New York Times: Schnelleres Wachstum durch Paid Content als Google

Stellt man einmal das Paid Content-Wachstum von The New York Times gegenüber das allgemeine Wachstum von Google oder Facebook, wird deutlich, dass kostenpflichtige Inhalte einen großen Einfluss auf das Digital-Abonnement und die Zukunft der Tageszeitung haben.

Google, Facebook und The New York Times: Wachstum in Zahlen

Wie schnell das Geschäft der New York Times gewachsen ist, zeigen aktuelle Zahlen. So soll die Zeitung im letzten Jahr 340 Millionen US-Dollar Umsatz mit Online-Abonnements gemacht haben. Das ist ein Wachstum von 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wer denkt, dass es sich dabei um einen einmaligen Ausschlag handelt, hat falsch gedacht: Diese Zahl entspricht in etwa der jährlichen Wachstumsrate.

Zum Vergleich: Facebook ist im letzten Jahr um 47 Prozent; Google, nur um 23 Prozent gewachsen. Das digitale Gesamtgeschäft der New York Times wächst somit um 30 Prozent schneller als Google.

Höher, schneller, weiter — Das Zukunftsgeschäft der New York Times

Damit noch nicht genug. Für die Zukunft hat sich die Zeitung das Ziel gesetzt, bis 2020 das digitale Geschäft auf 800 Millionen US-Dollar auszuweiten. Und dieses Vorhaben steht unter einem guten Stern: Unter Einbeziehung des Wirecutter-Geschäfts der Times, das von Perpich geführt wird, verbuchte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 607 Millionen US-Dollar. Das ist ungefähr 2,5 Mal so viel wie noch 2011 bei der Einführung der Paywall.

Quelle: Recode in Anlehnung an New York Times

Goodbye Print?

Seit 2011 sind die Einnahmen aus dem digitalen Abonnement der Times um 656 Prozent und die Einnahmen aus dem digitalen Anzeigengeschäft um 168 Prozent gestiegen. Wie die nachstehende Grafik verdeutlicht, sind die Auswirkungen enorm: 46 Prozent des Abonnement-Umsatzes kommen allein durch das digitale Geschäft.

Quelle: New York Times

Wie wir auch in einem unserer letzten Artikel berichteten, gehören Print-Anzeigen nur noch zum viert größten Erlös der New York Times. Auch hierzulande machen Magazine immer weniger Umsatz mit Print-Werbung. Auf der anderen Seite ist eine zunehmende Akzeptanz für Paid Content zu beobachten — gerade in der EU.

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Quelle: recode