Besserer Content dank Bezahlschranke

Nick Thompson, Editor in Chief von Wired.com und ehemaliger Online-Redakteur bei The New Yorker erzählt in einem Podcast gegenüber Recode Media von den positiven Auswirkungen nach einer Paywall-Implementierung, die zu besserem Content verholfen hat. Im Folgenden können Sie nachlesen, welche interessante Beobachtung er feststellte.

Das US-amerikanische Technologie-Magazin Wired initiierte vor Kurzem eine Paywall und folgt damit dem Beispiel zahlreicher anderer Medienunternehmern wie CNN oder The Atlantic. Wie viele andere Zeitungsverleger auch, hätten sie sich dabei für ein Metered-System entschieden. Gegenüber Recode Media erklärt Nick Thompson: „Sie können lesen, was immer Sie wollen, aber wenn Sie fünf Geschichten in einem Monat lesen, bitten wir Sie, uns bitte zu bezahlen.“

Ab dem fünften Zugriff hätten Leser dann 20 US-$ im Jahr zu zahlen. An diesem Punkt stellt Thompson die immer größer werdende Akzeptanz zu kostenpflichtigen Inhalten heraus: „Die Kunden gewöhnen sich immer mehr an Paywalls und Medienunternehmen erkennen eine einfache, aber wahre Tatsache: Sie funktionieren, während Werbung zunehmend nicht mehr funktioniert.“

„Alle digitalen Verlage müssen darüber nachdenken”, sagte er und betonte weiter, „Wenn Sie ein Abonnementgeschäftsmodell erstellen, ändern sich Ihre Anreize erheblich! Sie versuchen, eine wirklich tiefe Beziehung zu diesem Leser aufzubauen. Niemand wird abonnieren, wenn sie denken, dass das, was sie tun, nicht einzigartig ist… Sie wollen so viele Leser wie möglich. Sie wollen, dass die Leute häufig kommen. Aber was du wirklich willst, ist, dass sie deine Geschichten lieben.“

Seine Aussage beläuft sich unter anderem auf eine Schlüsselerfahrung, die er zuvor beim The New Yorker gemacht hat. Unter seiner Aufsicht ist seiner Zeit ein Paywall-Modell implementiert worden. Nach der Umsetzung bemerkte er zwei interessante Beobachtungen: Zum einen hätte sich nicht nur eine Verschiebung der Anreize vollzogen, wie die Leser über den Inhalt nachdachten, sondern auch, wie jeder — also Schriftsteller oder Redakteur — seine Arbeit verrichtete!

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Quelle: Recode