2018: Trends und Herausforderungen im Digital Content Business

Neues Jahr, neue Trends und neue Herausforderungen!

Was das Jahr für Publisher und andere Medienhäuser mit sich bringt bzw. womit Sie bezogen auf digitale Inhalte zukünftig zu rechnen haben, können Sie in diesem Artikel nachlesen -Wir haben Ihnen 5 Fakten zur Entwicklung im digitalen Content Business herausgesucht.

  1. Akzeptanz für digitalen Paid Content wächst weiter

Die Abonnement-Zahlen von Netflix, Spotify und der New York Times im letzten Jahr zeigen den deutlichen Erfolg von Subscription Management. So verzeichnete allein die New York Times im dritten Quartal 2017 rund 2,6 Millionen digitale Abonnenten. Zum Vergleich: Die Zahl der Print-Abonnenten kommt nur auf knapp 1 Million. Auch der Musikstreaming-Dienst Spotify war 2017 mit 60 Millionen zahlenden Abo-Kunden weiter auf Erfolgskurs und erwähnte im letzten Jahr einen Börsengang. Bereits 2015 wurde der Börsenwert auf 8,5 Millionen Dollar geschätzt. “Wall Street Journal” sprach dagegen von einen Börsenwert von 10 Milliarden Dollar. Nach Einschätzungen von Analysten könnte er sogar bei 20 Milliarden Dollar liegen.

Ob für Audio-, Print- oder Video-Abonnements: 2018 zeigt deutlich, dass durch die steigende Nachfrage nach digitalem Content mit einem weiteren Wachstum der Abonnentenzahlen zu rechnen ist.

2. VoD auf Vormarsch!

Deutlicher Vorreiter im Subscription Business ist Video On Demand (VoD). Immer mehr Kunden sind bereit für diesen Dienst zu zahlen. Dieser Trend ist auch in Deutschland deutlich bemerkbar: Etwa 24 Millionen Deutsche — das sind doppelt so viel wie noch vor zwei Jahren — sind bereit, für ein kostenpflichtiges VoD-Angebot zu zahlen. Damit hat sich dieser Wert seit Ende 2014 mehr als verdoppelt. Umstritten bleibt dagegen die Entwicklung des klassischen Fernsehprogramms.

VoD-Markt in Deutschland nach Anbietern, Quelle: statista

3. DSGVO bedeutet Herausforderung für Datenerhebung und -austausch

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist ab dem 25. Mai bindend. Durch die strengeren Regeln ergeben sich zwei zentrale Herausforderungen: Zum einen wird es zukünftig schwieriger werden, Nutzerdaten zu erheben. Weil den Nutzern jedoch auch mehr Transparenz eingeräumt wird, stehen zum anderen einige Veränderungen an, was die Verwaltung und Ausgabe betrifft.

So hat der Betroffene zukünftig ein größeres Auskunftsrecht über die Verarbeitung seiner persönlichen Daten (Art. 12 DSGVO) und darüber hinaus das “Recht auf Datenübertragbarkeit” (Art. 20 DSGVO). Letztere Regelung verlangt eine Bereitstellung von personenbezogenen Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format, wenn der Verantwortliche es wünscht. Ohne Einschränkungen sollen diese Daten je nach Bedarf auch einem anderen Verantwortlichen bereitgestellt werden können. Das bedeutet, dass nach neuen und vor allem vertrauenswürdigen Lösungen Ausschau gehalten werden muss, um einen sicheren Datenaustausch zu ermöglichen.

4. Mehr Verständnis für Customer Journey

Wir haben also festgestellt, dass kostenpflichtiger Digitalinhalt immer mehr an Akzeptanz gewinnt. Allem Anschein nach kann von einer Abhängigkeit zwischen Akzeptanz und Aufwand gesprochen werden. Daraus entsteht für Publisher und andere Medienhäuser eine sekundäre Aufgabe: Eine sichere und vor allem leicht verständliche und benutzerfreundliche Customer Journey schaffen und zwar an der Schnittstelle, wo Nutzer Daten zur Person und Zahlungsart hinterlegen! Das Ziel ist ein einwandfreier Pfad durch den Checkout Prozess, der den neuen Rechtsvorschriften entspricht.

Zu dieser Aufgabe gehört auch, regelmäßig herauszufinden, an welcher Stelle der Kunde Schwierigkeiten hat bzw. wo oder warum der Kunde seinen Kauf abbricht.

5. Cloud basierte Arbeitsplätze werden immer beliebter

Was den Arbeitsplatz im Digital Content Business im Allgemeinen betrifft, zeigt sich für 2018, dass immer mehr Arbeitsaufgaben über einen Cloud-Dienst in Anspruch genommen werden. Der Vorteil ist ein komfortables Arbeiten, das standortsunabhängig erfolgen kann. Ein sicheres Identity Management wie über Single-Sign-On spielt dabei eine wichtige Rolle.

Fazit

Der Digitale Wandel hat seinen Fuß auch ins Jahr 2018 gesetzt. Mit der steigenden Akzeptanz für kostenpflichtigen Digital-Inhalt wird eine fehlerfreie Customer Journey -gerade im Checkout Prozess -immer wichtiger. Damit sowie in Bezug auf die DSGVO, heißt es für viele Unternehmer aus dem Digital Content Business in diesem Jahr „Ärmel hochkrempeln“.

plenigo ist auf die Neuerungen bereits vorbereitet. Über ein SaaS-Funktionsportal, auf welchem Verleger und andere Medienhäuser digitale Inhalte Ihren Nutzern zur Verfügung stellen, kann dank Single-Sign-On, also dem Log-In bspw. über einen Social-Media-Kanal, ein sicheres Access und Identity Management ermöglicht werden. Unsere Verfahren zur Datenerhebung entsprechen dabei jetzt schon den gesetzlichen Vorgaben der DSGVO. Darüber hinaus arbeiten wir stets an neuen Optionen, unsere Customer Journey im Checkout Prozess zu verbessern.

Wir haben uns viele Ziele für 2018 gesetzt. Über unseren Blog bleiben Sie dabei stets informiert über alle neuen Funktionen & Features sowie den Neuigkeiten und Entwicklungen im Subscription Business. Abonnieren Sie dazu einfach unsere Social-Media-Kanäle auf Facebook, Twitter, Google+ oder LinkedIn.

Quellen: Kress; statista: Digitale Abonnements NYT; statista: Deutscher VoD-Markt nach Anbietern; W&V; Forbes