CNN plant Bezahlschranke für digitale Inhalte

Bislang konnten Benutzer alle Online-Inhalte kostenlos lesen. Dies soll sich im Laufe des Jahres 2018 nun ändern: Der US-amerikanische Fernsehsender CNN plant ins Abonnement-Business einzusteigen!

Dieses konkrete Vorhaben entstammt aus einem umfassenden Fünfjahresplan, bei dem sich der Fernsehsender das Ziel gesetzt hat, bis zum Ende des Jahres 2022 einen Gesamtumsatz von 1 Milliarde US-Dollar zu erzielen. Zum Vergleich: 379 Millionen US-Dollar soll CNN Digital 2017 eingebracht haben -vorwiegend durch Anzeigen, die vor dem Abspielen von Videos gezeigt werden.

Über ein Premium-Angebot sollen Abonnenten aktuelle Angaben nach Zugriff auf spezielle Inhalte wie CNN Money und CNN Poltics haben. CNN-Präsident Jeff Zucker teilte dazu mit: “Wir müssen mehr Abonnement-Produkte finden. Wir müssen mit E-Commerce experimentieren. Und ich denke, wir müssen Wege finden, den mobilen Traffic zu monetarisieren.”

Eigenen Angaben zufolge sei sich der Fernsehsender darüber im Klaren, dass es nicht einfach sein wird, die Nutzer, die einst kostenlose Inhalte auf CNN Money oder CBB Politics erhalten haben, davon zu überzeugen, ab sofort zu zahlen. Dennoch hat CNN in diesem Zusammenhang einen entscheidenden Vorteil: So zeigen die Zahlen der letzten Monate, wie zum Beispiel im September, dass US-amerikanische Nutzer Ihre Nachrichten und Informationen am liebsten über CNN abrufen. Auch im Ranking um politisch-orientierte Themen, liegt der Sender an der Spitze.

Note: Sites that aren’t dedicated to politics or don’t break out their audience for politics stories are not included in rankings. Quelle: comScore

Mit diesen Voraussetzungen hat der Nachrichtensender gute Chancen, den Erfolgen der New York Times (2,49 Millionen Abonnenten am Ende des dritten Quartals 2017, 59% mehr als vor einem Jahr) oder des Wall Street Journals (Ziel: 3 Millionen Abonnenten zum Ende des Jahres) nachzubilden.

Auf dem Weg dorthin können Synergieeffekte durch die aktuelle Einführung von CNN Underscored, einem Online-Shopping-Guide, der Produkte und Dienstleistungen für Leser empfiehlt, erzielt werden. Das Prinzip ist einfach: Mit Verkäufen auf anderen Websites, werden Einnahmen gemacht.

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Quellen: Forbes, The Wall Street Journal