Deutsche Verleger wollen kostenpflichtige Angebote ausweiten

Die Zahlungsbereitschaft im Netz steigt — nun wollen Verlage mehr Umsatz mit Paid Content generieren.

Eine lange Zeit über haben Verlage und Medienhäuser damit gerungen, kostenpflichtige Inhalte im Web anzubieten. Eine aktuelle Studie von Reuters Institute for the Study of Journalism zeigt jedoch, dass diese Sorge völlig unbegründet ist: Den Ergebnissen zufolge liege die Zahlungsbereitschaft in sechs ausgewählten EU-Ländern für Paid-Content bei durchschnittlich 13,64€ im Monat.

Was wollen Verleger ändern?

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) legt zu diesem Ergebnis nun neue Zahlen auf den Tisch: 78% der Zeitungsverlage sehen eine „hohe bis existenzielle Relevanz“ in der Integration von Bezahlmodellen. So hätte es 2017 bereits 205 unterschiedliche Angebote für kostenpflichtige Inhalte gegeben. Für 2018 werden weitere erwartet.

Der Fokus im neuen Jahr liege vor allem in der Optimierung dieser Bezahlmodelle. 90 Prozent der befragten Zeitungshäuser greifen zurzeit noch auf simple Lösungen wie Metered- oder Freemium-Modelle zurück. Nur neun Prozent hätten den Angaben zufolge ihre Inhalte in vollem Umfang auf ein kostenpflichtiges Modell umgestellt.

Zum einen hätten 49 Prozent der deutschen Verleger nun vor, „strengere Regeln“ für ihre Angebote zu definieren. Zum anderen wollen 45 Prozent darüber hinaus neue Produktangebote entwickeln.

Optimierung durch Individualität & Sicherung der Unternehmensexistenz

Auf der Agenda für das neue Jahr stünden außerdem die Optimierung bisheriger Preismodelle. Mit Differenzierung und Diversifikation wird dabei auf mehr Individualität gesetzt.

Unter anderem ergab die Umfrage auch, dass deutsche Verleger zunehmend auf ein zweites Standbein zurückgreifen müssten, um die Unternehmensexistenz zu sichern. Im Ausbau einer 360-Grad-Vermarktung wird hier auch oft vom dem „Verlag als Agentur“ gesprochen. Für 76 Prozent der Befragten hätten solche Geschäftsstrukturen, die Verleger zu Veranstaltern, Messebetreibern, Beratern oder redaktionellen PR-Dienstleistern machen, eine existenzsichernde Relevanz.

Mit 50 Prozent stünde in diesem Zusammenhang die Integration der Print- und Digital-Redaktion im Vordergrund. Das eigentliche Problem sei es, digitale Spezialisten für die Umsetzung zu finden, die Redaktion und Vermarktung unterstützen könnten.

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Quelle: Meedia

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