Neue Portal-Strategie von Stern: Sperrung von AdBlocker-Nutzern

Zum Start ins Jahr 2018 verkündet der Stern eine deutliche Ansage auf seinen Artikelseiten. Mit der neuen Portal-Strategie steht jetzt schon fest: AdBlock-Nutzer müssen zukünftig ihre Einstellungen lockern oder ihren Dienst löschen, um Zugriff für Artikel zu erhalten.

„Natürlich kommen Sie nicht wegen der Werbung,
aber so finanzieren wir unser Team!“

Diese Botschaft erwartet Leser ab sofort auf den Artikelseiten von stern.de. Um Zugang zu den Artikeln zu erhalten, stehen dem Leser fortan zwei Optionen zur Verfügung.

1.: Für den verwendeten AdBlocker soll eine Ausnahme hinzugefügt werden.

2.: Ein kurzer Werbespot soll angeschaut werden, nach welchem der User dann eine Stunde lang werbefrei Zugriff hat.

Anders als die Konkurrenz

Nach wie vor bleibt der Zugriff auf eine Startseite bestehen. In diesem Punkt unterscheidet sich stern.de von der Konkurrenz: Der Warnhinweis sowie die Sperre erfolgt erst auf den Artikelseiten, wohingegen andere Mitbewerber eine Vollsperrung der Seite einrichten.

AdBlock-Nutzung in der Vergangenheit

Das Ziel hinter der neuen Maßnahme ist eine Senkung der AdBlock-Nutzer. 2017 vermeldete der Bundesverband Digitale Wirtschaft zuletzt stabile bis sinkende Werte in den vergangenen Jahren. Mitte des Jahres stieg die Nutzung von AdBlockern jedoch wieder an. Die Quote lag bei etwa 20 Prozent bei Desktop-Nutzern. stern.de würde sich laut Angaben auf einen gleichen Wert in Sachen Desktop-Nutzer belaufen.

Das Unternehmen gehört inzwischen zum viertgrößten Nachrichtenportal in Deutschland. Das Beispiel macht die wirtschaftliche Abhängigkeit von digitalen Werbemaßnahmen deutlich. Auch „The New York Times“ machte auf diese Problematik aufmerksam, als sie vor Kurzem berichteten, dass für Print-Anzeigen 2018 kein Wachstum zu verzeichnen sei. Gute Aussichten bestünden der Tageszeitung nach für das Subscription Business. 62 Prozent des Gesamtumsatzes würden allein mit diesem Geschäftsmodell erwirtschaftet.

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Quelle: Meedia