Was können deutsche Zeitungsverleger im digitalen Wandel lernen?

New York Times CEO Mark Thompson erklärt einige wichtige Punkte über Anzeigen, gedruckte Auflagen, Abonnements und diversifizierte Geschäftsmodelle.

Kein Wachstum für Print-Anzeigen

Mark Thompson zufolge sieht 2018 für Print-Anzeigen weniger erfolgreich aus: So stellen diese nach Print- und Digital-Aboverkäufen sowie Digital-Anzeigen nur noch den viertgrößten Erlös dar.

In Folge dessen stellen sich bereits viele Verleger die Frage, ob das Ende von Print-Anzeigen in Sicht sei. Auf diese Frage antwortet Mark Thompson, dass dies vorerst nicht der Fall sein werde. Allerdings handle es sich hier bereits um ein gereiftes Geschäftsmodell. Langfristig bedeutet dies, dass Verleger damit zu rechnen hätten, dass Print-Anzeigen buchstäblich ,,weniger Früchte tragen werden.“

Abonnements auf der Überholspur!

Das Beispiel der ,,Subscribers first Strategie“ der New York Times zeigt, dass Abonnenten einen wesentlichen Platz im Rahmen des digitalen Wandels einnehmen. So verzeichnen Digital- und Print-Abos der New York Times bereits 62 Prozent des Gesamtumsatzes. Dies sind seit 2012 fast 20 Prozent mehr — Tendenz steigend!

Die Marke vermittelt Vertrauen & Sicherheit

Zwar eifert selbst die New York Times namhaften Digitalmedien oder Social-Media-Giganten noch immer hinterher, einen entscheidenden Vorteil hat die Tageszeitung ihnen jedoch voraus: Ein exzellent aufgestelltes Marken-Image, dass Seriosität und damit Vertrauen vermitteln. Und das macht sich mit 35 Millionen Unique Visitors in den USA überraschend die junge Generation zunutze.

Chancen erhöhen und Risiken abbauen im Zeichen des digitalen Wandels

Die New York Times hat sich in diesem Sinne ein eigenes cleveres Konstrukt erschaffen. Die Rede ist von Diversifikation, auf die im Zuge des digitalen Wandels mittlerweile viele Verleger und Medienhäuser setzen. Beispielhaft bietet die New York Times digitale Abo-Verkäufe für Kreuzworträtsel und das Thema „Kochen“ an. Der Kult um die bekannten Rätsel zahlt sich in jedem Fall aus. Mittlerweile gibt es ca. 322.000 zahlende Abonnenten.

Die Platzierung von medialen Produkten in den digitalen Markt ist neben dem laufenden Geschäftsbetrieb oftmals schwer zu bewältigen. An dieser Stelle kommt plenigo ins Spiel. Wir stellen Ihnen ein umfassendes Funktionsportfolio für Ihre digitalen und analogen Produkte zur Verfügung und begleiten Sie bei der technischen Umsetzung in den digitalen Markt.

Quelle: meedia.de