Jeder zweite in Deutschland hat Angst um seine Daten

Wie nun eine aktuelle Umfrage von You-Gov und Sinus zu Folge hat, befürchtet jeder Zweite in Deutschland einen Missbrauch seiner Daten im Internet. Welche interessanten Ergebnisse die Umfrage außerdem ergab, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Viel Unsicherheit und Skepsis

Die Ergebnisse der Umfrage ergaben, dass 56 Prozent der Befragten Zweifel daran hätten, dass ihre Daten ausreichend geschützt seien. Dennoch gaben von den insgesamt 2.048 Befragten 93 Prozent an, dass ihnen der Schutz der Daten wichtig sei. Demzufolge liege den Nutzern viel daran, sich selbst vor einem Missbrauch zu schützen. So gaben 86 Prozent der Teilnehmer an, dass sie ihre Online-Nutzerkonten mit mindestens zwei unterschiedlichen Passwörtern schützen würden. 25 Prozent von ihnen haben sogar mehr als zehn verschiedene Passwörter.

Soziale Netzwerke & deren Nutzung

Was die Sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. betrifft, werden diese von den Befragten mit Vorsicht genossen. Zwar gaben 73 Prozent der Umfragen-Teilnehmer an, dass sie diese Plattformen in Anspruch nehmen, jedoch hätten 82% von ihnen die privaten Einstellungen angepasst.

EU-DSGVO soll Misstrauen und Unsicherheit nehmen

Am 25. Mai tritt die neue Datenschutzgrundverordnung in der Europäischen Union in Kraft und verspricht Misstrauen und Unsicherheit zu nehmen: Die DSGVO setzt sich dafür ein, dass EU-Bürger zukünftig ein größeres Informations- und Auskunftsrecht über ihre persönlichen Daten erhalten. Mit dem „Recht auf vergessen werden“ hätten sie sogar mehr Kontrolle über das Löschen ihrer Daten. Überraschenderweise wussten nur 15% der Deutschen über diese neue Regelung Bescheid. Ganze 80 Prozent gaben an, von der DSGVO noch nie etwas gehört zu haben.

Die Umsetzung der EU-DSGVO ist ein ernstzunehmendes Thema. Wer noch Lücken in der Architektur seiner Datenverarbeitung hat, sollte sich beeilen, alle Vorschriften zu erfüllen. Wer dies nicht tut, hat mit drastischen Strafen zu rechnen: Bis zu 4% des globalen Umsatzes bzw. 10 Millionen Euro wären zu zahlen — je nachdem, welche Summe höher ist (Art. 83 DSGVO). Hier können Sie nachlesen, was sie sonst noch über die EU-DSGVO wissen sollten.

Mit plenigo startklar für die DSGVO!

Wir haben uns bereits umfassend mit der neuen EU-Grundverordnung auseinandergesetzt und all unsere Arbeitsschritte und -prozesse erneuert oder angepasst. In dieser Zeit haben wir viel neues Wissen gewonnen, das wir bereit sind, zu teilen. Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie mehr über die DSGVO-Bestimmungen von plenigo wissen möchten. Gern beantwortet Ihnen unser Datenschutz-Team alle Fragen, die Sie im Zusammenhang mit Ihren personenbezogenen Daten bzw. mit denen Ihrer Kunden haben.

Quelle: Internetworld

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