jury aus Vertretern aller Accenture-Einheiten ein. Nach Auswertung der Inhaltsstärke und Nominierungshäufigkeit blieben zehn Gewinner, zehn herausragende Leader.

Ergebnis? Wer kann, der darf bei uns. Und macht es auch. Ganz egal, auf welchem Level:

Hierarchien gibt es auch weiterhin bei uns, und sie sind wichtig. Doch sie sind nicht alles: Gutes Leadership ist levelunabhängig und wird auf allen Leveln geschätzt. Das ist kein Marketing-Slogan, sondern 2018 einmal mehr das Ergebnis unseres Leadership Awards — und dieses Ergebnis stammt aus der Mitte unserer Mannschaft. Vom Rand. Von überall. Von jedem Einzelnen.