Checkout-Prozess mit Kreditkarte: Aus Fehlern lernen

Wer kennt es nicht? Ein unübersichtlicher, fehlerhafter und nicht benutzerfreundlicher Checkout-Prozess hat schon so manchen Kunden beim Online-Shopping vergrault. Welche Fehler immer wieder vorkommen und wie ein Checkout mit Kreditkarte richtig funktioniert, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Stripe, ein Bitcoin-kompatibler Online-Bezahldienst, hat nun 100 deutsche Websites genauer unter die Lupe genommen und analysiert, wie diese bezogen auf Zahlvorgänge mit Kreditkarte vorgehen. Die Auswahl wurde dabei nach den reichweitenstärksten Unternehmen getroffen. Deren Websites wurden auf zwölf zuvor definierte Fehler überprüft. Zu den getesteten Kriterien gehörten unter anderem die Kreditkartenmarke und -nummer, das Ablaufdatum, die Prüfnummer, das automatisches Ausfüllen (Autofill) und Mobile. Alle Fehler sind dabei gleich gewichtet worden.

Das sind die häufigsten Fehler

  • Bei 74 Prozent der Websites war keine manuelle Eingabe des Gültigkeitsdatums einer Kreditkarte möglich. Meist gab es hier nur ein Drop-down-Menü, was die Eingabe verlangsamt und erschwert.
  • Bei 67 Prozent gab es keine Echtzeit-Erkennung ungültiger Kreditkartennummern.
  • Eine automatische Anzeige des Kreditkartentyps nach Eingabe der Nummer erfolgte bei 61 Prozent nicht.
  • Bei fast der Hälfte der Seiten funktionierte die Autofillfunktion mit Browser gespeicherten Abrechnungsinformationen nicht einwandfrei.
  • Bei 47 Prozent der getesteten Websites konnten Ablaufdaten von Kreditkarten eingetragen werden, die in der Vergangenheit liegen.

Negative und positive Ergebnisse

Allein zwei der untersuchten Website hätten der Analyse zufolge einen einwandfreien Checkout-Prozess. Fast ganze 93 Prozent der untersuchten Websites beliefen sich auf drei oder mehr Fehler. 57 Prozent auf fünf oder mehr und 10% auf sieben oder mehr Fehler. Im Schnitt kamen die Websites auf 4,69 Fehler.

Besser sah das Ergebnis dagegen im Kriterium „mobile Endgeräte“ aus: Auf fast allen Seiten war der Checkout-Prozess durch ein responsives Design auf die mobile Nutzung angepasst. Allerdings stellte sich die mobile Tastatur nur bei 40 Prozent automatisch auf die numerische Eingabe um, wenn das Eingabefeld ausschließlich für die Eingabe von Zahlen gedacht ist (etwa für die Kreditkartennummer). Die Folge: Ein erschwertes Durchlaufen des mobilen Checkout-Prozesses.

Sie sind an einem Checkout-Modell für Ihre Audio-, Digital- und Print-Inhalte interessiert?

Wir von plenigo optimieren unsere Zahlungsprozesse regelmäßig. Dabei vermeiden wir gängige Fehler und halten so Abbruchraten gering. Den Checkout können Sie nahtlos auf Ihrer Website integrieren -wobei wir auch bei mobilen Endgeräten auf Benutzerfreundlichkeit setzen! Neben der Kreditkarte stellen wir Ihnen alle weiteren gängigen Bezahlmethoden zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns gern unter plenigo@support.com, um mehr Informationen zu Ihrer individuellen Checkout-Gestaltung oder Ihrem Subscription Modell zu erfahren.

Quelle: Internetworld, eCommerce Vision