A Kind Of Murder (2016) Filmkritik

Es ist nicht wonach es aussieht. Stotterstotter.
Walter Stackhouse ist ein erfolgreicher Architekt in den 60er Jahren in New York. Seine Faszination für einen ungeklärten Mordfall zieht ihn in ein gefährliches Spiel, das sein Leben in’s Wanken bringt.

A Kind Of Murder ist ein schön anzusehender Film, der das Flair New Yorks in den 60er Jahren ansprechend einfängt. Auch die beiden Hauptdarsteller Patrick Wilson und Jessica Biel sind hübsch anzusehen. Das Problem ist nur, dass hinter der schönen Fassade keine Substanz steckt.

Schnell wird klar, dass das Drehbuch sich nicht um realistische Charaktere schert, sondern einzig an einem Katz und Maus Spiel mit dem Zuschauer interessiert ist. Wer hat hier was verbrochen? Und warum? Wem kann man glauben? Wenn man sich mit der Oberflächlichkeit des Films abfinden kann, macht das Miträtseln eine Zeit lang auch durchaus Spaß. Mit zunehmend abstruseren Verhaltensweisen und Twists wird aber die Gelduld des Zuschauers immer weiter strapaziert, bis irgendwann der Geduldsfaden reisst und das Interesse verlorengeht.

Im letzten Drittel fällt das notdürftig errichtete Kartenhaus dann gänzlich in sich zusammen, bis das Finale nach etwa 90 Minuten leider eine komplette Bauchlandung hinlegt. Schade auch um Jessica Biel, die in einer eindimensionalen Rolle völlig unterfordert bleibt.

Schön gefilmter, aber verworrener und oberflächlicher Thriller. 5/10


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