Google Chrome: Integrierter AdBlocker im Februar

Am 15. Februar 2018 ist es soweit. Dann integriert Google Chrome seinen AdBlocker. Womit Verleger und andere digitale Medienhäuser ab dann zu rechnen haben, erfahren Sie in diesem Artikel.

Bestimmte Werbemaßnahmen sind lästig. Dieser Meinung war Google bereits im Juni 2017. Nachdem das Unternehmen der „Coalition for Better Ads“ beigetreten ist, die gewisse Standards für das digitale Advertising fordert, hat Google nun bekannt gegeben, dass ab Februar ein AdBlocker für den Chrome-Browser integriert wird.

Was sind die unerwünschten Werbemaßnahmen?

Ganzseitige Einblendungen, Pop-Ups, Werbung mit unerwartetem Sound, blinkende Werbebanner sowie Werbung, die sich erst nach einem bestimmten Countdown schließen lässt -das sind Werbemaßnahmen bei denen es zukünftig Vorsicht zu walten gilt. Eine Unterscheidung für Werbungen zwischen mobilen Webseiten und Desktop wird dabei weiterhin vorgenommen. Mehr Informationen stellt The Coalition for Better Ads auf Ihrer Website bereit.

Mit welchen Folgen ist zu rechnen?

Webseiten, die gegen die Regelungen der Coalition for Better Ads verstoßen -und zwar in 30 Tagen mehrfach- werden von Chrome gelöscht.

Genauer gesagt: Als Verstoß gilt, wenn 7,5 Prozent der Aufrufe sich auf unerwünschte Werbemaßnahmen (s. o.) in den ersten zwei Monaten nach der Einführung belaufen. Im Anschluss gilt für vier Monate eine Quote von 5 Prozent, danach von 2,5 Prozent.

Was ist zu unternehmen?

Das Entfernen der Werbung kann sogar für solche Werbung vorgenommen werden, welche den Richtlinien grundsätzlich entspricht. Es ist gerade für Verleger und andere Medienhäuser, für die Werbung nach wie vor als eine der wichtigsten Einnahmequellen gilt, empfehlenswert, ihre angezeigten Ads auf eine unerwünschte Darstellung zu überprüfen.

In unserer AdBlocker Prognose für 2018 berichteten wir bereits, dass laut dem Forschungsunternehmen „eMarketer“ bis Ende 2018 ein Viertel (20 Millionen) der deutschen Bevölkerung AdBlocker benutzen wird. Das wären ca. 1 Million mehr als noch im Jahr 2017. Der „Stern“ trat dieser Entwicklung erst kürzlich entgegen, als diese eine Sperrung von AdBlocker-Nutzer für Stern-Artikel einführte, um sich so die finanzielle Einnahme zu sichern.

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Quelle: Independent; Digital Journal