DSGVO: Deutschland setzt Maßnahmen am schnellsten um

Es sind nur noch wenige Wochen, bis die Novellierung der Datenschutzgrund-verordnung am 25. Mai 2018 in Kraft tritt. Aktuelle Ergebnisse zeigen, dass Deutschland bei der Umsetzung anderen EU-Ländern klar voraus ist und das hat auch Gründe…

Vor Kurzem stellte die EU-Kommission fest, dass erst Deutschland und Österreich die Vorschriften der DSGVO umgesetzt hätten. Das sind zwei von insgesamt 28 Ländern. Wie eine aktuelle Umfrage ergab hat dieser schnelle Tatendrang auch seine Gründe: Mehr als jeder zweite Deutsche zweifelt an der Sicherheit seiner Daten im Internet.

Großes Misstrauen

In einer aktuellen Studie des Institute YouGov und Sinus sagten 93 Prozent der 2048 Online-Befragten, dass Ihnen der Schutz ihrer Daten wichtig sei. Gleichzeitig gaben 56 Prozent von ihnen an, dass sie Zweifel daran hätten, dass Ihre persönlichen Informationen im Internet ausreichend geschützt seien. 55 Prozent gaben daneben an, dass sie glauben, keine Kontrolle über die Daten im Internet zu haben. Wie Andrus Ansip, Vizepräsident der EU-Kommission, dazu richtig erkannte:

„Unsere digitale Zukunft kann nur auf Vertrauen aufbauen!“

EU-DSGVO — Warum überhaupt die neuen Regelungen?

Das Misstrauen gegenüber der Sicherheit persönlicher Daten ist eine Sache. Die andere ist, dass manche Vorschriften mehr als 20 Jahre alt sind und aus diesem Grund zum Teil noch nicht an das digitale Zeitalter angepasst sind. Zukünftig sollen EU-Bürger mehr Einblick und Kontrolle über die Daten erhalten, die sie auf sozialen Netzwerken, im Online-Geschäft oder andernorts hinterlassen. Neu ist unter anderem das „Recht auf vergessen werden“. Diese neue Regelung bezieht sich auf das Löschen von persönlichen Daten. Daneben gelten neue Vorschriften über die Ausgabe von Daten über ein maschinenlesbarers Gerät und ein größeres Informationsrecht.

Die Umsetzung der EU-DSGVO ist ein ernstzunehmendes Thema. Wer noch Lücken in der Verarbeitung personenbezogener Daten-System hat, sollte sich beeilen, bald alle Vorschriften zu erfüllen. Wer dies nicht tut, hat mit drastischen Strafen zu rechnen: Bis zu 4% des globalen Umsatzes bzw. 10 Millionen Euro wären zu zahlen — je nachdem, welche Summe höher ist (Art. 83 DSGVO). Hier können Sie nachlesen, was sie sonst noch über die EU-DSGVO wissen sollten.

Mit plenigo startklar für die DSGVO!

Wir haben uns bereits umfassend mit der neuen EU-Grundverordnung auseinandergesetzt und all unsere Arbeitsschritte und -prozesse erneuert oder angepasst. In dieser Zeit haben wir viel neues Wissen gewonnen, das wir bereit sind, zu teilen. Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie mehr über die DSGVO-Bestimmungen von plenigo wissen möchten. Gern beantwortet Ihnen unser Datenschutz-Team alle Fragen, die Sie im Zusammenhang mit Ihren personenbezogenen Daten bzw. mit denen Ihrer Kunden haben.

Quelle: Internet World Business